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Golden Globes Preis für sein Lebenswerk: Bei der Dankesrede kommen Tom Hanks die Tränen


Tom Hanks ist seit knapp 40 Jahren nicht mehr aus Hollywood wegzudenken und wurde nun mit einem Golden Globe für sein Lebenswerk geehrt. Bei der Dankesrede kamen ihm die Tränen – und einigen Zuschauern mit Sicherheit auch. 

Seit knapp vierzig Jahren ist Tom Hanks ein fester Bestandteil des Hollywood-Filmgeschäfts. Bei den Golden Globes, die in der Nacht auf Montag in Hollywood verliehen wurden, wurde er nun mit einem Preis für sein Lebenswerk geehrt. Und während die Standing Ovations im ganzen Saal bereits zeigten, dass hier ein ganz besonders beliebtes Mitglied der schauspielerischen Elite geehrt wird, zeigte Hanks in seiner Rede noch einmal, wieso er diesen Preis nicht nur für seine Arbeit, sondern auch menschlich verdient hat.

Tom Hanks bekam bei den Golden Globes den Preis für sein Lebenswerk
Tom Hanks bekam bei den Golden Globes den Preis für sein Lebenswerk
© Hahn Lionel/ABACA/ / Picture Alliance

Er habe eine ziemlich heftige Erkältung, begann der mehrfache Oscar-Gewinner seine Rede und sei daher ein wenig zittrig. Doch wirklich zu zittern begann seine Stimme erst, als er die Aufmerksamkeit in seiner Dankesrede in Richtung seiner Familie schwenkte. "Ein Mann ist gesegnet", sagte er, bevor ihm die Stimme brach und er sich zunächst wieder sammeln musste, bevor er weitersprechen konnte. "Ein Mann ist gesegnet, wenn er eine Familie wie meine hier sitzen hat. Eine Frau, die in jeder Hinsicht wundervoll ist und mir beigebracht hat, was Liebe bedeutet."

Erst sammelte er sich, doch dann versagte Tom Hanks' Stimme erneut

Auch seine fünf Kinder, darunter auch Colin Hanks, der ebenfalls erfolgreicher Schauspieler ist, seien "stärker und mutiger und weiser" als er. Seine Familie sei eine "liebevolle Gruppe Menschen, die akzeptiert haben, dass ich teilweise Monate lang am Stück weg bin. Ich kann euch nicht sagen, wie viel mir eure Liebe bedeutet."

Nach einer kleinen Reise in seine schauspielerische Vergangenheit und die wichtigsten Lektionen, die er in 63 Jahren Lebenszeit gelernt hat, schien er sich wieder beruhigt zu haben. Bis zum Ende seiner Rede, als er sich mit einer kleinen Film-Metapher bei seinen gebannten Zuschauern im Raum verabschieden wollte und nicht weiter als "Meine Damen und Herren" kam, bevor seine Stimme wieder versagte. Die Erkältung sei Schuld, versuchte er zwinkernd, seine Tränen zu erklären, doch das konnte und wollte ihm niemand glauben. 

jgs

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