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TomKat: "Eine enge und liebevolle Beziehung"

Mit viel Trara und Aufwand haben Tom Cruise und Katie Holmes den zweiten Geburtstag ihrer Tochter Suri gefeiert. Doch statt Glückwünsche gab es zuallererst ein Dementi: An den Trennungsgerüchten um das Hollywood-Paar sei nichts dran, so Holmes' Sprecherin.

Das Hollywood-Paar Tom Cruise, 45, und Katie Holmes, 29, hat Gerüchte über eine angebliche Trennung bestritten. Solche Meldungen seien lächerlich, sagte eine Sprecherin von Holmes nach Angaben des Internetdienstes contactmusic.com vom Freitag. "Sie und ihr Mann haben eine enge und liebevolle Beziehung." Das Gemunkel über Probleme bei "TomKat" ist nicht neu. Doch nun hatte das US-Klatschmagazin "In Touch" berichtet, Holmes wolle sich nach 17 Monaten Ehe von Cruise trennen. Sie liebe ihn zwar noch, leide aber darunter, immer als "Frau Cruise" auftreten zu müssen. Sie wolle deshalb mit Suri von Los Angeles nach New York ziehen und dort am Broadway arbeiten. "Katie will ihr Leben zurück", heißt die Schlagzeile des Klatschblattes. Contactmusic betont unter Hinweis auf Vertraute des Paare, die Gerüchte seien "absolut falsch".

In der Tat hatte Holmes mit dem Beginn ihrer Beziehung zu Cruise vor drei Jahren beruflich zurückgesteckt. Nach "Thank You For Smoking" (2005) stand die Schauspielerin erst jüngst wieder für die Gangster-Komödie "Mad Money" vor der Kamera. Einen weiteren "Batman"- Film mit ihr als Staatsanwältin Rachel Dawes lehnte sie unter Verweis auf "Terminkonflikte" ab.

Cruise und Holmes hatten sich vor drei Jahren kennengelernt und zwei Monate später verlobt. Schon der Beginn der Beziehung glich einer Inszenierung. Cruise, selbst ein Scheidungskind und zu der Zeit bereits zweimal geschieden, hatte die entflammte Liebe zu seiner Kollegin mit gekünstelten Freudenhopsern auf dem Sofa von Talkmasterin Oprah Winfrey enthüllt.

Ihrem Freund zuliebe schloss sich die katholisch aufgewachsene Holmes der Scientology-Organisation an. Ihm zuliebe soll auch die Geburt von Töchterchen Suri streng nach Scientology-Lehre verlaufen sein - die Gebärende dürfe Geräusche machen, aber die Anwesenden sollten ruhig sein, beschrieb Cruise die umstrittene Methode in einem Fernsehinterview. Zur Traumhochzeit in einer streng abgeschirmten Trutzburg bei Rom am 18. November 2006 soll es dann nach Brauch der Scientologen einen Kochtopf, einen Kamm und eine Katze für die Braut gegeben haben.

Ein gefundenes Fressen für die Klatschpresse, die bei der Eheschließung außen vor blieb und die Hollywood-Stars nun erst recht zur Lieblingszielscheibe machte. Mit traurigem Gesicht, in unvorteilhaften Kleidern oder extrem abgemagert wurde "Frau Cruise" abgelichtet - ein Indiz für eine unglückliche Beziehung?

Die Ehe mit Katie Holmes ist die dritte für Cruise. Von 1987 bis 1990 war er mit der acht Jahre älteren Schauspielerin Mimi Rogers verheiratet. Noch im selben Jahr gab er der australischen Schauspielerin Nicole Kidman das Jawort. Beide galten ebenfalls als Traumpaar und nach der Adoption von Isabella, 15, und Connor, 13, als unzertrennlich - bis Cruise nach zehn Ehejahren im Jahr 2000 völlig überraschend für die Öffentlichkeit die Scheidung einreichte.

Ines Bellinger und Nada Weigelt/DPA / DPA