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Trauer um Betty Ford: Ehemalige First Lady mit 93 Jahren gestorben

Die ehemalige US-First-Lady Betty Ford ist tot. Die Witwe von Gerald Ford starb am Freitagabend in einem Krankenhaus im kalifornischen Rancho Mirage. Betty Ford war unter anderem durch ihren Einsatz gegen Alkohol- und Drogensucht bekannt geworden.

Betty Ford, die Witwe des früheren US-Präsidenten Gerald Ford, ist tot. Wie die Familie auf der Internetseite der Gerald-Ford-Präsidentenbibliothek mitteilte, starb die 93-Jährige am Freitagabend in einem Krankenhaus im kalifornischen Rancho Mirage.

Gerald Ford war 1974 nach dem Rücktritt von Richard Nixon wegen des Watergate-Skandals der 38. Präsident der Vereinigten Staaten geworden. Mit seiner Frau Betty war er seit 1948 verheiratet. Die beiden hatten drei Söhne und eine Tochter. Der ehemalige Präsident starb im Dezember 2006.

Elizabeth Anne (Betty) Bloomer wurde am 8. April 1918 in Chicago geboren und wuchs im US-Bundestaat Michigan auf. Sie war in ihrer Jugend eine passionierte Tänzerin, die auch in der Truppe der berühmten Choreografin Martha Graham in New York auftrat. Bevor sie mit dem aufstrebenden Politiker Gerald (Jerry) Ford eine Familie gründete, war sie bereits einmal verheiratet.

Betty Ford setzte sich öffentlich für Frauenrechte und die Berufung von Frauen auf wichtige Posten ein - in einer Zeit, als das in der republikanischen Partei ihres Mannes noch nicht selbstverständlich war. Als kurz nach dem Einzug ins Weiße Haus Brustkrebs bei der neuen First Lady festgestellt wurde, machte sie dies öffentlich und warb für die Enttabuisierung des Themas.

1978, nach dem Ende der Amtszeit Gerald Fords, nahm Betty Ford den Kampf gegen ihre bereits seit Jahren bestehende Alkohol- und Tablettensucht auf - auch dies thematisierte sie in der Öffentlichkeit. Um anderen auf dem Weg aus der Sucht zu helfen, gründete sie mit der Unterstützung anderer die Entzugsklinik Betty Ford Center in Rancho Mirage. Sie gilt als eine der besten Therapieeinrichtungen auf diesem Gebiet, und hat über die Jahre auch vielen Prominenten Zuflucht geboten, etwa der Schauspielerin Liz Taylor und dem Sänger Billy Joel.

vim/DPA / DPA
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