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Trennung in aller Öffentlichkeit: Demi Moore hat genug von Ashton Kutcher

Am Schluss wurde es eklig: Nach anhaltenden Untreue-Gerüchten hat sich Demi Moore von ihrem Gatten Ashton Kutcher getrennt - und die Öffentlichkeit ist weiterhin dabei.

Es ist aus! Und im Gegensatz zum plötzlichen Ende der Ehe von Jennifer Lopez und Marc Anthony kommt die Trennung von Demi Moore und Ashton Kutcher wenig überraschend: "Mit großer Trauer und einem schweren Herzen habe ich beschlossen, meine sechsjährige Ehe mit Ashton zu beenden", erklärte die 49-jährige Schauspielerin - und reagiert damit auf das offenbar umtriebige Leben ihres jungen Ehemanns, der seiner Rolle als Charlie-Sheen-Nachfolger in der Serie "Two and a half men" in seinem Privatleben alle Ehre macht.

Lange Zeit galten die beiden als Hollywood-Traumpaar: Die Eheleute, die ihre Beziehung bewusst publik machten, sich über ihre Twitterkanäle, aplusk" (Kutcher) und "mrskutcher" (Moore), Liebesschwüre schickten und die Öffentlichkeit an ihrer "Seelenverwandschaft" teilhaben ließen. Selbst in Los Angeles, der Hauptstadt gnadenloser Selbstvermarktung, war soviel Transparenz von Superstars bis dato ohne Beispiel.

Als sie sich 2003 kennenlernten, wurde Kutcher noch als Moores Toy-Boy belächelt. Die Schauspielerin schien einfach Lust auf Abwechslung zu haben, ein Abenteuer. Drei Jahre zuvor war ihre lange Ehe mit Bruce Willis in die Brüche gegangen, mit dem sie drei gemeinsame Töchter hat.

Altersunterschied bewusst herunter gespielt

Für Kutcher war es die erste Ehe, für Demi Moore bereits die dritte. Die Schauspielerin war Anfang der 1980er Jahre mit dem Musiker Freddie Moore liiert gewesen. Anfangs schien das Glück perfekt zu sein: Moore und Sonnyboy Ashton lebten ihr Glück in der Öffentlichkeit aus, zeigten vor Fotografen immer wieder ihre Zuneigung, beispielsweise beim "Rodeo Drive Walk of Style" in Beverly Hills.

Lange Zeit tat sich Kutcher als besonders fürsorglicher Ehemann hervor, der anscheinend Spaß an seiner Rolle als Stiefvater für Moores Kinder hatte. Den Altersunterschied von 16 Jahren spielten die beiden dagegen bewusst herunter.

Doch vor etwa einem Jahr kamen Gerüchte auf: Kutcher soll seine Frau mit der 21-jährigen Brittney Jones betrogen haben. "Date-Night auf einer Bowling Alley" lauteten damals die Schlagzeilen.

"Victory is ours"

Damals gingen die Eheleute noch gemeinsam in die Offensive und wetterten über die Untreue-Schlagzeilen in der Boulevardpresse. Kutcher regte sich fürchterlich über diese "Lügengeschichte" auf. Von da an knirschte es in der Ehe der beiden Schauspieler. Gemeinsame Auftritte sah man immer seltener. Angeblich brodelte es lange Zeit zwischen den beiden. Nach Bekanntwerden von Kutchers Affäre soll Moore ihrem jungen Gatten eine "letzte Warnung" ausgesprochen haben.

"Victory is ours", schrieb Kutcher damals, als er im Wettbewerb mit CNN um das Erreichen von einer Millionen Twitter-Followern siegte. Doch auch das war auffällig: Seit einigen Monaten herrschte bei dem einst so twitterfreudigen Ehepaar weitestgehend Funkstille. Lediglich einen zaghaften Glückwunsch zu Moores Regiedebüt mit dem Fernsehfilm "Five" schickte Kutcher Mitte Oktober via Twitter seiner Frau zu. An Moores 49. Geburtstag am 11. November erschien statt Glückwünschen auf Kutchers Twitterseite nur der Satz: "Ich versuche nur, ein guter Mensch zu sein."

Als im September dieses Jahres eine 22-jährige Blondine über eine gemeinsame Liebesnacht mit Kutcher auspackte, war das ein gefundenes Fressen für die Boulevardpresse. Mit gemeinsamen Auftritten war fortan nichts mehr: Am Schluss besuchten Moore und Kutcher mehrfach das Kabbalah-Zentrum in Los Angeles, um ihre Ehe durch eine Gesprächstherapie zu retten - vergeblich.

Boulevardmedien hoffen auf Rosenkrieg

Es passt zu dieser Beziehung, dass Moore ihr Ende per öffentlicher Mitteilung bekannt macht: Angeblich liebe sie Kutcher noch immer, doch "als Frau, Mutter und Ehefrau halte ich bestimmte Werte und Versprechen heilig...", so die betrogene Moore. Selbstverständlich ist dies noch nicht das letzte Kapitel dieser Seelenverwandtschaft: Die Boulevardmedien freuen sich bereits auf einen schmutzigen Scheidungskrieg um das gemeinsame Vermögen von geschätzt 290 Millionen Dollar.

hw/be