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Trennung von van der Vaart: Sabias geschmackloser Vergewaltigungs-Vergleich

Sie fühle sich wie jemand, der "vergewaltigt wurde und danach zum Sterben" zurückgelassen wurde: Sabia Boulahrouz wählt drastische Worte für ihre Trennung von Rafael van der Vaart. Ein bisschen viel Drama.

Rafael van der Vaart und Sabia Boulahrouz

Auf dem roten Teppich lächelten sie noch, doch im vergangenen März kriselte es zwischen Rafael van der Vaart und Sabia Boulahrouz bereits.

Es könnte das Drehbuch aus einer Rosamunde-Pilcher-Verfilmung sein: Trennung in der Silvesternacht, die Neue an seiner Seite ist die beste Freundin seiner Noch-Ehefrau, eine mögliche Versöhnung, schließlich die Scheidung, neues Glück, eine Fehlgeburt und jetzt die dramatische Trennung. Bei Rafael van der Vaart scheint nichts ohne großes Drama zu gehen. Für seine Vereinswechsel gilt das ebenso wie für sein Privatleben. Vor allem wegen seiner Frauen: Sylvie van der Vaart und Sabia Boulahrouz. 

In einem Interview mit dem Magazin "OK" bestätigte Boulahrouz, was schon wochenlang in Boulevardblättern kolportiert wurde. Van der Vaart und sie haben sich getrennt. "Die Beziehung zu Raf ist vorbei", sagte die 37-Jährige. Sie und der niederländische Nationalspieler, der im Juli vom HSV zu Betis Sevilla wechselte und dafür nach Spanien zog, während sie in Hamburg blieb, hätten das in der vergangenen Woche am Telefon besprochen. Es sei eine Trennung gewesen, obwohl sie beide sich noch liebten. "Man kann sich noch so viel lieben, manchmal sind die äußeren Umstände nicht von Vorteil", erklärte Boulahrouz. 

Boulahrouz + van der Vaart: Ihre turbulente Liebe in Bildern
Rafael van der Vaart und Sabia Boulahrouz

Fotos wie diese wird es wohl vorerst nicht mehr geben: Sabia Boulahrouz und Rafael van der Vaart haben sich nach zweieinhalb Jahren Beziehung getrennt. Das bestätigte die 37-Jährige im Interview mit dem Promimagazin "OK!".

Um ihre Gefühle zu beschreiben, fällt gleich zu Beginn des Interviews ein Satz, der aufhorchen lässt: "Ich kann eigentlich niemandem erklären, wie ich mich im Moment fühle. Aber wenn ich es doch in Worte fassen müsste, könnte man es am besten umschreiben mit dem Gefühl von jemandem, der vergewaltigt wurde und danach zum Sterben auf einem verlassenen Pfad zurückgelassen wurde", sagt Bouhlarouz drastisch und bildreich. Uff!

Sicher, die Ex-Frau von Khalid Boulahrouz befindet sich in keiner leichten Situation. Schon kurz nach Bekanntwerden ihrer Beziehung zu van der Vaart wurde sie mit Anfeindungen überschüttet. Sie habe ihrer besten Freundin Sylvie Meis den Mann ausgespannt, hieß es in einigen Gazetten. Sie sei nur auf van der Vaarts Geld aus, war da zu lesen. Hinzu kamen offenbar Vorwürfe aus der Familie des Fußballprofis, sie sei für seine schlechten sportlichen Leistungen verantwortlich. 2013 verlor sie das gemeinsame Kind von ihr und van der Vaart im fünften Schwangerschaftsmonat. Und jetzt die schmerzhafte Trennung, obwohl sie doch gerade wieder schwanger ist.

Ein unangebrachter Vergleich

Doch ein Vergleich mit einer Vergewaltigung ist unangebracht und geschmacklos. Seinen Trennungsschmerz mit einer körperlichen Gewalttat gleichzusetzen verhöhnt die Opfer jeder Vergewaltigung. Weiß Frau Boulahrouz, was sie da sagt? Zu der dramatischen Schilderung ihrer Gefühlswelt kommen Selbtsmordgedanken. "Ich habe in den letzten Monaten oft gedacht, wenn ich im Auto saß: Wenn ich jetzt die Kurve nicht nehmen würde, sondern einfach geradeaus weiter fahre, dann ist vielleicht alles vorbei und dann fühle ich keinen Schmerz mehr", sagt sie im Interview.

Es bleibt ihr zu wünschen, dass sie endlich findet, was sie sucht: "Ich will leben und versuchen, glücklich zu sein", sagt sie. Und schließlich gibt es in jedem Rosamunde-Pilcher-Film auch ein Happy End.

mai