was-macht-eigentlich Lolita Morena


Nach gut fünfjähriger Ehe wurde die frühere Schweizer Schönheitskönigin 1999 von Star-Fußballer LOTHAR MATTHÄUS geschieden

Nach gut fünfjähriger Ehe wurde die frühere Schweizer Schönheitskönigin 1999 von Star-Fußballer LOTHAR MATTHÄUS geschiedenZur Person :

GLÜCK ZU ZWEIT - Lolita Morena, 39, lebt mit Sohn Loris, 8, in einem Chalet im schweizerischen Crans Montana. Die studierte Ägyptologin, die heute erfolgreich als Fernsehmoderatorin arbeitet, zum Berufswunsch ihres Sohnes: »Loris will Präsident werden. Weil das der einzige Beruf ist, wo man nichts lernen muss.«

Seit der Scheidung von Lothar hat man wenig von Ihnen gehört. Wie geht's Ihnen denn?

Gut, ich bin glücklich. Ich habe ein tolles Kind und einen guten Job. Mit meinem achtjährigen Sohn Loris lebe ich in Crans Montana in der Schweiz, mitten in der Natur. Mit all unseren Tieren.

Klingt nach einer ganzen Herde.

Wir haben zwei Schildkröten, drei Meerschweinchen, eine zwanzig Jahre alte Katze, drei Hunde, einen Esel, ein Pony und ein Pferd. Ich kümmere mich um die Tiere, und Loris hilft mir dabei.

Sie gehen auch in den Stall und greifen selbst zur Mistgabel?

Ja, klar mach ich das. Oft zweimal am Tag. Am Wochenende zumindest.

Und während der Woche arbeiten Sie wieder für das Schweizer Fernsehen.

Ich spiele eine Hauptrolle in der Sitcom »Les Pique-Meurons« und moderiere auch noch ab und zu einige Sendungen, wie vor kurzem die Miss-Schweiz-Wahlen. Ich will aber nicht die ganze Zeit weit weg von Loris sein. Deswegen arbeite ich nur, damit ich die Familie ernähren kann. Lothar zahlt keinen Unterhalt, wir haben uns anders arrangiert.

Wie ist das Verhältnis zu Ihrem Ex-Mann? Sprechen Sie noch miteinander?

Ich habe einen normalen Kontakt zu ihm, weil er weiterhin der Vater meines Kindes ist. Er ruft Loris sehr oft an. Ich bin froh darüber, dann kann der Junge mit ihm Deutsch sprechen und verlernt das nicht. Denn wir reden meist nur Französisch.

Verfolgen Sie, wie es Lothar und Freundin Maren Müller-Wohlfahrt in New York ergeht?

Nein. Wenn Lothar Probleme hat, kann er mich anrufen und darüber reden.

Was halten Sie denn von Maren Müller-Wohlfahrt? Glauben Sie, Maren passt besser zu Lothar als Sie?

Ich habe Maren kennen gelernt, da war sie 15. Sie war ein ganz liebes Mädchen. Mehr kann ich dazu nicht sagen.

Sie waren auf Lothars Abschiedsgala. Haben Sie ein paar Worte mit ihr gewechselt?

Nur ganz kurz. Ich war in München, weil Loris nicht allein hingehen wollte. Aber ich hatte Spaß, habe Leute getroffen, die ich lange nicht gesehen hatte. Auch im Stadion, die Männer vom Sicherheitsdienst, die waren damals immer so lieb zu mir.

Sie haben vermutlich nicht die allerbesten Erinnerungen an Deutschland.

Da kam alles zusammen. Ich hatte ein ganz kleines Kind und gesundheitliche Probleme nach der Geburt. Und ich war in einem fremden Land. Wir haben am Anfang in einem Haus gelebt, das nicht unseres war. Das war alles unangenehm. Ich war sehr zerbrechlich. Irgendwann habe ich gesagt, jetzt gehe ich nach Hause, in die Schweiz. Lothar musste sich damit abfinden.

Was lief schief in Ihrer Beziehung zu Lothar?

Es hat keinen Sinn, zurückzublicken. Ich bin nicht verbittert.

War Lothar Matthäus die große Liebe?

Er war sicher der wichtigste Mann in meinem Leben, weil ich ein Kind mit ihm habe. Das kann man nie vergessen.

Sehen Sie manchmal Ihren Sohn an und vergleichen: Das hat er vom Vater, das von mir, wie es viele andere Mütter auch tun?

Der Loris läuft wie Lothar. Das finde ich lustig. Wenn Lothar auf dem Platz ist, dann läuft er und springt gleichzeitig so ein bisschen elegant in die Luft. Sonst vergleiche ich die beiden eigentlich nie. Loris ist eine eigene Persönlichkeit.

Sie betonen häufig, wie gern Sie Mutter sind. Wollen Sie noch mehr Kinder?

Ich würde gerne noch ein kleines Mädchen adoptieren. Das ist ein Traum von mir. Ich habe mir schon immer eine Tochter gewünscht.

Wollen Sie noch einmal heiraten?

Man soll nie nie sagen. Aber ich würde eher sagen, nein. Ich finde, Loris und ich, wir passen sehr gut zusammen, und wir brauchen ganz sicher niemanden außer meiner Mutter, meinem Stiefvater, Freundinnen und Freunden. Und unsere Tiere natürlich.

Interview: Claudia Detsch


Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker