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Wegen tiefsitzender Hose Green-Day-Frontmann muss Flugzeug verlassen


Hose hoch, forderte die Flugbegleiterin. Nein, konterte der Punk-Rocker stur. Und damit fand die Reise von Green-Day-Frontmann Billie Joe Armstrong ein vorzeitiges Ende. Er wurde von Bord einer Passagiermaschine verwiesen, als er sich weigerte seine Hose höher zu ziehen. Sein Resümee: What the fuck!

Gar nicht Rock'n Roll. Billie Joe Armstrong (39), der Frontman der Punkband Green Day, ist im Streit um tief hängende Hosen von Bord eines Flugzeugs gewiesen worden. "...What the fuck? No joke!" (Was zum Teufel? Kein Witz!), machte der Musiker seinem Ärger über Twitter Luft. Der Vorfall ereignete sich bereits am Donnerstagabend auf einem Southwest Airlines-Flug in Kalifornien von Oakland nach Burbank. Armstrong habe Sachen im Gepäckfach verstaut, als er von einer Flugbegleiterin aufgefordert wurde, seine Hosen hochzuziehen, berichtete die TV-Produzentin Cindy Qiu des Lokalsenders ABC7 am Freitag. Sie war als Passagierin mit an Bord. Danach sei es zu einem Wortwechsel gekommen. Am Ende wurde Armstrong von Bord gewiesen, sagte Qiu.

"Very sorry...", entschuldigte sich die Fluggesellschaft kurz danach via Twitter bei Armstrong. In einer späteren Stellungnahme verwies Southwest Airlines auf ein klärendes Gespräch und eine weitere Entschuldigung, berichtete der Lokalsender ABC7. Armstrong habe dann den nächsten planmäßigen Flug genommen, hieß es.

Einen ähnlichen Vorfall gab es im Juni an Bord einer Maschine der US-Fluggesellschaft US Airways. Ein 20-jähriger Football-Spieler von der Universität von New Mexico hatte beim Einsteigen in San Francisco die Aufforderung der Crew ignoriert, seine Hosen hochzuziehen. Die legere Kleidung hätte den Blick auf die Unterwäsche freigegeben, hieß es. Der Pilot schaltete die Polizei ein, der Passagier musste von Bord gehen.

Flugbegleiter hätten das Recht, die Kleidung von Passagieren kritisch zu betrachten, sagte Andrew Christie, Sprecher der Fluggesellschaft US Airways damals der Zeitung "San Francisco Chronicle". Sie könnten dann entscheiden, ob "die Sicherheit und das Wohlbefinden" der übrigen Passagiere gewährleistet seien. Der Fluggast sei nicht wegen seiner Kleidung von Bord gewiesen worden, sondern weil er die Anweisungen der Crew nicht befolgte, betonte Christie.

liri/DPA DPA

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