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Priscilla Chan: Das ist die neue Frau Zuckerberg

Am Wochenende hat Mark Zuckerberg seine langjährige Freundin Priscilla Chan geheiratet. Bisher war die Frau an der Seite des Multimilliardärs eher unbekannt. Das dürfte sich jetzt schnell ändern.

Von Frank Siering, Los Angeles

Still und heimlich und nur einen Tag nach dem Börsengang von Facebook hat Mark Zuckerberg am vergangenen Samstag im Garten seines neuen Hauses seine langjährige Freundin Priscilla Chan geheiratet.

Selbst engste Freunde waren verblüfft, als sie zur "Surprise-Party" aufgetaucht waren. Eigentlich hatten sie eine Überraschungsfete für Priscilla erwartet, die unlängst ihren Abschluss an der renommierten UCSF Medical School in San Francisco als Ärztin gemacht hatte.

Als dann aber Billie Joe Armstrong von Green Day - ein guter Freund von Zuckerberg - dem Paar ein Ständchen hielt, und Chan im weißen Claire-Pettibone-Hochzeitskleid (kostet 4700 US-Dollar) vor die Gäste trat, war klar, dass es sich hier um eine noch gewichtigere Veranstaltung handeln würde.

Zwei Überflieger treffen sich

Wer aber ist die Frau an Zuckerbergs Seite? Bisher war nur sehr wenig über Priscilla Chan bekannt. Das dürfte sich jetzt, da sie mit einem der reichsten Männer der Welt verheiratet ist, sicherlich schnell ändern.

Chan und Zuckerberg haben sich vor neun Jahren auf einer Party der jüdischen Bruderschaft Zuckerbergs an der Harvard-Universität kennengelernt. Und "Alpha Epsilon Pi" sollte den weiteren Lebensweg der turtelnden Studenten für immer verändern.

Genau wie Zuckerberg, so war auch Chan ein akademischer Überflieger. Schon die Quincy High School schloss sie als "Valedictorian", also als Jahrgangsbeste, ab. An der Harvard-Universität schrieb sie sich für Biologie ein.

Zuckerberg lernte Chinesisch für Chan

Nach Informationen ihrer Facebook-Seite unterrichtete Chan von 2007 bis 2008 an einer Mittelschule "Science". Zu ihren Vorlieben gehören die einfachen Dinge des Lebens. Einmal in der Woche verlangt sie von Zuckerberg, sie zu einer "Date Night" auszuführen. Keine Telefone, keine Facebook-Themen. Einfach nur ein nettes Dinner bei Kerzenschein.

Und sie spielt, so verriet sie dem Magazin "New Yorker", unheimlich gerne Boccia und Brettspiele. Chan war es auch, die Zuckerberg dazu animierte, ein Programm für Organspenden auf Facebook zu etablieren. "Priscilla redet häufig über Kinder, die krank bleiben, weil sie keinen Organspender finden", verriet Zuckerberg im amerikanischen Frühstücksfernsehen. "Und sie ist immer sehr aufgeregt, wenn ein Spender gefunden wird und ein Kind deshalb gesund wird", fuhr er fort.

Auch ihre ethnischen Wurzeln, Chan ist chinesischer Abstammung, haben Zuckerberg beeinflusst. So lernte er kurzfristig Chinesisch, nur um sich mit der Großmutter Chans bei einer Asien-Reise in deren Muttersprache unterhalten zu können.

Facebook ist wie ein Gemälde Zuckerbergs

Interessant ist auch die Tatsache, dass Priscilla Chan, die als Kinderärztin arbeiten möchte, kein Anrecht auf die rund 20 Milliarden Dollar hat, die Zuckerberg nach dem Börsengang seines Unternehmens jetzt wert ist.

Das kalifornische Recht, so erklärt es Scheidungsanwältin Laura Wasser, sieht vor, dass ein Ehepartner kein Anrecht hat auf ein Geschäft, das schon vor der Eheschließung boomte und dann kurz nach der Hochzeit veräußert wird. Wasser: "Facebook ist ein separates Eigentum von Mr. Zuckerberg. Er ist wie ein Künstler, der sein Gemälde, das er vor der Hochzeit erstellt hat, kurz nach der Eheschließung verkauft. Die Gewinne vom Verkauf gehören nur ihm allein."

Anders sieht es allerdings aus, wenn der Wert von Faceboook während der Ehe weiter steigt. Dann hat die neue Mrs. Facebook nach kalifornischem Recht im Falle einer Scheidung Anrecht auf 50 Prozent des gemeinsamen Zugewinns.

Am Montag sah es zwar noch nicht danach aus, die Facebook-Aktie stürzte um rund zwölf Prozent ab. Aber über die nächsten Jahre dürften bei dem Social-Media-Giganten sicherlich noch die eine oder andere Milliarde dazukommen. Für Kinderärztin Chan sicherlich eine beruhigende Nachricht.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.