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Autobiografie Psychische Störung durch Sex: Will Smith hatte Würgereiz beim Orgasmus

Will Smith
Will Smith spricht in seiner Autobiografie über sein Sexleben
© Picture Alliance
Es sollte eine der schönsten Beschäftigungen des Lebens sein, doch für Will Smith wurde Geschlechtsverkehr in der Vergangenheit zu einem Albtraum mit psychosomatischen Folgen, die bis zum Würgereiz beim Orgasmus führten.

Schon in einem sehr jungen Alter von 16 Jahren entwickelte Will Smith ein gestörtes und belastendes Verhältnis zu Sex. Die traumatischen Ereignisse, die dazu führten, beschreibt der Schauspieler in seinem Buch "WILL: Die Autobiografie". Obwohl der 53-Jährige und seine Frau Jada dafür bekannt sind, selbst bei intimen Themen selten ein Blatt vor den Mund zu nehmen, ist sein Geständnis ziemlich ehrlich. 

So kam es zu Will Smiths Orgasmus-Problemen

Mit 16 Jahren war Will Smith mit seiner Jugendliebe Melanie zusammen, die er damals über alles liebte. Doch die junge Frau stammte aus schwierigen Familienverhältnissen. Ihre Mutter saß eine Freiheitsstrafe im Gefängnis ab, weil sie den Vater der Tochter ermordet hatte und Melanie wuchs bei ihrer Tante auf. Will empfand, neben tiefer Liebe, Mitleid für seine damalige Freundin und wollte ihr dabei helfen, ihre Vergangenheit zu bewältigen und das Trauma zu überwinden. Nicht ahnend, dass er am Ende selbst traumatische Erlebnisse durchleben würde. 

Mit der Zeit wurde der "Prinz von Bel-Air"-Darsteller besessen von der Idee Melanie zu heilen und nahm sie in seinem Elternhaus auf, als sie bei ihrer Tante rausflog. Die beiden führten eine sehr innige Beziehung bis zu dem Zeitpunkt, als Will herausfand, dass Melanie ihn betrogen hatte. Eine Welt brach für den späteren Hollywood-Star zusammen, wie er in seinem Buch berichtet.

"Ich suchte verzweifelt nach etwas, was diese Lücke in meinem Herzen füllen konnte, doch gegen Liebeskummer gibt es keine Pillen, also versuchte ich, die Leere mit einer Shopping-Sucht und zügellosem Sex zu schließen", beichtet Will Smith in seiner Autobiografie.

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Will Smith musste würgen und sogar erbrechen nach dem Sex

Bei jeder neuen Frau, die er kennenlernte, betete er dafür, dass diese die Lücke, die Melanie hinterlassen hatte, schließen könne. Er wünschte sich, dass er sich noch mal so verliebe. Nach unzähligen wechselnden Sexualpartnerinnen war ihm sein eigenes Handeln so zuwider, dass er eine psychische Störung aus der Promiskuität entwickelte, die er wie folgt beschreibt: "Ich hatte Sex mit so vielen Frauen, dass war eine konstante Belastung für meine Seele und meine Verfassung verschlechterte sich zusehends, bis ich eine psychosomatische Belastungsstörung durch meinen eigenen Orgasmus entwickelte. Ich musste jedes Mal würgen und manchmal erbrach ich sogar."

Trotz der wilden Eskapaden von Will Smith versuchten Melanie und er, ihre Beziehung zu kitten. Nach kurzer Zeit scheiterten sie, nicht ohne dass Drama um diese Beziehung noch zu erhöhen. Der "Bad Boys"-Schauspieler sammelte alle Gegenstände ein, die er jemals für Melanie gekauft hatte und setzte sie vor ihren Augen in Brand. Ein tragisches Ende einer Jugendliebe. 

Mit Anfang Zwanzig lernte Will seine zukünftige Ehefrau Jada Pinkett Smith kennen und lieben. Sie konnte ihn aus der negativen Spirale befreien. Die beiden führen eine offene Ehe, zu der sie sich auch öffentlich bekennen. Diese Idee stammte allerdings von Jada, die das Konzept der offenen Ehe bereits von einem Familienmitglied kannte.  

Quelle: "WILL: Die Autobiografie"


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