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WINONA RYDER: Winona muss vor Gericht antanzen

Im Dezember wurde Winona Ryder beim Ladendiebstahl erwischt. Jetzt ist sie angeklagt worden. Hat Winona wirklich geklaut oder war alles ein Missverständnis?

Die Schauspielerin Winona Ryder ist von der Staatsanwaltschaft in Los Angeles wegen vier Verbrechen, darunter Ladendiebstahl, mutwillige Beschädigung und unrechtmäßiger Besitz verschreibungspflichtiger Medikamente, angeklagt worden. Nach US-Medienberichten soll Ryder, die sich zur Zeit auf Kaution auf freiem Fuß befindet, am 8. Februar dem Haftrichter vorgeführt werden. Nachdem sie im Dezember bei einem Ladendiebstahl in Beverly Hills erwischt worden war, musste sie zunächst in Los Angeles zu einer Anhörung vor Gericht erscheinen. Der Richter hatte der Staatsanwaltschaft zwei Monate Zeit gegeben zu entscheiden, ob Anklage gegen Ryder erhoben werden soll.

Ryder klaut Kleider

Am 12. Dezember war Ryder in der Kaufhauskette »Saks Fifth Avenue« festgenommen worden, nachdem das Sicherheitspersonal die Polizei alarmiert hatte. Sie fanden mehrere Kleidungsstücke und Haar-Schmuck im Wert von rund 4800 Dollar bei der Schauspielerin. Außerdem war Ryder im Besitz verschreibungspflichtiger Schmerzmittel, für die sie zunächst kein Arzt-Rezept vorweisen konnte. Gegen eine Kaution in Höhe von 20.000 Dollar war die Schauspielerin noch am Abend der Festnahme auf freien Fuß gesetzt worden.

Alles nur ein Missverständnis?

Ryders Anwalt, Mark Geragos, hatte den Vorfall als »Missverständnis« bezeichnet. Er sei davon überzeugt, dass eine gründliche Untersuchung die Unschuld seiner Mandantin beweisen würde. Nach eigenen Angaben habe die Schauspielerin für eine neue Filmrolle geübt. Ein Polizeisprecher verwies jedoch auf ein Überwachungsvideo, das Ryder beim Entfernen von Sicherungsetiketten und beim Einstecken der Ware in eine große Tasche zeigt. Die Schauspielerin habe sich nach der Festnahme »sehr höflich, freundlich und kooperativ« verhalten, gab ein Beamter zu Protokoll.

Einen großen Leinwand-Erfolg hatte Ryder zuletzt mit dem Film »Durchgeknallt«. 1994 und 1995 wurde sie für ihre Rollen in »Zeit der Unschuld« und »Betty und ihre Schwestern« für den Oscar nominiert.