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Prozess "Das Monster": Amber Heard bekräftigt Gewaltvorwürfe gegen Johnny Depp vor Gericht

Amber Heard
Amber Heard vor Gericht in London
© Picture Alliance
Im Prozess zwischen Johnny Depp und der "Sun" hat jetzt auch Depps Ex-Frau Amber Heard ausgesagt. Die Schauspielerin zeichnet ein schlimmes Bild von Depp.

Der Prozess zwischen Johnny Depp und der "News Group Newspapers" (NGN), zu der die britische "The Sun" gehört, ist in den letzten Zügen. Depp hat die "Sun" verklagt, weil diese ihn in einer Überschrift als "Frauenschläger" bezeichnet hat. Nun hat sich auch die Ex-Frau des Schauspielers, Amber Heard, zu Wort gemeldet.

Amber Heard sagt aus und bekräftigt Vorwürfe gegen Johnny Depp 

In einer 39 Seiten langen Zeugenaussage, aus der die "Daily Mail" zitiert, bekräftigt Heard ihre Vorwürfe gegen den Hollywood-Star. Ihr zufolge habe Depp ihr mehrfach mit dem Tod gedroht. Um seine Gewaltattacken zu rechtfertigen, habe er eine neue Persönlichkeit erfunden, die er "das Monster" genannt haben soll.  Die Anschuldigungen sind übel: Der 57-Jährige habe sie geschlagen, stranguliert, und angeblich gesagt, ihr einziger Ausweg aus der Ehe sei der Tod. Heard behauptet auch, Depp habe ihr ein Mobiltelefon ins Gesicht geworfen. Während eines Streits in Tokio habe er auf ihrem Nacken gekniet und ihr in den Rücken geschlagen. 

Darüberhinaus hat die Schauspielerin ausgesagt, der "Fluch der Karibik"-Star habe ihr damit gedroht, sie von anderen Männern vergewaltigen zu lassen. Seine gewalttätigen Episoden seien besonders auf seinen starken Drogenkonsum zurückzuführen.

Winona Ryder und Vanessa Paradis haben ausgesagt

Johnny Depp selbst bestreitet, seiner Ex-Frau gegenüber gewalttätig gewesen zu sein. Für den Schauspieler sagten in der vergangenen Woche zwei seiner Ex-Partnerinnen aus, Winona Ryder und Vanessa Paradis, die Mutter seiner zwei Kinder. 

"Das ist nichts im Vergleich zu dem wahren Johnny, den ich gekannt habe, und aus meiner persönlichen Erfahrung vieler Jahre kann ich sagen, dass er mir gegenüber nie gewalttätig oder beleidigend war", ließ Paradis das Gericht in ihrem Statement wissen. Ähnlich äußerte sich Ryder: "Ich verstehe, dass es sehr wichtig ist, dass ich aus meiner eigenen Erfahrung spreche, da ich während seiner Ehe mit Amber offensichtlich nicht dabei war, aber aus meiner Erfahrung, die so ganz anders war, war ich absolut schockiert, verwirrt und bestürzt, als ich die Anschuldigungen gegen ihn hörte", sagte sie. 

Quellen: "Daily Mail" / Nick Wallis 

ls

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