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Lennon-Witwe: Yoko Ono will nicht, dass Hamburger Bar "John Lemon" heißt

No jokes about names! Diese Maxime nimmt die Witwe des ermordeten "Beatles"-Stars John Lennon allzu ernst. Yoko Ono geht erneut gegen den Namen einer Hamburger Bar vor

Die Künstlerin und John-Lennon-Witwe geht erneut juristisch gegen den Hamburger Barbetreiber Nima Garous-Pour vor. Nachdem sie bereits mit einer Unterlassungserklärung erwirkt hatte, dass Garous-Pour eine seiner Kneipen nicht mehr "Yoko Mono" nennen darf, ist nun seine zweite Bar, das "John Lemon", im Visier der Witwe des ermordeten "Beatles"-Stars. Der Rechtsanwalt von Garous-Pour, Jens Kristian Peichl, bestätigte einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung.

Yoko Ono und John Lennon - Bars sollen nicht Yoko Mono und John Lemon heißen

"Yoko Mono" und "John Lemon" alias Yoko Ono und John Lennon (im August 1980 in New York)

Erst im September war bekannt geworden, dass die Limonade einer polnischen Firma nicht länger "John Lemon" heißen darf. Die Firma habe das Vermächtnis John Lennons missbraucht, um ihren Softdrink zu verkaufen, argumentierten die Anwälte von Yoko Ono. Das soll nun auch Auswirkungen auf Garous-Pour haben, der die Bar nicht länger so nennen soll. Um die Prozesskosten tragen zu können, bestehe die Überlegung, eine Crowdfunding-Kampagne zu starten, sagte Anwalt Peichl.

17 Jahre lang war "Yoko Mono" kein Problem

Vor rund einer Woche bestätigte das Hamburger Zivilgericht die einstweilige Verfügung, die Garous-Pour die Verwendung des Namens "Yoko Mono" untersagt. Rund 6000 Euro müsste der Barbetreiber zahlen, sollte er nicht in die nächste Instanz gehen. Die Bar wurde 17 Jahre lang betrieben, ohne dass der Name für die -Witwe ein Problem darstellte.

Die Plastic Ono Band singt "Po... Musikvideo (1611106)

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