Modebranche im Wandel "Die Epoche des 'immer mehr' ist definitiv zu Ende": So verändert die Coronakrise Dolce & Gabbana

Stefano Gabbana und Domenico Dolce
Stefano Gabbana und Domenico Dolce
© Getty Images
Die Star-Designer Domenico Dolce und Stefano Gabbana erzählen, wie die Pandemie die Modebranche verändert hat und wie sie den Lockdown verbringen

Herr Dolce, Herr Gabbana, wo waren Sie am 9. März 2020, als in Italien der Lockdown begann?

Domenico Dolce: In meiner Wohnung in Mailand. Nach drei tristen Tagen auf meinem Sofa plagten mich elende Rückenschmerzen. Dann habe ich Bücher gelesen, Collagen gebastelt und wieder Entwürfe gezeichnet.

Stefano Gabbana: Ich war auf Antiqua und bin zwei Monate lang in der Karibik geblieben. Tagsüber lag ich in der Sonne und habe gebadet. Abends habe ich Netflix geguckt. Besser hier als anderswo, dachte ich anfangs: Che culo! – Was für ein unverschämtes Glück! Dann wollte ich ziemlich schnell nur noch eines: Zurück nach Italien und an die Arbeit.

Wie haben Sie Mailand in den Monaten der ersten Quarantäne erlebt?


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