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stern Modecheck: Kleidung geschickt wählen: Mit diesen fünf Tipps kommen Sie besser durch die Hitze

Jeder Schritt löst derzeit einen Schweißausbruch aus. Was also anziehen, um dem ein wenig entgegenzuwirken? Hier kommen fünf modische Tipps, um die Hitze besser zu ertragen.

Modische Tipps für heiße Tage

Luftig statt eng, Leinen statt Acryl: Im Sommer gibt es bei der Outfitwahl einiges zu beachten

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Das Thermometer zeigt über 30 Grad und vor dem Kleiderschrank herrscht Ratlosigkeit: Was zieht man bei dieser Hitze nur an? Wir haben fünf Tipps für die Outfitwahl, um die hohen Temperaturen ein wenig erträglicher zu machen.

Erster Tipp: Luftig statt eng 

Ist das Hemd figurbetont oder der Rock scheint sich wie eine zweite Haut über den Körper zu legen, ist die Hitze noch schwerer zu ertragen. Die Kleidung klebt, der Schweiß kann nicht trocknen und irgendwie macht das alles nur noch ekliger. Besser: Zu einem weit geschnittenen Hemd greifen, in die Tunika oder das luftige Sommerkleid schlüpfen. So kann die Kleidung nicht am Körper kleben und die Hitze staut sich nicht darunter. Außerdem ist das Tragegefühl deutlich angenehmer. Und: Die ein oder andere Kugel Eis zu viel zeichnet sich nicht so schnell ab. Auch praktisch!

Leinen und Seide sind die besten Materialien an heißen Tagen

Wo wir schon beim Tragegefühl sind: Da spielt natürlich auch das richtige Material eine Rolle. Synthetische Stoffe sind im Sommer etwa keine gute Wahl. Durch das Material, das hauptsächlich aus Plastik besteht, kann die Haut nicht atmen. Es entstehen unangenehme Gerüche und man fühlt sich unwohl in dem festen Stoff. Besser: Stoffe aus natürlichen Fasern. Vor allem Leinen ist eine gute Wahl, denn es nimmt Feuchtigkeit auf und hilft gegen die Hitze. Es ist ein sehr leichter, dünner Stoff, der ideal für heiße Tage geeignet ist – ob als Hemd, Hose oder Kleid. Etwas teurer, aber auch angenehm zu tragen ist Seide. Auch Baumwolle und Viskose sind Stoffe, die sich an heißen Tagen gut am Körper aushalten lassen.

Schwarz ist tabu: Lieber helle Farben tragen

Schwarz zieht die Sonne an: Das hat sicher jeder von uns schon mal gehört. Und es stimmt: Dunkle Farben reflektieren die Sonne nicht, sondern absorbieren Sonnenstrahlen. Es wird in einem schwarzen Outfit also schneller heiß, man schwitzt mehr und kann sich vor der Hitze gar nicht retten. Helle Farben – oder am besten Weiß – eignen sich also am besten für den Sommerlook.

Geschlossene Schuhe lieber im Schrank lassen

Brogues und Ugly Sneaker sehen zwar immer gut aus, sind an sommerlichen Tagen aber sicher nicht die beste Wahl: In ihnen schwitzen die Füße schneller, es entstehen unangenehme Gerüche und das alles trägt nicht dazu bei, dass sich die Hitze besser ertragen lässt. In halboffenen oder offenen Schuhen dagegen schwellen unsere Füße nicht so leicht an, können atmen und weniger schwitzen. Wer ungern (gerade im Büro) offene Schuhe oder Sandalen trägt, für den sind Slipper oder Mules eine gute und modische Alternative. 

Zeit für Kopfbedeckungen

Die Sonne hat derzeit richtig Kraft. Und die bekommen wir am schnellsten auf dem Kopf zu spüren. Um sich vor Überhitzung oder gar einem Hitzschlag zu schützen, sind Kopfbedeckungen ein Muss, wenn man sich draußen aufhält. Ein Strohhut oder eine Cap schützt die Augen vor grellem Licht, schützt die Kopfhaut vor Sonnenbrand und bietet Schatten, um die Hitze besser auszuhalten. Übrigens: Je enger die Maschen eines Strohhuts, desto besser der Schutz. Bei Caps sind – wie bei der Kleidung – Leinen oder Baumwolle eine gute Wahl, um einen kühlen Kopf zu bewahren. Und modisch sind die Kopfbedeckungen allemal.