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Nachhaltige Mode: Die große Welle

89 alte Plastikflaschen für ein Kleid, elf für ein Paar Sneaker: Modemarken entdecken ihr ökologisches Gewissen und recyceln Ozeanmüll.

Von Cathrin Wißmann

Für das Abendkleid von H & M wurden 89 PET-Flaschen wiederverwertet

Für das Abendkleid wurden 89 PET-Flaschen wiederverwertet. H&M, 199 Euro

Wie Schaumkronen auf einer Welle tanzen die Volants über das Kleid. Der Stoff ist hauchzart. Er erinnert an Seide. Doch der Blick aufs Etikett ernüchtert: reines Plastik. 89 PET-Flaschen wurden für diese Robe recycelt. Das rosa Polyesterkleid ist das Vorzeigestück von H&M. Der schwedische Bekleidungskonzern setzt auf einen Trend: Mode aus Meeresmüll.

Strumpfhosen aus alten Fischernetzen

Dass sich Nachhaltigkeit und Design nicht ausschließen, wollen neben jungen Marken wie Ecoalf und Margaret & Hermione auch große Modekonzerne zeigen. Adidas produziert Schuhe aus PET-Flaschen, die an den Stränden der Malediven angespült werden. Die Strumpfmarke Kunert und Sportfirmen wie Bleed und Volcom verwerten für ihre Mode alte Fischernetze.

Massenhersteller und Umweltschutz? Der Vorwurf des Greenwashings liegt nahe, immerhin überschwemmen sie den Markt mit Millionen Kleidern aus Chemiefasern. Noch sind es zaghafte Schritte hin zu mehr Öko: Im April hat H&M angekündigt, von 2020 an nur noch Biobaumwolle und ab 2030 nur noch recyceltes Material einzusetzen. Dessen Quote liegt momentan erst bei 26 Prozent. Adidas hegt ähnliche Pläne und will langfristig nur noch alternative Ressourcen verwenden.

Zurzeit aber schwimmen etwa 140 Millionen Tonnen Abfall in den Meeren. Jedes Jahr kommen laut Umweltbundesamt etwa sechs Millionen Tonnen Plastik hinzu. Vieles stammt aus Boom-Nationen in Asien, wo Abfall nicht gezielt entsorgt wird. Auch Mikropartikel, die Kleider aus Chemiefasern beim Waschen abgeben, gelangen übers Abwasser ins Meer.

Eine PET-Flasche wird erst nach 450 Jahren zersetzt

Dieser Müll verschwindet nicht. Eine PET-Flasche bleibt 450 Jahre erhalten, bis die Natur sie zersetzt. Allein im Nordpazifik wabert ein Müllteppich, angeblich so groß wie Zentraleuropa. Vögel und Fische verwechseln das Treibgut mit Futter und verenden mit vollem Magen.

Die Organisation Parley for the Oceans engagiert sich für denSchutz der Meere. Sie sammelt Plastikmüll aus den Ozeanen, der von Partnern sortiert, gereinigt und zu Flocken geschreddert wird. Daraus entstehen Fasern und Garne für Hersteller.

"Kein Unternehmen kann es sich heute leisten, den Umweltschutz zu ignorieren", sagt Cyrill Gutsch. Der Gründer der Organisation will die Konzerne überzeugen, dass Nachhaltigkeit nicht nur der Natur nutzt, sondern auch der Bilanz. Weil Firmen neue Zielgruppen gewinnen. Mit dem US-Musiker Pharrell Williams hat Gutsch eine Kollektion aus Ozeanabfall für den Jeanshersteller G-Star entwickelt. Seit einiger Zeit arbeitet er mit Adidas zusammen. Die Firma testete mehrere recycelte Produkte: Fußballtrikots für den FC Bayern und Real Madrid sowie einen Laufschuh. Das limitierte Modell aus elf alten PET-Flaschen kam so gut an, dass Adidas jetzt eine Million davon herstellt.

Weniger Konsum hilft den Meeren am meisten

Umweltinitiativen streiten darüber, ob solche Kooperationen richtig sind. Verbessern sie nicht bloß das Image der Konzerne, statt das eigentliche Problem zu lösen? "Den Meeren helfen wir mehr, wenn wir weniger konsumieren", sagt Textilexpertin Alexandra Perschau von Greenpeace. Kaufanreize zu schaffen sei der falsche Weg. Umweltschützer Gutsch widerspricht: "Du brauchst ein gutes Produkt. Das ist besser als jeder Appell."

Tatsächlich sind bei der Ozeanmode oft weder Kosten noch Aufwand transparent. Das Plastik besteht meist aus Gemischen, eine Trennung ist kompliziert und teuer. Außerdem müssen immer neue oder recycelte Fasern hinzugefügt werden. Doch nur wenige Firmen geben an, dass ihre Mode nicht zu 100 Prozent aus Meeresabfall gefertigt ist.

Umweltaktivisten wie Gutsch träumen davon, dass es irgendwann ein neuartiges Plastik geben wird. Eines, dass vollständig abbaubar und mehrfach wiederverwertbar ist. Dann würde das Zeug seltener weggeschmissen, glaubt er. Das würde auch den Meeren helfen.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(