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Dessous und Bademode Shorty oder String, Bandeau oder Bralette: Diese Modelle sollten Sie kennen

Bikini- und Dessous-Passformen
Links sieht man ein Bügel-Bikini-Oberteil und Hüftslip, rechts dagegen ein Bandeau-Oberteil und einen klassischen Bikini-Slip: Bei Dessous und Bademode gibt es zahlreiche verschiedene Passformen. Wir erklären gängige Begriffe.
© PR/Marie Jo
Was ist der Unterschied zwischen Jazzpant und Shorty? Und was bedeutet eigentlich Bandeau? Hier kommen gängige Bikini- und Dessous-Bezeichnungen und ihre Bedeutung.

Mit oder ohne Bügel, mit oder ohne Träger: Wenn es um BHs oder Bikini-Oberteile geht, ist die Auswahl riesig. Dazu kommen noch Höschen in verschiedenen Passformen. Aber wofür stehen Begriffe wie Shorty, Bandeau oder Bralette eigentlich?

BHs und Bikini-Oberteile: Diese Varianten gibt es

Bei Büstenhaltern und Bikini-Oberteilen gibt es verschiedene Varianten, die für unterschiedlich viel Halt sorgen. Folgende sind die gängigen:  

Bandeau

Das französische Wort heißt übersetzt Band oder Binde und wird in der Mode für ein trägerloses Oberteil verwendet – oder eben für BHs oder Bikini-Oberteile ohne Träger. Sie sorgen zwar für eine schöne gleichmäßige Bräune und bieten etwas mehr Komfort, da es keine nervigen Träger gibt, die eventuell in die Haut schneiden können. Ein Bandeau-Oberteil muss allerdings schön fest sitzen, damit die Trägerin es nicht andauernd richten muss.

Balconette

Dieses Modell hat einen besonders weiten Ausschnitt und seitlich am Cup angesetzte Träger. Die Form des Cups ist am oberen Rand gerade geschnitten, sodass sich die Form eines Balkons ergibt – daher der Name.

Bralette

Bralettes haben in der Regel ein breites Unterbrustband und Cups ohne Wattierung in Triangel-Form. Dafür betonen sie die Brust durch vielfältige Details wie Spitze oder Bestickungen besonders. Sie bieten nur leichten Halt.

Bügel-BH

Bei diesem Modell stützt ein eingearbeiteter Formbügel die Brust von unten und sorgt für eine runde Form. Bügel-BHs gibt es in verschiedenen Formen und in ungefütterter oder gefütterter Variante.

Neckholder

Neckholder-BHs oder -Bikini-Oberteile haben statt zwei nur einen Träger, der von einem Cup über den Rücken zum anderen führt. Auch diese Variante gibt es gefüttert und ungefüttert.

Shorty, Jazzpant und Co.: Höschen-Passformen

Ob über der Taille getragen, mit viel oder wenig Stoff: Auch für Bikini-Unterteile bzw. Dessous gibt es verschiedene Bezeichnungen.

(Bikini-)Slip

Ein (Bikini-)Slip ist die gängigste Höschenform: Er hat dünne Seitenbündchen und wird in der Regel recht tief, meist etwa vier Fingerbreit unter dem Bauchnabel, getragen. Er weist normalerweise keinen Beinansatz auf.

Hipster oder Hüftslip

Hipster oder auch Hüftenslips sind Höschen, die auf der Hüfte getragen werden. Sie sind meist knapp und körpernah geschnitten, enden kurz vor Beginn des Pos und haben oftmals kleine Beinansätze.

Jazzpant

Das Bündchen einer Jazzpant sitzt über dem Bauchnabel und damit deutlich höher als normal. Es hat breite Seitenbündchen, einen hohen Beinausschnitt und bietet einen hohen Tragekomfort.

Panty

Dieses Höschen-Modell weist einen geraden Beinausschnitt und breite Seitenbündchen auf. Klassischerweise ist der Po durch die Panty komplett bedeckt. In der Regel wird sie auf der Hüfte getragen.

Tanga

Ein Tanga ist ein freizügiges Höschen, das den Intimbereich vollständig und den Po etwa zur Hälfte bedeckt. Es hat sehr schmale Seitenbündchen und eine niedrige Leibhöhe.

Shorty

Ein Shorty hat schräg angesetzte, gerade Beinausschnitte und wird etwas höher getragen. Da ein Teil des Pos frei bleibt, wirken die Beine bei diesem Modell länger.

String

Ein String hat sehr dünne Stoffbändchen und Seitenbündchen, ist vorn V-förmig, hinten T-förmig geschnitten und bedeckt kaum etwas vom Po. Insgesamt weist er wenig Stoff auf und kann daher schnell einschneiden. 


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