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Susanne Bartsch: Ausstellung feiert die "Königin des Nachtlebens"

In den 80er Jahren schmiss die Schweizerin Susanne Bartsch die schrillsten und angesagtesten Partys New Yorks. Jetzt entdeckt die Millionenmetropole Bartsch neu - dank einer großen Ausstellung.

Susanne Bartsch und der Performance-Künstler Gage of the Boone auf einer Aufnahme aus dem Jahr 2013.    Nach New York war die in Bern geborene und schon mit 17 Jahren nach London ausgewanderte Bartsch Anfang der 80er Jahre eigentlich wegen eines Mannes gekommen. "Ich kam wegen einer Affäre. Ich kam zum Valentinstag und habe mich in die Stadt verliebt, den Typ habe ich sofort wieder vergessen." Bartsch blieb, mietete sich im berühmten Chelsea Hotel ein und verkaufte zunächst aus London importierte Klamotten, bis sie schließlich ein paar Jahre später ihre erste Party organisierte - und sofort Erfolg hatte.

Susanne Bartsch und der Performance-Künstler Gage of the Boone auf einer Aufnahme aus dem Jahr 2013.

Nach New York war die in Bern geborene und schon mit 17 Jahren nach London ausgewanderte Bartsch Anfang der 80er Jahre eigentlich wegen eines Mannes gekommen. "Ich kam wegen einer Affäre. Ich kam zum Valentinstag und habe mich in die Stadt verliebt, den Typ habe ich sofort wieder vergessen." Bartsch blieb, mietete sich im berühmten Chelsea Hotel ein und verkaufte zunächst aus London importierte Klamotten, bis sie schließlich ein paar Jahre später ihre erste Party organisierte - und sofort Erfolg hatte.

Kleider aus Puppenköpfen, schwarze Perücken mit bodenlangen Zöpfen, goldglänzende Stiefel mit Plateau-Absätzen und ausladende weiße Engelsflügel: Die Outfits von Susanne Bartsch können gar nicht schrill genug sein. Auffallen, herausstechen und fotografiert werden - das gehört zu ihrem Job. Bartsch ist Partyveranstalterin und hat sich mit ihren Sausen in New York zur Legende hochgefeiert. In den 80er Jahren schmiss die Schweizerin die schrillsten und angesagtesten Feiern der Millionenmetropole - und war dabei selbst stets greller Mittelpunkt.

"Ich liebe es, Menschen zusammenzubringen", sagte Bartsch einmal der "Huffington Post". "Das ist einfach magisch. Sie lieben dann, wer sie sind, und sie lieben, was sie machen, und in diesen Gefühlen sind sie vereint. Das liebe ich am Nachtleben. Es ist wie ein High und vielleicht ist es eine Droge, aber es fühlt sich einfach so gut an."

Zuletzt war es stiller um Bartsch geworden, auch wenn sie noch immer zahlreiche Partys auf der ganzen Welt organisiert - aber jetzt entdeckt ihre Wahlheimat sie dank einer großen Ausstellung wieder. Noch bis zum 5. Dezember zeigt das Museum der Mode-Universität Fashion Institute of Technology (FIT) die rund 100 ausgefallensten Outfits der "Königin des New Yorker Nachtlebens" in der Schau "Fashion Underground: The World of Susanne Bartsch".

jum/DPA