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Nach Trennung von Heidi Klum: Seal trägt weiterhin seinen Ehering

In einer amerikanischen Talkshow sprach Seal erstmals über die Trennung von Heidi Klum. Und zeigt sich dabei überraschend gefasst und entspannt.

Von Frank Siering, Los Angeles

Nur einen Tag nach der offiziellen Bekanntgabe der Trennung von Heidi Klum, sprach Sänger Seal im US-TV erstmals über das Thema.

In der Talkshow von Tavis Smiley erzählte der Schmusebarde, der derzeit sein neues Album "Soul 2" promotet, wie er und seine Frau mit der Trennung umgehen: "Wir haben tiefen Respekt und noch immer sehr viel Liebe füreinander", so ein überraschend entspannter Seal, der vor dem Interview von Gasteber Smiley gefragt worden war, ob das Thema überhaupt angesprochen werden dürfe. Seal hatte offensichtlich nichts dagegen.

Kommt die nächste schmutzige Hollywood-Scheidung?

Und so plauderte der vierfache Vater fleißig drauf los: "Unsere Kinder haben oberste Priorität in dieser Situation", so Seal. Und weiter: "Nur, weil du die Entscheidung triffst, dich voneinander zu trennen, hörst du ja nicht auf, den Partner zu lieben. Du hörst nicht auf, Freunde zu sein."

Als Smiley wissen wollte, wie es Seal, der am Montag mit der Ellen DeGeneres Show einen weiteren Pressetermin wahrnahm, im Moment schaffe, sich weiterhin auf seine Musik zu konzentrieren, sagte Seal: "Es mag sich vielleicht komisch anhören, aber es ist nicht so schwierig. Wir müssen jetzt darauf achten, würdevoll miteinander umzugehen. Das ist wichtig", sagte Seal.

Vielleicht war seine Antwort schon eine Reaktion auf die ersten Presseberichte, die gestern aufgetaucht waren. Darin wird spekuliert, dass sich diese Trennung in eine weitere schmutzige Hollywood-Scheidung hineinsteigern könnte. Mit einem Kampf um Kinder und Kohle.

Die Trennung und ihre positiven Seiten

Seal hielt dagegen: "Es ist ein unglückliches Kapitel im Leben, aber diese Leute sind wir nicht." ­ Vielmehr stellte Heidi Klums Noch-Ehemann, den Ehering trug er am Montag übrigens noch, noch einmal in den Vordergrund, dass "Liebe und Respekt füreinander" noch immer vorhanden seien. Er glaube sogar, dass es auch in der jetzigen Situation viele Dinge gebe, die "sehr positiv" seien, und der "Übergang" (er meinte das Leben ohne Heidi) deshalb "leichter" sei, als von Außenstehenden vielleicht angenommen.

Ein "positiver" Aspekt,­ zumindest für das Bankkonto von Seal, dürfte die Tatsache sein, dass die Nachricht von der Trennung die Verkaufszahlen des neuen Albums mit Sicherheit nach oben treiben dürfte. Das zumindest meint Bill Werde, Chefredakteur vom "Billboard"-Magazin. Er glaubt, dass "persönliche News aus dem Leben von Künstlern diese meist noch interessanter mache". ­ Für Seal sicherlich ein kleines Trostpflaster, aber eines, das die offenen Wunden schneller heilt.

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