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#MeToo-Debatte: Sexuelle Übergriffe gegen Brendan Fraser sollen "als Witz" gemeint gewesen sein

Brendan Fraser gab an, Opfer sexuellen Missbrauchs gewesen zu sein. Nun heißt es jedoch, dass der Beschuldigte nur witzig sein wollte.

Im Februar hatte Brendan Fraser (49, "Die Mumie") erstmals schwere Vorwürfe gegen den Ex-Golden-Globes-Präsidenten Philip Berk erhoben. Dieser soll den Schauspieler vor 15 Jahren sexuell belästigt haben, wies die Vorwürfe jedoch vehement zurück. Dann wurde es lange Zeit ruhig um die persönliche #MeToo-Debatte von Fraser. Doch nun gibt es Neuigkeiten.

Frasers Behauptungen wurden von der Hollywood Foreign Press Association, der Organisation, die die Golden Globes präsentiert, untersucht - und für nichtig empfunden. Die Untersuchung sei abgeschlossen, man habe Fraser eine gemeinsame Erklärung vorgeschlagen, berichtet nun das Männermagazin "GQ". In dieser soll es heißen: "Obwohl festgestellt wurde, dass Herr Berk Herrn Fraser unangemessen berührt hat, belegen die Beweise, dass das als ein Witz und nicht als ein sexueller Annäherungsversuch verstanden werden sollte." Berk bleibe auch weiterhin Mitglied der Organisation.

Vorfall aus dem Sommer 2003

Laut Fraser ereignete sich der Vorfall nach einem gemeinsamen Mittagessen im Beverly Hills Hotel. Beim Verabschieden soll Berks linke Hand an der Pobacke des Schauspielers gelandet sein, "und einer seiner Finger berührt mich in der Poritze. Und er fängt an, ihn zu bewegen", so die frühere Darstellung des 49-Jährigen gegenüber "GQ". Was diese Berührung in ihm ausgelöst hat? "Ich fühlte mich krank. Ich fühlte mich wie ein kleines Kind. Ich fühlte mich, als wäre da ein Ball in meinem Hals. Ich dachte, ich würde gleich weinen. Ich fühlte mich, als hätte jemand unsichtbare Farbe auf mich geworfen."

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rös / SpotOnNews
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