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Steve Martin jammert über seine Arbeit: Komiker müssen zur Flasche greifen

Lustig sein und Alkoholismus liegen nach Meinung von Steve Martin nah beieinander: Laut dem Schauspieler verfällt jeder Komiker irgendwann dem Trinken. Und statt Spaß gebe es jede Menge Selbstzweifel.

Der US-Komiker Steve Martin hat trotz seines jahrzehntelangen beruflichen Erfolgs noch immer Angst vorm Scheitern. "Der Alltag als Komiker besteht aus nichts als Zweifeln - so einen Beruf wünsche ich niemandem", sagte er in einem Interview mit dem Männermagazin "GQ". "Jeder Komiker fängt früher oder später mit dem Trinken an." Seine ganze Karriere lang habe er mit Selbstzweifeln zu kämpfen gehabt. "Über Jahre dachte ich nur über ein Problem nach: Werden die Leute lachen? Bin ich noch lustig? Es war mörderisch."

In dem gemeinsamen "GQ"-Interview mit Owen Wilson und Jack Black, die im neuen Film "Ein Jahr vogelfrei!" mit ihm vor der Kamera standen, redete der 66-Jährige auch über seine Kollegen: "Also, wenn man uns drei anschaut, lautet die Regel: Um Komiker zu werden, brauchst du eine verkorkste Kindheit und ein abgebrochenes Studium."

Die Dreharbeiten zu "Ein Jahr vogelfrei!" waren trotz der geballten Komik weniger lustig. "Wir lachen bei der Arbeit sehr viel seltener, als man denken würde. Ein Komiker findet andere Komiker bei der Arbeit nicht lustig", gibt Wilson zu und Black beschreibt: "Owen liegt meist gelangweilt auf dem Sofa und Steve arbeitet an seinen Songs." Außerdem würde Wilson noch nicht einmal lachen, wenn er ihm "ein Furzkissen auf den Stuhl legen würde." Ab dem 14. Juni sind die Schauspieler in der Kino-Komödie zu sehen.

kave/Bang/DPA / DPA
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