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News aus Hamburg: Warnstreik am Flughafen angekündigt

Notfalleinsatz in Eimsbüttel: Zehn Senioren erkranken in Pflegeheim +++ Auto rast in St. Pauli Treppe zum Hafen herunter +++ Massenschlägerei mit Totschläger und Waffe - zwei Verletzte +++ News aus Hamburg.

Hamburg News

Am Hamburger Flughafen könnte es zu einem Warnstreik kommen (Archivbild)

Picture Alliance

Warnstreik am Flughafen angekündigt

Flugreisende müssen am Dienstag auch in Hamburg mit Ausfällen und Verspätungen durch einen Warnstreik des Sicherheitspersonals rechnen. Ein ganztägiger Ausstand soll um Mitternacht beginnen. Es seien starke Einschränkungen im Luftverkehr zu erwarten, teilte die Gewerkschaft Verdi am Sonntagabend mit. "Uns liegt immer noch kein verhandlungsfähiges Angebot der Arbeitgeberseite vor. Also müssen wir den Druck erhöhen, damit endlich etwas passiert", betonte Verhandlungsführer Peter Bremme von Verdi Hamburg in einer Mitteilung. Auch an anderen Flughäfen sind am Dienstag Warnstreiks geplant, darunter am größten deutschen Airport in Frankfurt am Main.

Notfalleinsatz in Eimsbüttel: Zehn Senioren erkranken in Pflegeheim

In einem Pflegeheim in Eimsbüttel ist es am frühen Sonntagmorgen zu einem Notfalleinsatz gekommen. Wie die Feuerwehr berichtet, wurden die Rettungskräfte gegen 4.50 Uhr alarmiert, nachdem dort mehrere Personen über Übelkeit, Erbrechen und Durchfall klagten. Ein Notarzt stellte daraufhin fest, dass insgesamt zehn Personen, neun Bewohner und eine Pflegekraft, an einer sogenannten Durchfall-Erkrankung erkrankt waren. .Bei vier dieser Patienten hatte sich der Zustand derart verschlechtert, dass sie zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden mussten. Die übrigen sechs Patienten verblieben nach der Behandlung und in Absprache mit Hausarzt und Heimleitung in der Einrichtung. Alle beteiligten Einsatzkräfte und eingesetzten Fahrzeuge wurden anschließend desinfiziert, um eine Keimverschleppung zu verhindern.

Ein Auto steht am Ende der Balduintreppe am Hafen

Auf der Flucht vor der Polizei ist im Stadtteil St. Pauli ein Auto eine Treppe heruntergerast, die beiden Insassen flüchteten zu Fuß weiter

DPA

Auto fährt Hafentreppe in St. Pauli herunter

In St. Pauli ist Auto auf der Flucht vor der Polizei eine Treppe zum Hafen heruntergerast. "Die beiden Personen, die in dem Wagen saßen, flüchteten zu Fuß weiter", sagte ein Sprecher der Polizei. Das Fahrzeug sollte in der Nacht zum Sonntag kontrolliert werden. Statt anzuhalten, drückte der Fahrer aufs Gaspedal. "Im letzten Moment konnte ein Polizist zur Seite springen, der den flüchtenden Wagen aufhalten wollte", sagte der Sprecher weiter. Kurz darauf raste das Auto die steile Balduintreppe herunter, die zum Hafen führt. Verletzte habe es nicht gegeben. Die Fahndung nach den beiden Autoinsassen, ein Mann und eine Frau, verlief zunächst ohne Erfolg. Die Polizei sucht jetzt Zeugen.

Massenschlägerei mit Totschläger und Waffe - zwei Verletzte

Die Hamburger Polizei ist in der Nacht zu Samstag zu einem Einsatz in Horn gerufen wurden. Wie die "Hamburger Morgenpost" berichtet, waren dort acht bis 13 Personen in eine Massenschlägerei verwickelt, bei der auch ein Schuss aus einer Schreckschusspistole gefallen sein soll. Einer der Beteiligten wurde mit einem Totschläger an der Hand verletzt und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Auch eine weitere Person wurde in ein Krankenhaus gebracht. Wie es heißt, vermutet die Polizei einen persönlichen Racheakt im Streit zwischen zwei Familien.

Bankangestellte verhindert Betrug an Rentnerin

Immer wieder versuchen Betrüger Senioren um ihr Erspartes zu bringen. In Hamburg konnte ein solcher Fall von einer Sparkassen-Angestellten erfolgreich verhindert werden. Wie die "Hamburger Morgenpost" berichtet, erhielt eine 79-Jährige einen Anruf, bei dem sich der unbekannte Täter als Polizeibeamter ausgab. Er behauptete, das man bei einem gefassten Einbrecher ihre Adresse gefunden habe und sie von Gangster ausgespäht würde. Ihr Geld sei bei der Bank nicht mehr sicher und sie solle unbedingt alles sofort abheben. Noch am selben Tag wollte sich die Frau 120.000 Euro auszahlen lassen, den sie dann an einen angekündigten Abholer übergeben wollte. Eine Angestellte der Sparkasse wurde bei der Summe jedoch hellhörig und lehnte den Antrag ab, erstellte sogar einen hausinternen Vermerk, damit auch in anderen Filialen Mitarbeiter vom Verdacht des Betruges in Kenntnis gesetzt würde. Als die Seniorin in ihre Stammfiliale nach Billstedt ging, konnte ihre Beraterin sie schließlich vom Betrug überzeugen. Zusammen riefen sie dann die Polizei.

HSV-Kapitän Hunt verletzt - Rückkehr bis zum Punktspiel-Start

Aaron Hunt, Kapitän von Fußball-Zweitligist Hamburger SV, hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und musste die Reise ins Trainingslager nach Spanien absagen. Der 32 Jahre alte Mittelfeldspieler erlitt bei einem Trainingsspiel einen Faszienriss am rechten hinteren Oberschenkel und wird mindestens eine Woche nicht am Teamtraining teilnehmen können, wie der Verein mitteilte. Am Samstag reiste der Zweitliga-Tabellenführer ohne seinen Kapitän zur Vorbereitung nach La Manga an der Costa Calida. Hunt wird in der Zeit in Hamburg behandelt und soll zur Fortsetzung der Rückrunde am 30. Januar gegen den SV Sandhausen wieder einsatzfähig sein.


Aktuelles aus Hamburg von Freitag 10. Januar

Leichnam in Teich auf Gelände der Asklepios-Klinik Altona gefunden

Wie die Polizei berichtet, wurde am Nachmittag auf dem Gelände der Asklepios-Klinik in Altona eine Leiche in einem Teich entdeckt. Laut einer Sprecherin handelt es sich bei dem Toten höchstwahrscheinlich um einen Mann, der seit gestern aus dem Krankenhaus verschwunden war. Der Mann soll Jahrgang 1937 sein.

Die Identität und die Todesursache sind noch nicht geklärt. Die Leiche des Seniors wurde dafür in die Rechtsmedizin gebracht. Die Polizei ermittelt.

Drohungen an deutschen Landgerichten: Auch Hamburg ist betroffen

Im Zuge von Bombendrohungen an mehreren deutschen Landgerichten ist auch in Hamburg eine Nachricht eingegangen, in einem Gerichtsgebäude befinde sich Sprengstoff. Die alarmierte Polizei habe am Freitagmorgen aber sehr bald Entwarnung geben können, sagte ein Gerichtssprecher. Die Mail enthalte rechtsextreme Bezüge. Der Betrieb sei ganz normal gelaufen. Laut Polizei musste das Gebäude nicht geräumt werden. Die Ermittlungen dauerten an.

Die Landgerichte in mehreren Städten in Deutschland waren am Freitag geräumt worden. Betroffen waren Gebäude in Kiel, Potsdam, Magdeburg, Erfurt, Saarbrücken und Wiesbaden. In allen Fällen sei die Drohung per E-Mail eingegangen, bestätigte die Polizei. Laut Polizei Magdeburg wurde in der Mail mit einem Anschlag auf bundesweiter Ebene gedroht. Der Absender sei anonym, hieß es weiter.

Eine Verdopplung in zehn Jahren: Zahl Obdachloser in Hamburg stieg rapide an

In Hamburg hat sich die Zahl der Obdachlosen seit 2009 fast verdoppelt. Darunter sind viel weniger Menschen mit deutschem Pass als noch vor zehn Jahren. Zu diesen Ergebnissen kommt eine von der Sozialbehörde in Auftrag gegebene Untersuchung von Ende März 2018. Dabei seien 1910 Obdachlose in der Hansestadt angetroffen worden (2009: 1029), teilte die Sozialbehörde am Freitag mit. Im Vergleich zu den früheren Zahlen habe sich das Verhältnis deutscher zu nicht-deutschen obdachlosen Menschen gedreht. 2009 hatten noch 70 Prozent die deutsche Staatsangehörigkeit, 2018 waren es lediglich 36 Prozent.

Die Untersuchung, für die die Gesellschaft für Organisation und Entscheidung Bielefeld verantwortlich war, ist laut Sozialbehörde die bisher größte Befragung dieser Art in einer deutschen Großstadt. Die Ergebnisse sollen in Kürze auf einer Fachtagung ausgewertet werden.

J. K. Rowling aufgeregt vor Harry-Potter-Premiere in Hamburg

"Harry Potter"-Autorin J. K. Rowling fiebert der Premiere des Theaterstücks "Harry Potter und das verwunschene Kind" im Hamburger Mehr! Theater entgegen. "Hamburg ist ein sehr großer Schritt für uns. Es ist das erste nicht-englischsprachige Theater, in dem wir spielen. Es ist eine interessante Erweiterung unserer Idee - und wir sind sehr aufgeregt!", verkündet die Autorin in einem Videoclip, den die Veranstalter jetzt veröffentlichten.

Im März 2020 soll das zweiteilige Theaterstück Premiere feiern, ab Mai wird das Theater dafür aufwändig umgebaut und neu gestaltet. Der Ticketvorverkauf startet am 25. März. Die Geschichte, die Rowling gemeinsam mit Autor Jack Thorne und Regisseur John Tiffany verfasst hatte, war am 30. Juli 2016 am Londoner West End uraufgeführt worden, am Tag darauf erschien das Skript als Buch.

Am Broadway in New York läuft "Harry Potter and the Cursed Child" seit Frühjahr 2018, weitere Produktionen werden 2019 in der US-Metropole San Francisco sowie im australischen Melbourne eröffnen. In Hamburg wird das Schauspiel erstmals in deutscher Sprache produziert und exklusiv im deutschsprachigen Raum aufgeführt. Zuschauer können die Parts entweder hintereinander an einem Tag oder an zwei aufeinanderfolgenden Abenden besuchen.

Betrunkener Mann geht auf Eltern los - dann wartet er vor der Tür mit einer Axt auf die Polizei

Ein 45-jähriger Mann aus dem Landkreis Stade hat in der Nacht auf Freitag stark alkoholisiert seine Eltern in deren Haus angegriffen. Das berichtet die Polizei. Seine 67-jährige Mutter griff er demnach tätlich an, seinen Vater beschimpfte er stark. 

Die daraufhin alarmierte Polizei wurde von dem Mann ungewöhnlich empfangen: Mit einer Axt bewaffnet stand der Mann vor der Tür und schrie: "Jetzt werden Bullen plattgemacht!". Anschließend verbarrikadierte er sich laut Polizei und fuhr mit seinen Randale fort.

Das Haus wurde von den Beamten umstellt und gestürmt. Nur mit Hilfe eines Hundeführers aus Lüneburg und Pfefferspray konnte der 45-Jährige unter Kontrolle gebracht werden. Ein Alkoholtest ergab mehr als zwei Promille. 

Der Täter ist den Beamten auch nicht unbekannt. Sie hatten es schon öfter bei ähnlichen Aktionen mit ihm zu tun. Nun steht ihm eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung bevor.

70-Jähriger raubt Bank in St. Georg aus: Fluchtversuch mit Drahtesel

Ein bewaffneter 70-Jähriger soll im Hamburger Stadtviertel St. Georg eine Bank überfallen haben - und ist kurz darauf festgenommen worden. Der Mann habe mit seiner Beute auf einem Fahrrad, das er wohl auch in die Filiale mitgenommen habe, fliehen wollen, sagte ein Sprecher des Lagezentrums in der Nacht zu Freitag. Der Senior habe bei dem Überfall am Donnerstagabend drei Angestellte mit einer Schusswaffe bedroht und Bargeld gefordert. Zeugen informierten die Polizei, die wegen eines Einsatzes in der Nähe war. Als der mutmaßliche Dieb auf sein Rad steigen wollte, konnten ihn die Beamten festnehmen. "Er war sichtlich überrascht", sagte der Sprecher.

Frauenleiche aus der Außenalster geborgen

Der Bootswart eines Hamburger Rudervereins machte am Donnerstag einen grausigen Fund: Im Wasser der Außenalster, nahe der Straße Schöne Aussicht, sah er einen leblosen Frauenkörper treiben. Das berichtet die "Hamburger Morgenpost". 

Der Mann sicherte demnach den Körper der Verstorbenen und informierte die Polizei. Die Wasserschutzpolizei rückte daraufhin aus, konnte den Leichnam allerdings nicht bergen. Die Feuerwehr musste helfen, am Ende wurde die tote Frau mit einem Rettungswagen abtransportiert. Wie die Frau ums Leben kam, ist bisher ungeklärt. Dies soll nun ermittelt werden. Die Frau soll nach ersten Einschätzungen etwa 55 Jahre alt gewesen sein. 


Aktuelles aus Hamburg von Donnerstag 10. Januar

Wohnungsbrand in Wedel - drei Bewohner teils lebensgefährlich verletzt

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Wedel bei Hamburg sind in der Nacht zum Donnerstag ein Mann und eine Frau lebensgefährlich verletzt worden. Beide seien in eine Spezialklinik gebracht worden. Ein dritter Verletzter sei in ein Krankenhaus gefahren worden, teilte die Feuerwehr Wedel mit. Ursprünglich war die Polizei von zwei Verletzten ausgegangen. Ein brennender Tannenbaum in der Wohnung der beiden im zweiten Obergeschoss sei die Ursache für das Feuer, sagte ein Polizeisprecher. Wegen des starken Rauchs hätten alle 16 Bewohner des Hauses ihre Wohnungen in der Bahnhofstraße verlassen müssen.

Unverändert viele Geburten in der Hansestadt

Die Zahl der Geburten in Hamburg bleibt auf hohem Niveau. Insgesamt seien im vergangenen Jahr in den Geburtskliniken und dem Geburtshaus bei 25.077 Geburten 25.576 Kinder zur Welt gekommen, teilte die Gesundheitsbehörde am Donnerstag mit. Im Jahr 2017 seien es 24.797 Geburten mit 25.357 Babys gewesen. "Fünf Hamburger Krankenhäuser haben 2018 die Grenze von 3000 Geburten überschritten, drei von ihnen haben sogar die höchste Anzahl an Geburten seit Jahren gemeldet", erklärte Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD). Das sei ein gutes Zeichen.

Die Geburtskliniken mit den meisten Babys waren den Angaben zufolge im vergangenen Jahr das Katholische Marienkrankenhaus (3565 Kinder), des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE/3424), die Asklepios Kliniken Altona (3398) und Barmbek (3281) sowie das Albertinen-Krankenhaus (3128).

Warnstreiks an Flughäfen sorgen für Ausfälle am Hamburg Airport

Die Warnstreiks an drei großen deutschen Airports führen am Donnerstag auch zu Flugausfällen am Flughafen Hamburg. Insgesamt seien 24 Starts und Landungen von und nach Köln/Bonn, Düsseldorf und Stuttgart betroffen, heißt es auf Internetseite des Helmut Schmidt Airports.

In Köln, Düsseldorf und Stuttgart wollen die Sicherheitsbeschäftigten nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi den ganzen Tag die Arbeit niederlegen. Bereits zu Wochenbeginn hatte ein etwa vierstündiger Warnstreik an den Berliner Airports dazu geführt, dass etwa acht Prozent der Flüge an diesem Tag ausfielen. Die Arbeitgeber kritisierten das Vorhaben als "völlig überzogen".

Zwei Jahre Elbphilharmonie: Besucher-Ansturm hält an

Zwei Jahre nach der Eröffnung hält der Ansturm auf die Hamburger Elbphilharmonie unvermindert an. Der Große Saal ist mit einer Auslastung von rund 99 Prozent so gut wie immer ausgebucht - seit der Eröffnung haben bereits 1,76 Millionen Menschen ein Konzert in der "Elphi" besucht. 8,5 Millionen Menschen kamen auf die Plaza, die öffentliche Aussichtsplattform in 37 Metern Höhe - zeitweise waren es bis zu 16 000 Menschen am Tag, wie die Hamburger Kulturbehörde mitteilte.

Das spektakuläre Konzerthaus war am 11. Januar 2017 eröffnet worden. "Über den anhaltenden Erfolg der Elbphilharmonie sind wir sehr glücklich. Zugleich ist er für uns Ansporn und Aufgabe, das Konzertangebot des Hauses auf höchstem Niveau zu halten und wo nötig den Publikumsservice laufend zu verbessern", sagte Intendant Christoph Lieben-Seutter.

Prozess nach Elbchaussee-Krawallen bei G20

Der Prozess mit Angeklagten aus Hessen um die Zerstörungen an der Hamburger Elbchaussee beim G20-Gipfel soll mit der Vernehmung eines Polizeibeamten fortgesetzt werden. Die Jugendkammer am Landgericht Hamburg habe für den heutigen Tag den Ermittlungsführer als Zeugen geladen, sagte ein Gerichtssprecher.

Angeklagt sind zwei 18-jährige Abiturienten und zwei Studenten im Alter von 22 und 24 Jahren aus dem Raum Frankfurt/Offenbach sowie ein 23-jähriger Gelegenheitsarbeiter aus dem ostfranzösischen Nancy. Ihnen wird schwerer Landfriedensbruch und Mittäterschaft bei Brandstiftung, gefährlicher Körperverletzung und ein Verstoß gegen das Waffengesetz vorgeworfen.

Die fünf jungen Männer sollen am 7. Juli 2017 an dem Aufmarsch von rund 220 schwarz Vermummten beteiligt gewesen sein, aus dem heraus 38 Autos beschädigt, Scheiben von Geschäften und Wohnungen eingeschlagen, Brände gelegt und Gebäude mit Farbe beschmiert worden seien. Bei den fast 100 Einzeltaten war nach Angaben der Staatsanwaltschaft ein Schaden von mindestens einer Million Euro entstanden. Acht Menschen erlitten Schocks oder wurden verletzt.


Aktuelles aus Hamburg von Mittwoch, 9. Januar

Nachbarschaftsstreit in Langenhorn eskaliert: Frau schwer verletzt

In Langenhorn ist am Dienstagabend ein Streit zwischen Nachbarn eskaliert. Dabei schlug ein 46-jähriger Mann auf seine 53-jährige Nachbarin mit Gegenständen ein, wie die Polizei mitteilte. Die Frau erlitt schwere Verletzungen. Beide hielten sich in der gleichen Wohnung auf. Als andere Hausbewohner Schreie hörten, riefen sie die Polizei. Die Hintergründe waren am Mittwochmorgen noch unklar. Die Polizei ermittelt wegen versuchter Tötung.

900 Freiwillige leisten in Hamburg als "Bufdis" Dienst

Beim Bundesfreiwilligendienst verharrt die Zahl der "Bufdis" in Hamburg auf hohem Niveau: Im vergangenen Jahr leisteten durchschnittlich 900 Menschen in der Hansestadt einen solchen Freiwilligendienst ab. Das geht aus den jüngsten Statistiken hervor, die das Kölner Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben veröffentlicht hat. Der Mittelwert der vergangenen zwölf Monate liegt damit zwar um 20 "Bufdis" niedriger als 2017, ist aber immer noch der zweithöchste seit Einführung des Dienstes 2011. Der Bundesfreiwilligendienstes war damals als Ersatz für den parallel zur Wehrpflicht weggefallenen Zivildienst eingeführt worden.

Alex Meier sieht Aufstiegschancen aber schränkt ein: "Ist ein sehr weiter Weg"

Rückkehrer Alexander Meier sieht den FC St. Pauli im Kampf um den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga nicht chancenlos. "Wenn man nach der Hinrunde Dritter ist wie wir, will man das auch verteidigen oder sich verbessern", sagte der Winterzugang dem Magazin "Sportbild". Allerdings schränkte der 35-Jährige zugleich ein: "Aber das ist ein sehr weiter Weg. Wir sollten nicht an den Aufstieg denken, sondern immer nur bis zum nächsten Spiel."

Zur Saison-Halbzeit liegen die Kiezkicker mit 34 Punkten nur knapp hinter den Bundesliga-Absteigern Hamburger SV (37) und 1. FC Köln (36) auf dem Relegationsplatz. Jeder erwarte, dass der HSV und der Verfolger aus Köln direkt in die 1. Liga zurückkehren. "HSV und Köln müssen hoch. Sie haben den Druck", betonte Meier.

Dies sei "natürlich" ein Vorteil für alle Teams dahinter. "Fraglich ist, ob das einer ausnutzen kann", urteilte Meier, der in seiner Karriere schon zweimal mit seinem vorherigen Club Eintracht Frankfurt von der 2. in die 1. Liga aufgestiegen ist. Der FC St. Pauli hat den Routinier als Ersatz für seinen Torjäger Henk Veerman (Riss des Kreuz- und Außenbandes im rechten Knie sowie der langen Bizepssehne) geholt. Veerman wurde schon operiert, fällt aber für den Rest der Saison aus.

Meier hatte im Sommer 2018 nach 14 Jahren bei Eintracht Frankfurt keinen Vertrag mehr bei den Hessen erhalten und war vereinslos. St. Pauli nahm ihn zu Jahresbeginn für sechs Monate unter Vertrag. Beim Kiezclub hatte Meier im Jahr 2002 sein Profi-Debüt gefeiert.

Die meisten Hamburger mit Bürgermeister Tschentscher zufrieden

Bei seinem Amtsantritt galt er als blass und war vielen Hamburgern unbekannt. Inzwischen sind immerhin 51 Prozent der Hamburger mit der Arbeit von Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) zufrieden, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Umfrage im Auftrag des "Hamburger Abendblatts" hervorgeht. 21 Prozent sind demnach weniger zufrieden oder gar nicht zufrieden - 28 Prozent der Befragten hatten keine Meinung zum Thema. Bei einer Forsa-Umfrage im August 2018 hatten noch 44 Prozent angegeben, mit der Arbeit des Ersten Bürgermeisters zufrieden zu sein. Auch der Bekanntheitsgrad Tschentschers ist deutlich gestiegen. Auf die Frage, wer Bürgermeister ist, nannten 85 Prozent den Namen Peter Tschentscher. Das ist eine deutliche Steigerung gegenüber dem Zeitpunkt seines Amtsantritts Ende März 2018. Damals hätten 38 Prozent der Befragten mit dem Namen nichts anfangen können, schreibt das "Abendblatt".

Bauarbeiten an A7: Teilsperrung in Schnelsen-Nord

Für Autofahrer im Hamburger Nordwesten ist die A7 seit Mittwoch schlechter erreichbar: Wer über die Oldesloer Straße (B432) aus Richtung Flughafen kommt, kann in Schnelsen-Nord bis Ende Januar nicht mehr in Richtung Flensburg/Kiel auffahren. Wie ein Sprecher des Baukonsortiums Via Solutions Nord erklärte, können aus Schnelsen/Ikea kommende Autofahrer auch nicht mehr die Auffahrt in Richtung Hannover nutzen, und zwar bis Ende August. Grund ist die Sperrung beider Linksabbiegerspuren auf der Oldesloer Straße. Erschwert wird die Lage durch die Teilsperrung der südlich gelegenen Auffahrt Schnelsen. Auch dort können Autofahrer bis Ende des Jahres nicht in Richtung Hannover auffahren.

Als Ausweichmöglichkeit empfiehlt das Baukonsortium die Anschlussstelle Eidelstedt. Der vom Flughafen kommende Verkehr in Richtung Flensburg/Kiel soll die Anschlussstelle Schnelsen nutzen, die in dieser Richtung befahrbar ist. Allerdings dürfte die Oldesloer Straße (Ring 3) zeitweise stark überlastet sein. Es sei leider "eine sehr angespannte Situation", sagte Via-Solutions-Sprecher Florian Zettel. Im Zuge des Ausbaus der A7 müssten aber die Anschlussstelle Schnelsen-Nord und die Oldesloer Straße umgestaltet werden.

Fernwärme-Rückkauf wird sich verzögern

Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan hat eine Verzögerung beim Rückkauf des Fernwärmenetzes angekündigt. Der für den Jahresstart vorgesehene Schritt verschiebe sich um Monate, kündigte der Grünenpolitiker am Mittwoch im Radiosender NDR 90,3 an. Grund für die Verzögerung sei, dass der Energiekonzern Vattenfall bei der EU-Kommission klären lässt, ob der Rückkauf eine verbotene staatliche Beihilfe ist.

Die Umweltbehörde stehe deswegen in Kontakt mit der EU-Kommission, so Kerstan. "Die haben uns jetzt signalisiert, dass sie das im Januar noch nicht entscheiden wollen, sondern dass sich das noch etwas verzögern wird. Ich bin aber relativ zuversichtlich, dass sie das bis März entschieden haben werden." Der Senator ist von Vattenfall enttäuscht: "Wir haben einen Vertrag geschlossen, an den sich beide Seiten halten wollen. Dann zur EU-Kommission zu gehen und zu fragen, ob das eigentlich rechtmäßig sei, ist schon eine merkwürdige Idee."

Sobald die Wärmegesellschaft der Stadt gehört, will Kerstan die Geschäftsführung austauschen. "Vattenfall ist ein Konzern, der der Atom- und Kohlepolitik verhaftet ist und mit der neuen Welt, die wir da bauen wollen, wenig zu tun hatte."

Nach einem Volksentscheid von 2013 will Hamburg die Fernwärmegesellschaft für den vereinbarten Mindestkaufpreis von 950 Millionen Euro von dem Versorger ganz übernehmen. Hamburg hält bereits 25,1 Prozent am Fernwärme-Unternehmen.


Aktuelles aus Hamburg von Dienstag, 8. Januar

Task Force der Polizei überführt Drogendealer in Altona

Die Hamburger Polizei hat einen 28-jährigen Mann aus Altona wegen des Besitzes von 580 Gramm Heroin vorläufig festgenommen. Neben den Betäubungsmitteln, die er mit sich führte, konnten die Beamten in seiner Wohnung weitere Rauschmittel wie Methadon- und Metadicttabletten sowie zwei Feinwaagen finden, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Der 28-Jährige wurde einem Haftrichter zugeführt. Insgesamt überprüfte die von der Polizei eingesetzte Task Force zur Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Drogenkriminalität nach eigenen Angaben von Montag bis Dienstag früh 222 Personen. Dabei erteilten die Beamten unter anderem 76 Aufenthaltsverbote.

Ex-Nationalspieler Pascal Hens sieht DHB-Team als Favorit: "Halbfinale muss das Ziel sein"

Ex-Nationalspieler Pascal Hens erwartet von den deutschen Handballern bei der am Donnerstag beginnenden Heim-Weltmeisterschaft den Einzug in das Halbfinale. "Das muss unser Ziel sein, und dann ist alles möglich", sagte der 38-Jährige am Dienstag am Rande der Halbfinal-Auslosung des DHB-Pokals in Hamburg.

Die Mannschaft von Bundestrainer Christian Prokop sieht der Weltmeister von 2007 als ausgeglichenes Team: "Das kann aber in die eine oder andere Richtung gehen", sagte Hens. Beim Gewinn der Europameisterschaft 2016 sei die Ausgeglichenheit das große Plus gewesen, beim mit jeweils Platz neun enttäuschenden Abschneiden bei der WM 2017 und der EM 2018 sei es jedoch ein Fluch gewesen, dass das deutsche Team keinen Entscheidungsspieler hatte, wie beispielsweise die Dänen mit Superstar Mikkel Hansen.

Eine besondere Bedeutung für den weiteren Turnierverlauf misst Hens dem Vorrundenduell mit Titelverteidiger Frankreich am 15. Januar zu. Das deutsche Team dürfe sich keinen Ausrutscher erlauben: "Jede Partie ist wichtig, und das geht mit dem Eröffnungsspiel gegen Korea los", sagte der 199-fache Nationalspieler. Die deutsche Mannschaft startet am Donnerstag in Berlin gegen Korea in die WM.

Stadt Hamburg will generationsübergreifendes Leben im Quartier fördern

Mit gezielten Maßnahmen in den einzelnen Quartieren will Hamburg dem demografischen Wandel begegnen und dort lebenslanges und generationenübergreifendes Wohnen fördern. Zwar werde die Stadt insgesamt größer, älter und vielfältiger, sagte Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) am Dienstag bei der Vorlage der Fortschreibung des Demografie-Konzeptes des Senats. Jedoch gestalte sich der Wandel durch älter werdende Bevölkerung, Zuzug, Migrationsbewegung und Geburten in den Stadtteilen sehr unterschiedlich. Deshalb werde es künftig ein kleinräumiges Demografie-Monitoring geben, "das sich auf die konkrete Entwicklung im Quartier bezieht". Im Rahmen der Initiative "Urbanes Leben" solle in jeweils einem Quartier pro Stadtbezirk zudem erprobt werden, wie das unmittelbare Lebensumfeld der Menschen dort durch verschiedene behördliche Maßnahmen "demografiefest" gemacht werden könne.

Hamburger Gewerkschaften forden Rückkehr zu Tarifverträgen

Mit der Forderung nach einem Ende der "Tarifflucht" ziehen die Hamburger Gewerkschaften in die anstehenden Verhandlungen mit den Arbeitgebern. Dabei seien neben ihnen auch die Politik in der Pflicht, sagte die DGB-Landesvorsitzende Katja Karger am Dienstag in Hamburg. Weil immer mehr Unternehmen die Tarifbindung verließen, arbeiteten in Hamburg nur noch 45 Prozent der Beschäftigten unter einem Tarifvertrag. "Mit Tarifvertrag gibt es mehr Geld, bessere Arbeitsbedingungen und oft mehr Urlaub", sagte Karger.

So betrage der durchschnittliche Stundenlohn in Hamburg mit Tarifvertrag 24,43 Euro brutto, der ohne nur 21,07 Euro. Monatlich bedeute das 571 Euro Unterschied. Tarifverträge seien "maßgeblicher Bestandteil der sozialen Marktwirtschaft" und verschafften auch den Unternehmen Wettbewerbsvorteile.

Mit Ex-Profi Marcell Jansen: Drei Präsidentschaftskandidaten des HSV stellen sich vor

Die drei Kandidaten der Präsidentenwahl des Hamburger SV e.V. haben sich mit persönlichen Statements auf der Homepage des Vereins vorgestellt. Ex-Präsident Jürgen Hunke, der das Amt schon von November 1990 bis Oktober 1993 inne hatte, hält es für notwendig, dem Verein bei der Bewältigung der aktuellen Probleme zu helfen. Der Club sei in einer "prekären finanziellen Verfassung. Die Jahre 2019 und 2020 werden für den HSV die wichtigsten Jahre in der Geschichte des Vereins."

Auch der ehemalige Schatzmeister (2015 bis 2018) Ralph Hartmann sieht den Verein vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen. Er wolle als Präsident einen deutlich stärkeren Einfluss auf die HSV Fußball AG nehmen, als dies bislang der Fall gewesen sei. Hartmanns Ziel ist, "eine ausgewogene Balance zwischen der HSV Fußball AG und dem HSV e.V. herbeizuführen". Die enge Verbundenheit zwischen AG und eingetragenem Verein hat auch Marcell Jansen auf der Agenda. Der Ex-Profi will erreichen, dass sich der e.V. als Mehrheitseigner mit Kompetenz in die Fußball AG einbringt, um "Entscheidungen im sportlichen Bereich beurteilen, bewerten und begleiten zu können".

Am 19. Januar wird bei der Mitgliederversammlung der Nachfolger von Bernd Hoffmann gewählt, der im Mai vergangenen Jahres auf den Posten des Vorstandsvorsitzenden gerückt war

"Benjamin" sorgt für Sturmflut auf Helgoland

Sturmtief "Benjamin" hat am Dienstag in der Nordsee für eine kleine Sturmflut gesorgt. Auf Helgoland erreichte das Hochwasser seinen Scheitelpunkt gegen 13.30 Uhr. Mit 1,55 Meter über dem normalen Hochwasser sei die Sturmflutmarke von 1,5 Metern knapp überschritten worden, sagte ein Sprecher beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH).

Die ost- und nordfriesischen Inseln sowie der Halligen waren den Tag über teilweise auf sich allein gestellt, da die Fähren in den Häfen blieben. Auch der Sylt-Shuttle schränkte wegen des Wetters den Betrieb ein. Wohnwagengespannen, Pkw mit Anhänger, Lkw mit leeren Anhängern, sowie Lkw mit Gefahrgut und Motorräder wurden nicht befördert, wie das Unternehmen mitteilte. Größere Sturmschäden wurden jedoch zunächst nicht bekannt.

Auf der Elbe fuhren die Fähren zwischen Glückstadt und Wischhafen zunächst fahrplangemäß. Dort entscheiden die Kapitäne selber, bei welchen Windstärken sie ihr Schiff noch sicher lenken können. "Wenn aber das Wasser über die Ufer tritt, können wir nicht mehr fahren, da unsere Kunden dann nicht von Bord kommen", sagte Geschäftsführerin Hildegard Both-Walberg. Etwas weiter im Binnenland im Hamburger Hafen waren die Fähren zunächst nicht betroffen. Solange die Anleger nicht überflutet würden, gebe es keine Probleme, sagte eine HADAG-Sprecherin

Fußgänger von Lkw erfasst und schwer verletzt

Ein Fußgänger ist in Hamburg von einem Lastwagen angefahren und schwer verletzt worden. Der Mann überquerte am Dienstagmorgen eine Straße im Stadtteil Veddel, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Er sei nach dem Unfall noch ansprechbar gewesen. Nach Polizeiangaben wurde er mit dem Verdacht auf schwere innere Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Alarm im Kaifu-Bad: Chlorgas-Austritt löst Feuerwehr-Einsatz aus

Austretendes Chlorgas hat in einem Hamburger Schwimmbad einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Da am frühen Dienstagmorgen ein erhöhter Wert im Kaifu-Bad im Stadtteil Eimsbüttel gemessen wurde, seien die Einsatzkräfte automatisch alarmiert worden, teilte ein Feuerwehrsprecher mit. Die Rettungskräfte seien in Spezialanzügen angerückt und hätten das kleine Leck schnell wieder schließen können. Es sei niemand verletzt worden, die Schwimmhalle sei nicht betroffen gewesen, hieß es.

Sturmtief "Benjamin": "Fliegende Weihnachtsbäume" halten Polizei seit Stunden auf Trab

Das Sturmtief "Benjamin" bereit Hamburg Sorgen. Für den Nachmittag gibt es Hochwasserwarnungen am Fischmarkt, der Wasserpegel soll sich dann etwa zwei Meter über dem mittleren Hochwasser befinden.

Neben dem erwarteten Hochwasser in St. Pauli hat die Hamburger Polizei auf Twitter noch Sorgen der etwas anderen Art geäußert. Auf dem Kurznachrichtendienst warnten die Beamten vor "fliegenden Weihnachtsbäumen" im Stadtgebiet. Sollten Passanten herumfliegende Weihnachtsbäume sichten, mögen sie sich entweder an die Polzei wenden, oder die Sicherung selbst übernehmen.

Polizei stellt mutmaßlich gestohlene Autos im Hafen sicher

Die Wasserschutzpolizei hat im Hamburger Hafen fünf mutmaßlich gestohlene Geländewagen im Wert von rund 150 000 Euro sichergestellt. Bei den für Afrika bestimmten Fahrzeugen seien die Identifikationsnummern verfälscht worden, teilte die Polizei am Dienstag mit. Die Autos kamen bisherigen Ermittlungen zufolge aus Spanien über den Landweg nach Hamburg. Von dort sollten Speditionen sie nach Dakar im Senegal verschiffen, von wo es dann nach Mauretanien weitergehen sollte.

Nach Unfall: Laster blockiert A24

Nach einem Lastwagen-Unfall ist am Dienstagmorgen die Autobahn 24 zwischen Berlin und Hamburg in Höhe Stolpe (Ludwigslust-Parchim) in beiden Richtungen gesperrt worden. Wie eine Polizeisprecherin mitteilte, geriet der mit Holz beladene Lastwagen ins Schleudern, fuhr in die Mittelleitplanke und kippte um. Der Fahrer wurde verletzt in eine Klinik gebracht. Die Schadenshöhe sei noch unklar, werde sich aber voraussichtlich auf mehrere Zehntausend Euro belaufen, hieß es.

Ehemaliger Kripo-Beamter muss sich wegen Diebstahls vor Gericht verantworten

Ein ehemaliger Kriminalbeamter muss sich heute wegen bandenmäßigen Diebstahls und weiterer Vorwürfe vor dem Hamburger Landgericht verantworten. Der 31-Jährige soll am 3. Januar 2018 als Polizist zusammen mit vier Mitangeklagten bei einer fingierten Wohnungsdurchsuchung fast 13 000 Euro Bargeld gestohlen haben, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Eine zweite unrechtmäßige Wohnungsdurchsuchung am selben Tag blieb ohne Beute.

Um sein Einkommen aufzubessern, soll der Beamte seinen Mitangeklagten bei weiteren Straftaten zu Diensten gewesen sein. Laut Anklage hat er bei zwei versuchten Aufbrüchen von Geldautomaten im Polizeiwagen gesessen, um seine Komplizen im Fall der Fälle warnen zu können. Seine Komplizen habe er ferner mit Angaben zu einem Autokennzeichen, zu Vorstrafen und zu einer Adresse versorgt. Einen der Mitangeklagten habe er als vermeintlichen Polizei-Azubi zu einer echten Wohnungsdurchsuchung mitgenommen.

Ein anderes Mal soll der Beamte mit einer gefälschten Strafanzeige zwei Komplizen aus der Patsche geholfen haben. Die beiden Männer hatten im Auftrag eines Hintermannes einen Zeugen mit einer Tracht Prügel einschüchtern sollen. Als ihnen dies misslang, sollte die fingierte Anzeige dem Hintermann weismachen, dass der Auftrag erfüllt worden sei.

Nordex erhält Zuschlag für Projekt in Indien

Der Windanlagenbauer Nordex hat den Zuschlag für ein Großprojekt im Wachstumsmarkt Indien erhalten. So sollen die Hamburger einen schlüsselfertigen Windpark mit 100 Turbinen errichten, wie das Unternehmen am Dienstag in Hamburg mitteilte. Die Leistung liege insgesamt bei 300 Megawatt. Baubeginn soll im Mai 2019 sein, die Fertigstellung ist für Anfang 2020 geplant. Die Turbinen und Rotorblätter sollen in einem indischen Nordex-Werk hergestellt werden. "Die lokale Produktion schafft Arbeitsplätze und reduziert die Investitionskosten", sagte Patxi Landa, Vertriebsvorstand der Nordex Group. Indien gehört zu den wichtigsten Wachstumsmärkten für die Windanlagenbauer.

Arbeitsunfähig wegen Polizeigewalt? Landgericht verhandelt Vorfall vom Schanzenfest 2009

Das Hamburger Landgericht verhandelt heute über eine Zivilklage gegen die Polizei. Dabei geht es um einen Zwischenfall am Rande des Schanzenfestes im Jahr 2009. Ein Besucher der Veranstaltung klagt gegen die Stadt Hamburg und verlangt nach Angaben eines Gerichtssprechers mindestens 230 000 Euro an Schmerzensgeld und Entschädigung für Verdienstausfall.

Ein Beamter einer vorbeieilenden Polizeieinheit habe ihn am 13. September 2009 mit einem Schlagstock so stark verletzt, dass er dauerhaft arbeitsunfähig sei, begründet der heute 45-Jährige seine Klage. Die Stadt bestreitet nach Angaben des Gerichts, dass einer der Polizisten dafür die Verantwortung trägt. Ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren sei eingestellt worden.

Das links-alternative Straßenfest war zunächst friedlich verlaufen. Dann hatte eine Gruppe von etwa 200 Personen überraschend eine nahegelegene Polizeiwache mit Steinen und Böllern angegriffen und sich auf der Flucht unter die Festbesucher gemischt, wie ein Polizeisprecher damals erklärte. Die Polizei räumte daraufhin mit Wasserwerfern die Veranstaltung vor dem Autonomentreff Rote Flora. Randalierer bewarfen die vorrückenden Beamten mit Flaschen und Steinen und bauten Barrikaden.


Aktuelles aus Hamburg von Montag, 7. Januar

Halsschmerzen werden gesuchtem Straftäter zum Verhängnis

Einen skurillen Fall erlebten Beamte der Streifenpolizei am Freitagabend im Bahnhof Harburg. Dort kam ein circa 37-jähriger Mann auf die Präsenzstreife zu, beklagte sich über Halsschmerzen und bat daraufhin um Anforderung eines Rettungswagens. Die angeforderten Sanitäter konnten jedoch keinen akuten Notfall feststellen. 

Dafür ergab eine anschließende, polizeiliche Untersuchung des Mannes, dass dieser per Haftbefehl gesucht wird. Gegen den 37-Jährigen wird wegen dreifacher Körperverletzung sowie Bedrohung in zwei Fällen ermittelt. Die Bundespolizisten nahmen den Mann in Gewahrsam und brachten ihn zur Untersuchungs-Haftanstalt.

Umfrage: SPD fällt weiter ab – Grüne mit Rekordzahlen in Hamburg

Die SPD verliert einer neuen Umfrage zufolge in Hamburg weiter an Zustimmung - die Grünen dagegen setzen ihren Höhenflug fort. Wären am Sonntag Bürgerschaftswahlen, könnten die regierenden Sozialdemokraten nur noch mit einem Stimmenanteil von 30 Prozent rechnen, wie eine am Montag vorgestellte Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des "Hamburger Abendblatts" ergab. Das wären 15,6 Prozentpunkte weniger als bei der Bürgerschaftswahl 2015. Die mitregierenden Grünen könnten ihr 2015er Ergebnis hingegen fast verdoppeln und würden mit 24 Prozent zweitstärkste Kraft. Mit Abstand dahinter folgen die CDU mit 14 Prozent (2015: 15,9), Linke mit 11 Prozent (8,5), FDP mit 9 Prozent (7,4) und die AfD mit 7 Prozent (6,1).

Reeperbahn: Betrunkener schlägt auf Bundespolizisten ein

In der Nacht zum Sonntag haben Beamte der Bundespolizei am S-Bahnhof Reeperbahn unter erheblichen Widerstand einen 23-jährigen Mann festgenommen. Der stark alkoholisierte Partygänger habe laut Polizei mit zwei Freunden auf einer Sitzbank im Bahnhof gesessen und geraucht. Einer seiner Freunde habe eine blutende Handverletzung gehabt. Als die Beamten die Gruppe auf das Rauchverbot aufmerksam machten, reagierte diese mit aggressivem Verhalten und Beleidigungen.

Der 23-Jährige schubste im Verlauf der Diskussion einen Beamten und trat auf die Bundespolizisten ein. Daraufhin wurde der Beschuldigte zu Boden gebracht und gefesselt. Unter erheblichem Widerstand brachten die Beamten den Mann zu einem Streifenwagen. Ein späterer Alkoholtest ergab einen Wert von 1,7 Promille. Der junge Mann konnte nach seiner Ausnüchterung wieder gehen, ihn erwartet nun ein Strafverfahren.  Die Bundespolizisten erlitten keine schweren Verletzungen und konnten den Dienst fortführen.

Gläubiger fordern Milliardenbetrag von der HSH Nordbank

Gläubiger der HSH Nordbank haben vor dem Landgericht Kiel eine Klage gegen das Institut eingereicht und fordern rund eine Milliarde Euro von der Bank. Mit indirekten Anleihen belaufe sich die Forderung auf 1,4 Milliarden Euro. Die mittlerweile privatisierte HSH Nordbank habe über viele Jahre hinweg Handlungen vorgenommen, deren einziger Zweck augenscheinlich darin bestanden habe, die Anleihen unzulässig herunterzuschreiben, teilte eine Agentur im Auftrag der Anleger am Montag in Frankfurt am Main mit. Die HSH Nordbank habe zahlreiche Vertragsbestimmungen ihrer Anleihen verletzt und versucht, die Anleihe rechtswidrig zu kündigen. Die Bank erklärte, ihr sei die Klage noch nicht zugestellt worden. Sie halte die Vorwürfe für substanzlos.

Nach fünf Monaten in der Türkei: Inhaftierter Hamburger wieder in Deutschland

Ein in der Türkei wegen Terrorvorwürfen angeklagter Mann aus Hamburg ist wieder in Deutschland. Das bestätigten das Auswärtige Amt sowie der Anwalt des Mannes, Bülent Akbay, am Montag. Sein Mandant sei am Sonntag nach Hause geflogen, sagte der Anwalt. Der Prozess gegen den 55-Jährigen geht aber weiter - wie gegen andere Deutsche, die in der Türkei angeklagt wurden, aber ausreisen durften. Der nächste Verhandlungstermin ist nach Angaben des Anwalts auf den 12. Februar angesetzt. Der Mann war einer von fünf aus "politischen Gründen" in der Türkei noch inhaftierten Deutschen.

Der Mann war nach einem Prozesstermin schon am 29. November aus der Untersuchungshaft im südtürkischen Iskenderun freigelassen worden, wie seine Tochter und sein Anwalt damals bestätigten. Allerdings wurde er danach noch mehr als fünf Wochen lang, bis zum Sonntag, in Abschiebehaft festgehalten. Anwalt Akbay bezeichnete das als "Willkür", denn seinem Mandanten sei keine Ausreisesperre auferlegt worden. Das Konsulat in Ankara war informiert.

Die türkische Polizei hatte den Mann, der nur die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, Ende Juli bei einem Besuch in Iskenderun festgenommen. Der Anklageschrift zufolge, die der dpa vorliegt, wirft der Staatsanwalt dem Mann unter anderem vor, auf Facebook Beiträge geteilt zu haben, die als Terrorpropaganda zu werten seien. Die Gerichtsakte erwähnt zum Beispiel Videos mit Reden von Mitgliedern der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK, die in der Türkei auf der Terrorliste steht. Der Angeklagte, der kurdische Wurzeln hat, wies den Vorwurf der Terrorpropaganda zurück. Dem Dokument zufolge war die Antiterroreinheit der Polizei bei ihrer Arbeit auf das Facebook-Profil des Mannes gestoßen

Maskierter überfällt Hotel in Hohenfelde

Ein maskierter Mann hat einen Rezeptionisten im "Crowne Plaza Hotel" in Hohenfelde ausgeraubt. Der mit einem Schal verhüllte Täter bedrohte den 20-Jährigen Angestellten des Hotels in der Nacht zu Sonntag mit einer Schusswaffe und forderte Bargeld, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Er erbeutete den Angaben zufolge einen mittleren dreistelligen Betrag und flüchtete dann zu Fuß über den Hotelparkplatz. Eine Sofortfahndung mit zwölf Streifenwagen blieb erfolglos. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen aufgenommen.

Asbestfund im C&A-Gebäude in der City

Im C&A-Gebäude in der Hamburger Innenstadt ist in Teilbereichen der Zwischendecken Asbest entdeckt worden. Für die Kunden sowie für die Mitarbeiter des Bekleidungshauses bestehe keine Gefahr, betonte eine Pressesprecherin am Montag. Bei einem Sachverständigengutachten seien keine gesundheitsgefährdende Asbestfasern in der Raumluft gemessen worden. Zuvor hatte der NDR über den Asbestfund berichtet.

Nun würden Gespräche mit der Stadt und dem Bauamt über die weitere Vorgehensweise stattfinden, teilte das Unternehmen weiter mit. Mögliche Optionen seien eine Sanierung oder ein kompletter Abriss des 1964 erbauten Gebäudes. Eine Entscheidung sei noch nicht getroffen. Auch der Zeitpunkt einer möglichen vorübergehenden Schließung der Filiale in der Mönckebergstraße für eine Sanierung oder für einen Abriss stehe noch nicht fest.

Erst im November war auf dem Gelände des NDR Fernsehens in Hamburg-Lokstedt ein Bürohochhaus aus den 1970er-Jahren nach Asbestfunden geräumt worden. Der NDR hatte damals angekündigt, bis Ende Januar zu entscheiden, wie es weitergehen soll.

A7 und A23: Kilometeranger Stau im Berufsverkehr nach Unfall

Ein Verkehrsunfall hat am Montagmorgen kilometerlange Staus im Berufsverkehr nach Hamburg verursacht. Auf der Autobahn 7 staute sich der Verkehr in Richtung Süden zwischen dem Dreieck Nordwest und Stellingen auf rund zehn Kilometern Länge, wie ein Sprecher der Verkehrsleitstelle mitteilte. Durch den Rückstau ging es auch auf der Autobahn 23 auf etwa fünf Kilometern nur langsam voran. "Ich gehe davon aus, dass das insgesamt noch mehr wird", sagte der Sprecher. "Es ist Ferienende und der Berufsverkehr ist in vollem Gange."

Ein Lkw und ein Auto waren kurz vor Stellingen aus zunächst ungeklärter Ursache zusammengestoßen. Ein Mensch erlitt einen Schock. Ernsthaft verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen jedoch niemand.

Besatzung nach Brand auf deutschem Containerschiff in Sicherheit gebracht

Nach dem Ausbruch eines Feuers an Bord des deutschen Containerschiffs "Yantian Express" im Atlantik ist die Besatzung in Sicherheit gebracht worden. Alle Crewmitglieder seien unverletzt, teilte die Reederei Hapag-Lloyd am Sonntag mit. Der Brand konnte demnach noch nicht gelöscht werden. Das Feuer an Deck der "Yantian Express" war nach Angaben der Reederei am Donnerstag ausgebrochen. Mehrere Container gerieten in Brand. Die Löscharbeiten wurden durch die schlechten Witterungsbedingungen erschwert. Das 320 Meter lange Schiff war auf dem Weg von Sri Lanka über den Suezkanal nach Halifax an der kanadischen Ostküste. Am Sonntag befand sich der Frachter knapp 1500 Kilometer vor der Küste Kanadas

2018 mehr Ausländer in Abschiebe-Einrichtung am Flughafen

Nach Inkrafttreten eines neuen Gesetzes zum Vollzug von Abschiebungen hat sich die Zahl der Ausländer, die in einer Einrichtung am Hamburger Flughafen inhaftiert wurden, 2018 deutlich erhöht. 282 Menschen wurden im vergangenen Jahr in der sogenannten Rückführungseinrichtung untergebracht - 2017 davor waren es noch 128, teilte das Einwohner-Zentralamt auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. 

Die im Herbst 2016 in Betrieb genommene Container-Haftanstalt war ursprünglich ein sogenannter Ausreisegewahrsam. Ausreisepflichtige Ausländer durften dort nur maximal zehn Tage festgehalten werden. In vielen Fällen habe diese Frist nicht gereicht, um die Abschiebung zu organisieren, hieß es. Am 10. April 2018 trat in Hamburg ein neues Gesetz in Kraft, nach dem ausreisepflichtige Ausländer in den nun stärker gesicherten Wohncontainern unbefristet inhaftiert werden dürfen.

Katamaran nach Helgoland mit Problemen im Sturm

Erstmals hat es um den Jahreswechsel herum eine Katamaran-Verbindung von Hamburg und Cuxhaven nach Helgoland geben - doch das neue Winterangebot hatte es bei dem stürmischen Wetter nicht leicht. Mehrmals mussten die Abfahrtszeiten der Wetterlage angepasst werden, an einem Tag konnte der "Halunder Jet" gar nicht fahren. An einem weiteren Tag fiel das Schiff wegen eines technischen Defekts aus, wie die FRS Helgoline am Sonntag mitteilte.

Letztlich sei der Katamaran an acht von ursprünglich zehn geplanten Tagen zwischen Ende Dezember und Anfang Januar im Einsatz gewesen. In dieser Zeit hätten 1355 Passagiere den "Halunder Jet" genutzt - damit sei man zufrieden, hieß es von der Reederei. Einen Halt in Wedel gab es bei dem Winter-Spezial nicht.

Quellen: "NDR", "Hamburger Morgenpost"

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rös/fk/mod/wlk/jek
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(