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Ballroom-Szene der 80er: Grandioses Transgender-Drama: "Pose" führt die LGBT-Revolution bei Netflix an

Ein praller Mix aus Sex und Tanz, aus Drogen und Diskrimierung: In "Pose" wird die queere Subkultur im New York der 80er lebendig. Und wie! Selten war eine Zeitreise in die Vergangenheit ein so treffender Kommentar auf die Gegenwart.

Pose auf Netflix

Indya Moore in "Pose"

Picture Alliance

New York war schon immer eine Stadt der Extreme: so großartig wie gewaltig, so glamourös wie gemeingefährlich. Allerdings war das Pflaster des Big Apple vor ein paar Jahrzehnten noch ein bisschen rauer als heute, und von dieser Zeit erzählt das neue Werk von Ryan Murphy, dem Macher hinter Serien wie "American Crime Story" und "American Horror Story".

"Pose" ist gerade bei Netflix angelaufen und passt in die LGBT-Offensive des Streaming-Anbieters, zu der auch der Doku-Klassiker "Paris Is Burning" und die Drag-Pionier-Geschichte "The Death and Life of Marsha P. Johnson" zählt. Schon vor dem Start machte die Produktion Schlagzeilen, weil hier vor und hinter der Kamera so viele transsexuelle Menschen beteiligt sind wie bei keiner Serie zuvor.

"Pose" und die LGBT-Szene der 80er

"Pose" porträtiert die New Yorker Ballroom-Szene der 80er, als in den Kellerclubs der Stadt die LGBT-Szene ebenso wie die Black Culture zu Underground-Parties, Fashion-Events und Dance-Battles zusammenkam. Gegen diesen konsequent-queeren Reigen inklusive seiner Schattenseiten (Aids, Drogen) wird eine Geschichte um den von James van der Beek (der Dawson aus "Dawson's Creek) gespielten Yuppie und seinen Alltag als karrieregeiler Macker im Trump Tower geschnitten.

Das sorgt für einen interessanten Kontrast, der an so mancher Stelle gar keiner ist – denn hier wie dort dominiert die titelgebende Pose: Sowohl im Transgender-Keller in Brooklyn als auch im Büro an der Wall Street spielen die Protagonisten vor allem eine Rolle, auf ihrer Suche nach ein bisschen Echtheit, nach ihrer wahren Identität und einem guten Leben in einer brutalkapitalistischen Stadt.

Frühes Juwel des Serienjahres

Und so funktioniert "Pose" einerseits als Zeitreise in die Vergangenheit, andererseits als treffender Kommentar auf die Gegenwart. Denn New York und die USA sind immer noch so gespalten wie damals, wenn nicht gespaltener. Der Mythos vom gelobten Land der Freiheit ist längst entzaubert.

Auch davon erzählt "Pose": von der hoffnungslosen Jagd nach dem Glück, an deren Ende die einfache Erkenntnis steht, dass, wenn alle anders sind, doch eigentlich alle gleich sind. Diese zutiefst empathische Serie kommt einerseits mit viel Liebe für seine Charaktere daher, andererseits als Spektakel aus Kostüm und Kulisse, als praller Mix aus Sex und Tanz, aus Drogen und Diskriminierung. Ein frühes Juwel des Serienjahres.

Der stärkste Mann der Welt trägt Leute herum wie Babys
tim
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.