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Bräuche und Traditionen: Was machst du am 1. Mai? Diese Feiertags-Typen kennt wohl jeder

Am 1. Mai macht jeder seins. Da am "Tag der Arbeit" frei ist, verbringen die Menschen den Feiertag auf ganz verschiedene Art und Weise. Wir haben einige 1.-Mai-Typen gesammelt.

Demonstranten und Partygänger am 1. Mai

Am 1. Mai auf die Party oder auf die Straße? Oder beides?

Vielleicht gibt es keinen schöneren Feiertag als den 1. Mai. Der kommt nämlich so ganz incognito als "Tag der Arbeit" daher, und welcher Name wäre besser für einen Tag, an dem im ganzen Land und nicht nur in Bayern nicht gearbeitet wird? (Auf den Ursprung des Feiertags im Nationalsozialimus wollen wir hier einmal nicht eingehen.)

Zudem ist der 1. Mai ein Versprechen: Oft ist es der erste Feiertag im Jahr, an dem das Wetter an einem freien Tag auch Outdoor-Aktivitäten erlaubt – und er macht Hoffnung auf die jetzt schon bald folgenden Feiertage (Pfingsten! Himmelfahrt!), die wir demächst bei hoffentlich herrlichem Wetter genießen werden. (Auch wenn, während diese Zeilen am Nachmittag des 30. April geschrieben werden, draußen gerade der Regen einsetzt.)

So haben sich über die Jahrzehnte rund um den freien 1. Mai einige Bräuche und Traditionen etabliert. Da dieser Tag kein klassisches Familienfest mit festgelegten Ritualen wie Ostern oder Weihnachten ist, verbringt ihn jeder einfach so, wie er es gerne möchte. Wir haben eine kleine Liste von 1.-Mai-Typen zusammengestellt.

1. Mai: Diese Typen gibt es

Der Steinewerfer

Er ist das unrühmliche Klischee: Der Linksradikale, der den 1. Mai zum Großkampftag gegen Kapitalismus und System ausruft. Schwarze Klamotten, Vermummung, Steine in Schaufensterscheiben und auf Polizisten, Ton Steine Scherben vom Lauti. Ob er dabei wirklich für eine politische Anschauung auf die Straße geht, die ihm wichtig ist, oder nur den Kick sucht, wogegen er ist und vor allem wofür – wer weiß das schon so genau? Die Zeiten der großen Straßenschlachten sind mittlerweile aber vorbei.

Vermummter Demonstrant mit schwarzem Kapuzenpulli am 1. Mai
Picture Alliance

Der Pfeifer

Es gibt ja nicht nur das Myfest in Berlin und die Krawalle in der Hamburger Schanze. Überall in Deutschland gehen am 1. Mai Menschen auf die Straße, um für Solidarität und Gerechtigkeit in der Gesellschaft zu demonstrieren. Organisiert werden diese Demos seit Jahrzehnten von den Gewerkschaften, die traditionell für gerechte Löhne und gute Arbeitsbedingungen kämpfen, sich daneben aber auch klar gegen Rassismus positionieren. Ihr Markenzeichen: die ohrenbetäubenden Trillerpfeifen bei den Kundgebungen. Allerdings ist die Zahl der Teilnehmer immer weiter gesunken, die Gewerkschaften kämpfen mit Nachwuchsproblemen.

Der Maitänzer

Eigentlich ist es ein unheimlicher Brauch: Der Sage nach treffen sich seit Jahrhunderten in der Nacht auf den 1. Mai, der sogenannten Walpurgisnacht, die Hexen mit dem Teufel, um wild ums Feuer zu tanzen und den Winter zu vertreiben. Daraus hat sich der "Tanz in den Mai" entwickelt. In dieser Nacht findet jeder irgendwo die passende Feier und die passende Musik. Erfahrene Partygänger aber meiden die großen Clubs zu diesem Anlass eher – zu voll, zu teuer, zu mainstreamig.

Der Heimwerker

Für ihn ist ein freier Tag nur dazu da, gefüllt zu werden. Irgendwas ist ja immer: Die Wohnung muss aufgeräumt werden, der Abfluss ist verstopft, das Fahrrad seit Wochen kaputt, das Auto muss gewaschen werden, die Steuererklärung wartet und auch die Hausarbeit schreibt sich nicht von selbst. Bei ihm ist jeden Tag Tag der Arbeit, egal ob bezahlt oder nicht.

Der Spaziergänger

Macht das eigentlich noch jemand? Irgendwann war es wohl unglaublich angesagt, am 1. Mai eine lange Wanderung zu unternehmen. Tatsächlich ergibt eine Google-Suche, dass sich auch in diesem Jahr anscheinend viele Menschen zur traditionellen Maiwanderung auf den Weg in die Natur machen wollen. Und eine Instagram-Recherche zeigt uns, dass dabei auch beträchtliche Mengen an Alkohol eine Rolle spielen. 

Der Langschläfer

Er nutzt den freien Tag, um sich endlich eine Auszeit zu nehmen. Der April und all die Monate davor haben ihn so ausgelaugt, dass er jetzt dringend einen Tag zum Nichtstun braucht. Mit Ausschlafen, einem ausgiebigen Frühstück und 24 Stunden ohne Termine und Pflichten. Davon hat er ja schon am 2. Mai genug.

Der Arbeiter

Ja, auch euch haben wir nicht vergessen. Die Polizisten und Feuerwehrmänner, die Krankenschwestern und Pflegekräfte, Busfahrer und Kellner, die Freiberufler und die Kollegen, die hier den Feiertagsdienst übernehmen. Danke an euch alle! 


Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.