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Neue Studie: Wohnen in Studentenstädten: Wo es noch günstig ist, wo es immer teurer wird

Die Mieten für WGs sind in einigen deutschen Städten in den vergangenen drei Jahren regelrecht explodiert. Das beweisen die Zahlen einer neuen Studie. Andernorts ist das Studentenleben dagegen noch bezahlbar.

Wohnen

Wer sich für ein Studium in einer anderen Stadt entscheidet, kommt um die leidige Wohnungssuche nicht umhin. Das bedeutet nicht selten viel Stress, zahlreiche Bewerbungsgespräche in WG-Küchen – und diesen Schockmoment, wenn der Mietpreis für das kleine, verwohnte Zimmer aufgerufen wird.

Laut einer von der "Wirtschaftswoche" in Auftrag gegebenen Studie sind die Mieten in manchen deutschen Städten innerhalb der vergangenen drei Jahre regelrecht explodiert. Im Schnitt sind die Preise für WGs in diesem Zeitraum um zwölf Prozent gestiegen, in den aktuell beliebtesten Großstädten München (23,1 Prozent), Berlin (22,2 Prozent) und Stuttgart (22,1 Prozent) sogar noch deutlich stärker.

Wohnen in WGs: Hälfte des Budgets ist Kaltmiete

In der Studie wurden in 75 Städten von 2015 bis 2018 die Kaltmieten von mehr als zehn Millionen Wohnungsangeboten als Vergleichswert genutzt. Demnach liegen die Quadratmeterpreise in den Metropolen München (17,60 Euro pro Quadratmeter), Stuttgart (13,55 Euro) und Frankfurt (13,25 Euro) am höchsten. 

Das bedeutet umgerechnet: In München kostet eine 75-Quadratmeter-Wohnung inzwischen 1410 Euro im Monat – kalt! Vergleichsweise günstig lässt es sich in einigen ostdeutschen Städten wie zum Beispiel Chemnitz leben, wo der Quadratmeterpreis bei geradezu bescheidenen 5,40 Euro liegt.

Erhebliche Unterschiede zwischen Vierteln

"Üblicherweise stehen Studierenden etwa 900 Euro im Monat zur Verfügung", sagt Steffen Wicker, Leiter der Untersuchung. "Bei den aktuellen Preisen fließt demnach mehr als die Hälfte des Budgets allein in die Kaltmiete."

Es gibt aber nicht nur innerhalb Deutschlands bisweilen krasse regionale Unterschiede, was die Mietpreise angeht, sondern manchmal auch zwischen den Vierteln einer Stadt: "Wer zum Beispiel nicht in sondern neben dem Szenebezirk eine passende Bleibe findet oder etwas mehr Fahrtzeit zum Campus in Kauf nimmt", so Wicker, "der wohnt in vielen Fällen deutlich günstiger."

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tim
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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