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Willkommen im Jahr 2003: Einen Monat ohne Smartphone - was der Selbstversuch mit mir gemacht hat

Erinnert ihr euch noch an euer erstes Handy? Unserer Autorin haben ihre Erinnerungen nicht gereicht. Sie wollte die volle Dröhnung Nostalgie und stellte sich die Frage: Kann ich noch ohne Smartphone? Ein Selbstversuch.

Ohne Smartphone: mein "neues" Siemens C60

Willkommen in 2003: Das "Multimedia-Phone" für "Sparfüchse"

stern.de

Ich durchwühle die Küchenschublade, in der meine Eltern die alten Handys aufbewahren. Nostalgie macht sich breit, während sich auf der Anrichte die Evolution des Mobiltelefons stapelt. Eines davon wird doch wohl noch funktionieren. Tatsächlich: Das kleine graue Siemens C60 geht an. Okay, das ist es dann also: Mein neues für den nächsten Monat.

Eigentlich habe ich ein . Das ist weder kaputt noch geklaut. Ich will einfach nur herausfinden: Kann ich noch ohne?

"Multimedia-Phone" für "Sparfüchse"

2003 war das Siemens C60 mit 189 Euro UVP ein "Multimedia-Phone" für "Sparfüchse". Farbdisplay, 1,8 MB Speicher, Kameraanschluss, MMS, Java, 16 (!) polyphone Klingeltöne – heißer Scheiß. Und das Wichtigste: Es funktioniert immer noch! Der Akku scheint zwar einen leichten Schaden zu haben, denn manchmal geht das Handy einfach so aus, aber hey – Leben am Limit! In Zeiten von Smartphones, die nicht länger als die Garantielaufzeit halten, ist das eine ordentliche Leistung. Außerdem reicht eine halbe Stunde Akku laden für drei Tage Laufzeit. Ha! Meine Freunde werden vor Neid erblassen!

Bevor ich mein Smartphone ausschalte, bekommen meine Kontakte noch eine kurze Nachricht: "Ich habe ab heute für einen Monat kein Smartphone mehr. Du erreichst mich aber über SMS, Anruf oder Facebook." Danach herrscht absolute Stille – bis zum nächsten Tag. Brumm. Brumm. Yay, die erste SMS, von einem echten Menschen! Na toll, ich habe keine Nummern mehr eingespeichert. "Wer ist denn da?" (Es ist meine Schwester.)

Erste Erkenntnis: Mein neues Handy klingt wie ein kaputter Vibrator. Und auch sonst ist es eine Belastung für die Ohren. Tippen erinnert akustisch eher an eine Schreibmaschine. Für Menschen, die sowieso schon keine Tastentöne ertragen, muss ich der Anti-Christ sein.

Die ersten Tage sind geplagt von Phantomschmerzen. Beim Netflixen greife ich ständig ins Leere; dort, wo sonst mein iPhone griffbereit fürs Second Screening lag. Bei meinem "neuen" Handy weiß ich die meiste Zeit nicht mal, wo ich es zuletzt gesehen habe. Es ist nur noch ein Gebrauchsgegenstand und so wertlos, dass ich es überall liegen lassen kann.

T9 ist die Hölle!

Nach einer Woche ohne Smartphone steht fest: T9 ist die Hölle! -Schreiben dauert dermaßen lang, dass ich anstatt zu antworten einfach anrufe. Dazu kommt, dass der Speicher bei 50 SMS voll ist. Ich bin ständig damit beschäftigt, SMS zu löschen. Fancy Emojis habe ich auch keine. :) ^^ und <3 müssen reichen.
Ich fühle mich wieder ein bisschen wie mit 13. Um ausführlichere Unterhaltungen mit meinen Freunden zu führen, muss ich an den Computer. Der Facebook Messenger ist mein ICQ. Und auch Gruppenkommunikation ist möglich. Dank mir werden angestaubte Facebook-Gruppen wieder ausgegraben.

Das erste richtige Problem habe ich, als ich ohne Smartphone feiern gehen will. Wie finde ich die Wohnung meiner Freundin ohne Google Maps für unterwegs? U-Bahn-Station und Weg suche ich zu Hause am raus - und male mir eine Karte auf einen Zettel.

Das nächste Problem sind die öffentlichen Verkehrsmittel ohne App. Planmäßig irgendwo hinfahren ist kein Problem, schließlich kann ich die Verbindungen vorher zu Hause am Computer nachschauen. Spontan fahren endet allerdings damit, dass ich alleine nachts um vier Uhr 19 Minuten an der Haltestelle totschlagen muss – was mir ohne Smartphone so lang vorkommt wie zehn Staffeln "Lindenstraße". Und das, obwohl ich betrunken bin.

Zwei Wochen nach Start meines Selbstversuchs macht sich bei meinen Kollegen bemerkbar, dass ich kein Smartphone habe. Morgens komme ich zur Arbeit und schaue auf stern.de: "Was?! Stephen Hawking ist tot?" Ich blicke in die verständnislosen Gesichter meiner Kollegen. Während sie schon vorm Aufstehen fünf Push-Nachrichten bekommen haben, habe ich nichtsahnend den Morgen in meiner medienlosen Blase verbracht.

Ohne Smartphone - aber mit Selfies

Wenigstens bei den Selfies will ich mithalten können. Als ich das Handy damals aus dritter Hand (nach meinem Vater und meiner Mutter) bekam, konnte ich mir die Ansteck-Kamera für 69 Euro nicht leisten. Auf eBay gibt es die Kamera nun für schlappe fünf Euro. Yay, ein Teenie-Traum wird wahr!

Mit 640x480 Pixel Auflösung würde ich heute auf dem Schulhof wahrscheinlich ausgelacht werden – doch bei meinen Freunden und Kollegen weckt die Kamera nostalgische Gefühle. Schnelle Selfies sind leider nicht drin. Der Blitz muss laden, manchmal hält die Kamera nicht richtig am Anschluss und der Speicherplatz reicht nur für 35 Fotos. Die Qualität der Bilder ist überraschend gut.

Fotografieren ohne Smartphone: So sehen die Fotos aus
Kamera für das Siemens C60

Die Ansteck-Kamera wird einfach in die Ladebuchse gesteckt (hält ehrlich gesagt aber nicht besonders gut)

stern.de


Ein weiteres Highlight des Handys: der Internetzugang. Aufgeregt starte ich den Browser. Ein leichtes Gefühl von Macht überkommt mich. Früher war der Klick auf den Internetknopf (natürlich immer nur aus Versehen!) eine Todsünde, die gefühlt die ganze Familie in den finanziellen Ruin treiben wird. 

Doch ich werde bitter enttäuscht. Keine Verbindung. Nachdem mir ein Kollege zeigt, dass ich das GPRS (nix da mit LTE!) erst einschalten muss, klappt es dann doch. Kurze Euphorie macht sich breit, bis zur nächsten Ernüchterung. Google lässt sich zwar öffnen, aber etwas googlen ist dann doch zu viel für das kleine Ding. Auch auf die Facebook-Startseite komme ich. Zum Anmelden reicht aber der Speicherplatz nicht aus. Schade. Trotzdem sind die Webseiten lustig anzusehen und erinnern an die ersten Paddelversuche im Internet.

Das Internet wie in 2003
Google auf dem Siemens C60

So sieht Google aus. Zum richtigen Googlen fehlt aber der Speicherplatz.

stern.de


Fazit nach vier Wochen

Ist ein Leben ohne Smartphone für mich noch möglich? Ja. Macht es Spaß? Eher so mittel.
Ein Leben ohne Smartphone fühlt sich aber auch an wie ein Leben im permanenten Urlaub. Man ist zwar erreichbar, hat aber eine wunderbare Ausrede, warum die Antworten den halben Tag auf sich warten lassen.

Nach 31 Tagen ist es dann so weit, der Apfel leuchtet auf und... 1339 ungelesene WhatsApp-Nachrichten erwarten mich auf meinem Smartphone. Nein, ich habe nicht übermäßig viele Freunde. Über die Hälfte der Nachrichten stammen aus einer einzigen Familiengruppe.

Meine Erkenntnisse nach einem Monat ohne Smartphone:

  1. Serien lassen sich viel besser bingen, wenn man nicht ständig am Handy hängt und die Hälfte vom Plot verpasst.
  2. Screenshots auf dem Smartphone machen zu können ist ganz schön praktisch.
  3. Telefondates machen viel mehr Spaß als WhatsApp-Blabla.
  4. Mein Orientierungssinn ist besser als ich dachte.
  5. Babysöckchen waren eigentlich ein cooles Handy-Case.
  6. Und: Langeweile tut gar nicht weh!


Dachüberstand beim Gerätehaus und Mindestabstand Grenze zum Nachbarn
Ich wohne in Baden-Württemberg und plane auf meinem Grundstück einen alten Schuppen durch ein neues Gerätehaus (kein Aufenthaltsraum, keine Feuerstätte im Gebäude!) mit den Grundmaßen 3,50 m x 2,50 m und Firsthöhe von 2,21 m zu ersetzen. Da die neue Anlage etwa 60 cm in einer Geländestufe aufgestellt wird, ist die Wand gegenüber dem Nachbarn tatsächlich nur ca. 1,6 m gegenüber der OK des Gartens hoch. Es soll eine verfahrensfreie Umsetzung in einer Grenzbebauung durchgeführt werden. Auf dem Nachbargrundstück ist eine ca. 3m hohe Thuja Hecke, die geringfügig über die Grenze herüber ragt. Nun hat das geplante Gerätehaus einen umlaufenden Dachüberstand von ca. 20 cm, sodaß die Außenmasse des Fundaments etwa 20 cm von der Grundstücksgrenze entfernt ist. Damit ist sichergestellt, dass der Dachüberstand nicht mit dem Nachbargruzdstück überlappt. Wie sieht es nun entsprechend der LBO Baden-Würtenberg mit der Regelung zum Mindestabstand gegenüber der Grenze des Nachbarn aus? Ich sehe 3 Möglichkeiten: a) es gilt als Grenzbebauung. Die überhängende Thuja-Hecke stört mich nicht. b) es müssen 50 cm Mindestabstand eingehalten werden. c) der Überstand am Gerätehaus an der Grenze zum Nachbarn muss entfernt werden, damit der Aufbau als Grenzbebauung anerkannt wird. PS: Zusammen mit der Länge der Garage des Nachbarn wird eine Grenzbebauung von 9m nicht überschritten. Mit der Bitte um eine Rückmeldung, sodaß ich meinen Plan vernünftig abschließen kann. mfg
Buchtitel gesucht. Die Rückkehr ...
Der Titel des zweiten Bandes lautet "Die Rückkehr des <xyz>" Autor ist ein irischer Schriftsteller. Es geht um einen Mönch mit einem Sprachfehler. Als das Kloster von Dämonen angegriffen wird, kann er die Abwehr-Gebete, wegen seines Sprachfehlers, nicht so deutlich sprechen, wie seine Mönchsbrüder und der Geist einer Hexe geht deshalb auf ihn über. Seine Mönchsbrüder wollen ihn, um zumindest seine Seele zu retten, nun auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Mit dem Geist der Hexe und etwas Flug-Salbe gelingt ihm aber die Flucht, auf einem Besen durch die Luft reitend. Zufällig belauscht er das Gespräch einer Frau, in die er sich verliebt hat und von der er sich ebenfalls geliebt fühlt. Dabei findet er heraus, dass sie ihn nicht als Mann liebt, sondern dass sie ihn für einen solchen Trottel hält, dass er ohne ihre mütterliche Fürsorge nicht lebenstüchtig sei und dass sie sich deshalb verantwortlich fühlt ihn mit ihrer Mutterliebe zu umsorgen. Tief verletzt hängt er seine Versuche, ein guter Mensch zu sein an den Nagel, will nun böse werden und schließt zu diesem Zweck einen Packt mit dem Teufel. Um den Packt zu besiegeln muss er ein mit Blut unterschriebenes Pergament mit dem Vertragstext verschlucken. Bei der anschließenden Überfahrt nach Frankreich wird er jedoch seekrank und kotzt sich seine Seele aus dem Leib. Dabei geht auch das Pergament mit dem Teufelspackt mit über Bord. Dadurch ist er an den Packt mit dem Teufel nicht mehr gebunden, plant aber weiterhin, mit Hilfe des Teufels ein böser Mensch zu werden. Dabei stellt er sich aber jedesmal so dusselig an, dass immer etwas Gutes dabei heraus kommt. Trotz der tiefen Verletzung durch die Frau, die er liebt, kann er sie doch nicht vergessen und schmachtet ihr auch weiterhin nach. Bei einem Hexenmeister lernt er einen Liebestrank zu brauen. Was er dann auch tut. Der Trank muss sehr lange ziehen. Während also der Trank auch während einer Abwesenheit weiter zieht, dringt eine Kuh in die Höhle ein, in der der Trank gebraut wird und säuft den Trank aus. Als der Mönch in die Höhle zurück kehrt, verliebt sich die Kuh augenblicklich in ihn und weicht ihm von da an nicht mehr von der Seite. Wie heißt der Mönch, der Held dieser Geschichte, und auch titel-gebend ist. Und wer ist der irische Autor?
Gerneralvollmacht und Insichgeschäft
Wir sind 3 Kinder und 2 haben Generalvollmacht. Unser Bruder hat Vorkaufsrecht eingetragen für die Elterliche Wohnung. Unsere Mutter ist im Mai 2016 gestorben, meinem Bruder war der Vater zu stressig im Haus also kam er 4 Tage nach Mutter s Tod ins Pflegeheim. Ich fragte meinen Bruder der in dem Haus wohnt wo auch die Eltern lebten was nun mit der Wohnung geschieht. Mein Bruder erklärte die bleibt leer es kommen keine Fremden ins Haus. Ich ging mit meiner Vollmacht zum Notar und fragte nach da in der Vollmacht geschrieben war den Besitz ordentlich verwalten. Ich bekam vom Notar die Auskunft vermieten oder verkaufen und wir benötigen einen Gutachter. Mein Bruder bekam 3 Wochen später von dem selben Notar die gleiche Information. Ein paar Tage später schickte mir mein Bruder eine Mail, er möchte die Wohnung kaufen, schickte mir ein leeres Dokument mit das ich unterschreiben soll und zu diesem Betrag geht dann die Wohnung an ihn über. Er wollte ein Gutachten bei der Gemeinde erstellen lassen wo seine ganzen Freunde im Ausschuss sitzen. Ich hab das natürlich nicht unterschrieben und wir holten (der andere Bruder und ich ) einen Gutachter. Die Wohnung mit 93 qm, riesigem Garten, Stellplatz, 2 Fam. Haus zentrale Lage mit S-Bahn-Anbindung wurde geschätzt auf 139.000 Euro. Also kam der nächste Kaufvertrag meines Bruders zu dem Wert.Mit dem Wert waren wir ebenso nicht einverstanden, warum verkauft man eine Wohnung zum Gutachterwert wenn man auf dem freien Markt einen total anderen Preis erzielt ! WIr setzten die Wohnung in Immoscout und hatten eine feste Kaufzusage für 218.000 Euro ! Hatten von unserem Bruder einen Termin gesetzt bekommen zum 30.11.16 sollen wir nachweisen wie wir einen Preis um die 200.000 erzielen wollen. Wir hatten unserem Bruder die Kaufzusage vor dem gesetzten Termin gesendet und boten ihm an die Wohnung für 200.000 Euro zu kaufen. Noch vor Ablauf und nach unserem Angebot kam von der Gegenseite .. tut uns leid die Wohnung ist seit 15.11.16 vermietet auf 3 Jahre ohne Kündigungsrecht von beiden Seiten, somit ist der Verkauf nicht mehr möglich ..... so nun kam der Hammer, das Schloss wurde ausgetauscht und ich kam weder in den Garten noch ins Haus. Wir haben Klage gestellt ! Bis der Termin auf dem Gericht endlich kam, wurde von unserem Bruder 3 x verschoben kam die Hiobsbotschaft bei dem Termin.. unser Bruder fuht im April 17 zu einem Notar, 100 km von unserem Wohnort und verkaufte sich die Wohnung mit seiner Vollmacht selbst zum Preis von 160.000 Euro... . ...58.000 Euro weniger als wir auf dem freien Markt bekommen hätten und natürlich steckt er ab diesem Termin die Miete ein. Wir haben Klage beim Landgericht gestellt...und jetzt kommt der Witz.. er kommt damit wahrscheinlich durch .. Wertgutachten waren 139.0000 Euro, wir hätten 218.000 Euro bekommen Differenz 58.000 Euro und er darf bis 30 % abweichen ! Was ist das denn für ein Gesetz .. Im Testament stand alles zu gleichen Teilen und wir sollen das Vorkaufsrecht unseres Bruders beachten.... 1, 16.08.17 starb Vater ! Rechtzeitig die Wohnung aus dem Erbe geholt ! Weiss jemand einen Rat ?