Auf den Erfolg haben die Artenschützer lange hingearbeitet: Die Bermuda-Landschnecke war auf dem britischen Inselterritorium jahrelang nicht gesichtet worden. Als 2014 in der Hauptstadt Hamilton einige Exemplare entdeckt wurden, wurden ein paar Schnecken nach Chester geflogen. Die Zoomitarbeiter arbeiteten fünf Jahre daran, den Bestand wieder aufzubauen - rund 60.000 Schnecken lebten zwischenzeitig in den Zoo. 2019 wurden die Weichtiere dann zur Wiederansiedlung nach Bermuda gebracht.
Auch wenn ihre Rettung jetzt offiziell ist hat die Schnecke weiterhin Feinde, die ihr Überleben erneut gefährden könnten. Dazu gehören der Verlust von Lebensraum, der Einsatz von Pestiziden und die Wolfsschnecke, eine invasive Art, die andere Schneckenarten frisst.