Rund 400.000 französische Staatsangehörige befinden sich in den etwa fünfzehn vom Konflikt betroffenen Ländern, erklärte die Ministerin. "Aber es wollen nicht alle nach Frankreich zurückkehren", fügte sie hinzu.
Am Mittwoch solle es mehrere weitere Flüge geben - unter anderem einen, der Franzosen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten nach Frankreich zurückbringe, sagte der französische Außenminister Jean-Noël Barrot dem Sender France 2. Eine weitere Maschine werde in Ägypten starten, um schutzbedürftige Franzosen auszufliegen, die sich bislang in Israel aufgehalten haben.
Eine aus Perpignan stammende Familie mit zwei Kindern im Alter von vier und neun Jahren war zehn Stunden lang im Bus von Dubai nach Maskat im Oman gereist, um den Flug nehmen zu können. "Wir waren in einem Teil der Stadt gewesen, in dem man die Bombardierungen nicht hörte", sagte die Mutter. "Wir haben von unseren Familien in Frankreich erfahren, dass die Lage nicht so gut aussah", fügte die Air-France-Mitarbeiterin hinzu.
Die 18-jährige Emmy Coutelier lag am Hotelpool, als die ersten Bomben Dubai trafen. "Wir sind nach unten in den Keller gegangen, wir hätten nie gedacht, dass so etwas passieren würde", sagte die junge Frau, die nach ihrer Ankunft ihrer Schwester in die Arme fiel.
Die USA und Israel hatten am Samstag massive Luftangriffe auf den Iran begonnen. Dabei wurden der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Als Reaktion auf die Angriffe Israels und der USA greift der Iran seit Samstag Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Golfregion an.