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EU fördert Forschung an seltenen Krankheiten

Die Erforschung seltener Krankheiten wird von der EU mit weiteren 144 Millionen Euro unterstützt.

Die Erforschung seltener Krankheiten wird von der EU mit weiteren 144 Millionen Euro unterstützt. Das Geld geht an 26 europäische Wissenschaftsprojekte und soll das Leben von rund 30 Millionen Europäern verbessern, die an seltenen Krankheiten leiden, wie die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel mitteilte. Gefördert werden auch neun Projekte aus Deutschland. Krankheiten gelten in Europa als selten, wenn nicht mehr als ein Mensch unter 2000 daran erkrankt ist.

Es gibt bis zu 8000 solcher Erkrankungen. "Die meisten seltenen Krankheiten betreffen Kinder und sind meistens verheerende genetische Störungen, die zu einer deutlich verringerten Lebensqualität und frühzeitigem Tod führen", erklärte EU-Forschungskommissarin Máire Geoghegan-Quinn. Ursachen für solche Krankheiten können auch Infektionen oder Allergien sein.

Die EU-Kommission will mit dem jetzt zugesagten Geld etwa die Suche nach neuen Medikamenten sowie verbesserter Diagnose und Behandlung fördern. Damit beläuft sich die finanzielle Unterstützung der EU in diesem Bereich auf knapp 500 Millionen Euro im Zeitraum von 2007 bis 2013.

AFP AFP

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