Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) würdigte die Buchmesse als zentralen Branchentreff für Autoren, Verlage und den Buchhandel im Austausch mit Leserinnen und Lesern. Verlagstradition und Buchkultur seien in Sachsen tief verwurzelt. Die Messe sei "mehr als ein unverzichtbares Aushängeschild für Sachsen".
"Demokratie braucht die Buchbranche als starkes Rückgrat", erklärte der Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Peter Kraus vom Cleff. Die Buchbranche sei eine verlässliche Quelle von Vielfalt und fundierten Informationen. Er forderte bessere Rahmenbedingungen für die Buchbranche durch die Regulierung von Künstlicher Intelligenz oder die Förderung von Lesekompetenz.
Für Besucher und Fachpublikum öffnet die Messe, die mit rund 300.000 Gästen der wichtigste Frühjahrstreff der Buch- und Medienbranche ist, am Donnerstag die Türen. An diesem Tag wird auch der Preis der Leipziger Buchmesse in den Kategorien Belletristik, Sachbuch und Übersetzung verliehen. Bis Sonntag bieten die Buchmesse sowie die parallel dazu laufende Manga-Comic-Con und das traditionelle Lesefest Leipzig liest tausende Veranstaltungen.
In diesem Jahr gibt es kein spezielles Gastland. Im Fokus der Leipziger Buchmesse stehen die Literatur in der Donauregion und die zehn Länder entlang des Flusses.