Ein Sprecher des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr betätigte dem Sender Welt TV die Angriffe auf Stützpunkte der Bundeswehr im Nahen Osten. In dem Feldlager al-Asrak in Jordanien sind demnach rund 100 Soldaten der Luftwaffe stationiert. In Erbil im Irak sei derzeit eine niedrige zweistellige Zahl an Bundeswehrsoldaten. Die überwiegende Zahl der Soldaten habe sich zum Zeitpunkt des Angriffs in Schutzräumen aufgehalten. Es habe keine Verletzten unter Bundeswehrsoldat gegeben, sagte der Sprecher dem Sender.
Als Sicherheitsmaßnahme angesichts der wachsenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran in der Region seien aus Erbil bereits am 20. Februar Soldaten ausgeflogen, berichtete Welt TV. Derzeit könnten jedoch keine weiteren Soldaten ausgeflogen werden.
Israel und die USA hatten am Samstagmorgen massive Luftangriffe gegen den Iran begonnen. Dabei wurde das geistliche Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei getötet. Als Reaktion greift der Iran seit Samstag Israel sowie US-Militäreinrichtungen in der Golfregion an.