Die Ukraine sei heute "waffentechnologisch weit, weit vorangekommen gegenüber dem, was wir damals diskutiert haben, als dieser Krieg angefangen hat", sagte Merz. Seine frühere Forderung, der von Russland angegriffenen Ukraine Taurus zu liefern, habe er zu einem Zeitpunkt geäußert, "wo ich angenommen habe, dass es in den Beständen der Bundeswehr genügend funktionsfähige Taurus-Marschflugkörper gibt, die wir auch an die Ukraine liefern können".
Die Ukraine sei "heute besser bewaffnet als je zuvor", betonte der Kanzler. Das Land habe dabei allerdings erhebliche Finanzierungsschwierigkeiten. "Und deswegen lösen wir im Augenblick kein Problem mit zusätzlichen Waffen." Die Waffen seien da, "aber wir müssen Geld mobilisieren für die Ukraine, damit diese Waffen auch weiter gebaut werden können".