Getragen von einem Umfragehoch wegen ihres Umgangs mit der Grönland-Krise hat die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen Parlamentswahlen für den 24. März ausgerufen. Frederiksen gab das Wahldatum am Donnerstag in einer Rede vor dem Parlament bekannt und warb zugleich für eine Fortsetzung ihrer strikten Einwanderungspolitik und entschlossenen Haltung gegenüber der US-Regierung im Streit um das zu Dänemark gehörende Grönland.
Die Dänen müssen bald an die Wahlurnen: Ministerpräsidentin Mette Frederiksen ruft Neuwahlen für den 24. März aus. Ihre derzeitige Koalition könnte die Mehrheit verlieren.
In einer mit großer Spannung verfolgten Nachwahl haben die Wähler in einer traditionellen Hochburg der britischen Labour-Partei am Donnerstag ihre Stimmen abgegeben. Nachdem Labour im Wahlkreis Gorton and Denton, einem Vorort von Manchester, jahrzehntelang die Mehrheit hatte und bei der Parlamentswahl 2024 fast 51 Prozent der Stimmen gewann, könnte ihr der Parlamentssitz jetzt von einem Kandidaten der einwanderungsfeindlichen Partei Reform UK oder einer Kandidatin der Grünen entrissen werden.
Rob Jetten ist als neuer Ministerpräsident der Niederlande vereidigt worden. Im Oktober gewann seine Partei knapp gegen den Rechtspopulisten Geert Wilders.
Nach Monaten von Streit und Stillstand atmet Den Haag auf. Das Regierungs-Experiment mit dem Rechtsaußen Wilders endet. Doch wie stabil ist die neue Regierung?