So sollte möglichst großer Schaden entstehen, um das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu beeinträchtigen, wie die Bundesanwaltschaft ausführte. Die drei Männer hätten bereits im März 2025 von Köln aus zwei Pakete mit aktivierten GPS-Trackern in Richtung Ukraine geschickt, um Versandrouten und Transportabläufe bei dem Paketdienstleister auszuforschen. Den Auftrag dazu soll ein russischer Geheimdienst über Mittelsmänner in der Ukraine erteilt haben.
B. und T. wurden im Mai in Köln und Konstanz festgenommen, der dritte Mann, Yevhen B., in der Schweiz. Er wurde im Dezember nach Deutschland ausgeliefert. Gegen ihn soll den Angaben zufolge "zeitnah" ebenfalls Anklage erhoben werden.
T. und Daniil B. wirft die Bundesanwaltschaft geheimdienstliche Agententätigkeit, Agententätigkeit zu Sabotagezwecken und Verabredung zur schweren Brandstiftung vor. Über die Zulassung der Anklage entscheidet das Oberlandesgericht Stuttgart.