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Wahl-O-Mat für Eltern, Kreuzfahrt mit der Familie: Diese Themen stehen in der August-Ausgabe der Nido

Richtig streiten – so klappt’s mit der Versöhnung | Eine Schule, an der Kinder über ihre Ferien selbst entscheiden | Fünf leckere Backblech-Rezepte: Die Arbeit erledigt der Ofen | Beth Ditto über ihren Kinderwunsch | Kindliche Liebesbekundungen: sehr süß – und oft sehr peinlich

Liebe Leserinnen und Leser,

mit unserer Anfrage haben wir den sechs großen Parteien Stress gemacht. Obwohl sich im Wahlkampf alle sofort auf die Familienpolitik gestürzt hatten, waren ihre Positionen dazu über rund 600 Seiten Wahlprogramm hinweg verstreut und oft vage formuliert. Also forderten wir Antworten an – zu den Fragen, die wir für die wichtigsten für Familien halten.

Zugegeben, der Zeitdruck war groß. Schnell meldeten sich die Grünen zurück, aber alle baten um Aufschub, manche – AfD und SPD – mussten mehrfach angeschrieben werden. Was schließlich wirkte, war eine Verlängerung der Frist um acht Tage – und der Hinweis an jede Partei, dass sie bei Nichteinhalten die einzige zu sein droht, die im Nido-Wahl-O-Mat nicht vertreten ist.

Die Antworten der AfD waren schließlich gespickt mit Rechtschreibfehlern, die SPD kam erst auf den letzten Drücker – lieferte dafür aber die konkretesten Antworten. Unsere letzten beiden Zusatzfragen, zu denen nichts in den Wahlprogrammen der Parteien steht, beantworteten CDU und AfD nicht.

Themen wie Ehe light, Leihmutterschaft und Eizellspende wollen sie offenbar wegignorieren. Wir finden, dass sie schon längst da sind – und man deshalb über sie sprechen muss.

Wen wir übrigens gar nicht stressen wollen, das sind Sie, liebe Leserinnen und Leser. Da wir wissen, wie kostbar Zeit für Eltern ist, erscheint Nido ab jetzt alle zwei Monate. So können Sie das Heft in aller Ruhe genießen.

Viel Spaß dabei!

Die neue Ausgabe ist ab Freitag, 18. August, im Handel.

Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.