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Meinung

18 Jahre Abstinenz: Anne Hathaway trinkt keinen Alkohol mehr, weil sie Mutter ist? Gut so!

Anne Hathaway will für die nächsten 18 Jahre auf Alkohol verzichten, ihrem Sohn zuliebe. Unsere Autorin findet, dass das eigentlich der Normalzustand sein sollte.

Von Andrea Zschocher

Anne Hathaway

Anne Hathaway verzichtet bis zum 18. Geburtstag ihres Sohnes auf Alkohol

Picture Alliance

Anne Hathaway hat beschlossen, keinen Alkohol mehr zu trinken für die nächsten 18 Jahre. Weil ihr Sohn sie jetzt brauchen würde. Nein, die Schauspielerin ist nicht wieder schwanger. Sie ist nur offensichtlich erst jetzt der Meinung, dass Kleinkinder, ihr Sohn wird im März drei Jahre alt, ihre Eltern so richtig brauchen. Liegt vielleicht daran, dass Babys in Hollywood fast immer von Nannys betreut werden.

Jedenfalls hatte Hathaway in der amerikanischen Talkshow von Ellen DeGeneres erklärt, dass, solange ihr Sohn zuhause mit ihr zusammenleben wird, sie keinen Alkohol mehr anrühren will. Sie hätte ihn einmal nach einer feuchtfröhlichen Nacht mit einem Kater in den Kindergarten gebracht. Die Schauspielerin sei zwar nicht selbst gefahren, aber diese Erfahrung hätte ihr die Augen geöffnet.

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@AnneHathaway told me about her new regimen.

Ein Beitrag geteilt von Ellen (@theellenshow) am

So weit, so merkwürdig.

Vielleicht geht es nur mir so, weil ich grundsätzlich nie Alkohol trinke, aber ich ging immer davon aus, dass es normal sei, nicht in der Gegenwart seiner Kinder zu trinken oder sich am nächsten Morgen verkatert um die Kleinen zu kümmern. Und damit meine ich von Anfang an, also ab der Schwangerschaft. Mag sein, dass manche Eltern sich jetzt bevormundet fühlen, sie hätten ja auch ein Recht auf Spaß und gute Laune. Klaro, aber eben nur dann, wenn die Kinder nicht in der Nähe sind. "Buh, Spaßbremse" höre ich die Rufe schon. Aber wisst ihr was: That´s life. Das Leben mit Kindern erfordert viele, SEHR viele Änderungen. Das tägliche Feierabendbier, das, by the way, eh mal überdacht gehört, ist dann eben nicht mehr drin. Dafür aber ein umso größerer Schluck Kaffee am nächsten Morgen, wenn die Nacht mal wieder ohne nennenswerten Schlaf verlief.

Hathaway sprach im Interview auch darüber, dass sie bei Dreharbeiten mit Matthew McConaughey  so viel getrunken hatte,  dass sie sich am nächsten Morgen an nichts mehr erinnern konnte. Totaler Filmriss. All das wird mit viel hahaha und hihihi begleitet, weil das mit dem Über-die-Stränge-schlagen ja eigentlich doch ganz witzig ist. Tenor: Machen wir doch alle gelegentlich. Aber ist das nicht das eigentliche Problem? Dass die Volksdroge Alkohol zum täglichen Leben so sehr dazugehört, dass es plötzlich als etwas besonders gesehen wird, wenn jemand beschließt, nicht mehr so viele Drinks in sich reinzuschütten.

Dieses Interview, dabei zuzusehen wie Hathaway und DeGeneres da beieinander sitzen und über ihren Alkoholkonsum lachen, das ist das eigentlich Befremdliche. Dass jemand beschließt dem Kind zuliebe auf Alkohol zu verzichten, sollte eigentlich nicht erwähnenswert sein, sondern Usus.  

Viele finden die Aussage von Anne Hathaway mutig. Ich sehe daran gar nichts Mutiges, sondern normales Verhalten, das verantwortungsbewusste Eltern im Umgang mit ihren Kindern an den Tag legen sollten. Wer jetzt jammert, dass wohl alles verboten wird, was Spaß macht: Ja sorry, so ist das eben mit Kindern. Also nicht, dass das Leben mit Kindern freudlos ist. Aber Eltern müssen halt verantwortungsvoll sein und im Zweifelsfall eben auf den dritten Wein verzichten, wenn sie wissen, dass der dann reinhaut. Aber DeGeneres (im Spaß) sagen zu hören, dass sie auch deswegen keine Kinder möchte, weil sie nicht aufhören will, Alkohol zu trinken, das ist irritierend. Weil es zeigt, wie normal im Alltag der Genuss von Alkoholika ist. Gern auch täglich. Wir sind alle nicht abhängig, wir können jederzeit aufhören, aber hupsi, dann gab's halt doch wieder nen Filmriss von zu viel Rum.

Was mich ja wirklich interessiert: Wie läuft das ab jetzt im Hause Hathaway?

Darf ihr Mann weiterhin verkatert mit dem Sohn spielen? Oder war schon vorher nur sie fürs Kind zuständig, wie das ja leider immer noch häufig der Fall ist. Nippt sie ab jetzt auf diversen Partys am Orangensaft, verlässt früh die Feier und begegnet ihrem Mann frühestens nach dessen Ausnüchterung, ohne Kind natürlich? Und wird das zuhause als etwas Besonderes thematisiert? "Schau mal, Mami verzichtet wegen Dir auf Alkohol!“ ist ja vielleicht auch eher eine Aussage, die Kindern eine Last aufbürdet, die sich nicht gehört.

Aber das, wofür Anne Hathaway gerade so gefeiert wird, das sollte eigentlich normal sein. Don´t drink and take care of your kids!

Ein kleines Mädchen hockt vor einer bunten Karaoke-Maschine und schreit in ihr Mikrofon
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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