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Brief sorgt für Aufsehen: Lehrerin will auf Hausaufgaben komplett verzichten – und stellt Forderungen an die Eltern

Viele Schüler hassen es: Nach der Schule noch stundenlang an den Hausaufgaben sitzen. Eine Lehrerin aus Texas will damit jetzt Schluss machen. Und ihr Brief an die Eltern geht im Netz gerade viral.

Reddit-Post: Begründung der Lehrerin, warum sie ihren Schülern keine Hausaufgaben mehr aufgeben möchte

Eine Lehrerin aus Texas (USA) will ihren Schülern künftig keine Hausaufgaben mehr aufgeben. In diesem Brief teilt sie den Eltern ihre Entscheidung mit

"Wissenschaftlich gibt es bislang keinen Hinweis, dass Hausaufgaben die Schulleistung verbessern" – was bringen Hausaufgaben wirklich? Eine Grundschullehrerin aus dem US-Bundesstaat Texas sorgt gerade mit einem ungewöhnlichen Vorstoß für Aufsehen. In einem Brief an die Eltern, der mit "Neue Hausaufgaben-Regelung" überschrieben ist und bei Reddit und Facebook gerade viral geht, begründet sie ihre Entscheidung wie folgt: "Liebe Eltern. Nach viel Recherche während des Sommers versuche ich etwas Neues. Hausaufgaben gibt es künftig nur dann, wenn Schüler ihre Aufgaben während der regulären Unterrichtszeit nicht schaffen. Es wird dieses Jahr keine verbindlichen Hausaufgaben geben."

Weiter schreibt die Lehrerin, die an der Godley Elementary School arbeitet: "Wissenschaftlich gibt es bislang keinen Hinweis, dass Hausaufgaben die Schulleistung verbessern. Stattdessen bitte ich Sie, Ihre Abende mit Dingen zu füllen, die nachweislich schulische Leistungen verbessern. Essen Sie gemeinsam als Familie Abendbrot, lesen Sie gemeinsam, spielen Sie draußen und bringen Sie Ihre Kinder früh ins Bett. Danke."

Im Netz veröffentlichter Brief stößt Debatte über Hausaufgaben an

Die Nachricht, die gerade einmal ein halbes DIN-A4-Blatt lang ist, hat eine neue Debatte über den Sinn und Unsinn von Schulbildung und vor allem von Hausaufgaben losgetreten. Viele User diskutieren auf Reddit und Facebook und teilen ihre eigenen Erfahrungen mit Hausaufgaben oder berichten über die Erfahrungen ihrer Kinder. 

Der Vorstoß der texanischen Grundschullehrerin bekommt in der Diskussion viel Zuspruch. Die Mutter, die den Brief bekommen, fotografiert und auf Facebook veröffentlicht hat, hat gegenüber ABC-News erklärt: "Ich bin sehr froh, dass Brooke (ihre siebenjährige Tochter; Anm. d. Red.) eine innovative Lehrerin hat, die neue Regelungen zugunsten der Schüler und ihren Familien einführt." Über ihren Facebookpost schrieb die Mutter "Brooke liebt ihre neue Lehrerin schon jetzt!" Ihr Beitrag wurde mittlerweile knapp 80.000 Mal geteilt. Auch bei Reddit ist der kurze Brief aktuell das bestimmende Thema und wurde schon mehr als 6000 Mal kommentiert.

Lehrerin
hh
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Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?