HOME

Clever ausgetrickst: Weil er nicht stillen kann, baute sich ein Vater eine Ersatzbrust – mit vollem Erfolg

Wenn seine Frau unterwegs war, hatte ein New Yorker Koch Probleme damit, seine Tochter zu sitten: Das Mädchen verweigerte hartnäckig, aus der Flasche zu trinken. Bis der Vater sie an die richtige Stelle positionierte.

Ein kleines Mädchen nuckelt an einem im T-Shirt versteckten Fläschchen

Kreativer Vater, glückliches Kind: Seit seiner künstlichen Ersatzbrust-Erfindung ist es für Anthony Favors kein Problem mehr, seine Tochter zu sitten

Für Anthony Favors, einen Koch aus Buffalo im Bundesstaat New York, ist die zehn Monate alte Lily'ahna bereits das fünfte Kind, doch es war das erste, das ihn schon als Baby vor ernsthafte Probleme stellte. Lily'ahna wollte sich partout nicht ihm mit dem Fläschchen füttern lassen, obwohl es mit Muttermilch gefüllt war. Schon der Anblick der Flasche brachte das Baby auf die Palme.

Als sein Töchterchen fünf Monate alt war, hatte der 31-Jährige eine Erleuchtung. "Ich hatte immer Probleme, Lily'ahna zu füttern, weil sie so unruhig ist", zitiert ihn "The Sun". "Sie wollte stets an die Brust ihrer Mama, weil es sie beruhigte. Ich habe mich hilflos gefühlt und mir gewünscht, dass ich etwas tun könnte. Wenn ich auf sie aufgepasst habe, griff sie immer nach meiner Brust und schüttelte beim Anblick der Flasche den Kopf."

Die Lösung: so smart wie naheliegend

Die erklärenden Worte des Vaters, dass er leider keine Milch in seiner Brust habe, interessierten das natürlich nicht. Lily'ahna war frustriert und begann zu weinen, sie fühlte sich hingehalten. Eines Tages reichte es Favors, seine Frau war bei der Arbeit und er brauchte eine schnelle Lösung. Da kam ihm die zündende Idee, ein Loch in sein T-Shirt zu schneiden, durch das der Sauger des Fläschchens passte.

Seine Frau Shalanda, 25 und Kosmetikerin, konnte nicht fassen, dass ihr Mann dafür ein teures Shirt zerschnitten hat. "Darüber habe ich gar nicht nachgedacht", erklärt Favors, "mir lag nur das Wohl des Babys am Herzen." Am Anfang sei Lily'ahna etwas irritiert gewesen, berichtet der Vater, aber nachdem er ein wenig herausgedrückt habe, hätte sie begriffen, was sie vor sich habe und angefangen zu trinken. "Sie liebte es und war wirklich glücklich. Anschließend ist sie direkt eingeschlafen."

Favors resümiert: "Ich war so erleichtert, dass ich die richtige Idee hatte! Ich habe mich wie der beste Vater auf der ganzen Welt gefühlt." In den fünf Monaten, die er nun selbst "stillen" kann, sei eine besonders innige Beziehung zwischen ihm und seiner Tochter entstanden. Und eigentlich bedauert er nur eins: dass er darauf nicht schon bei seinen anderen Kindern gekommen ist. Camiya, 9, Savanna, 6, Josiya, 5, und Anthony Jr., 2, waren als Babys womöglich ein bisschen weniger stur.

Begeisterung im Netz: Mutig: Model stillt Baby am Set und landet viralen Hit


bal
Themen in diesem Artikel