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Roaming: Zwölfjähriger nutzt Handy auf Kreuzfahrt - Rechnung von 12.000 Euro

Die Handy-Rechnung war ein Schock für die Berliner Familie. Weil sich der zwölfjährige Sohn ins falsche Netz eingewählt hatte, wird nun eine horrende Summe fällig.

Reisende an Bord eines Kreuzfahrtschiffs

Reisende an Bord eines Kreuzfahrtschiffs (Symbolbild). Roaminggebühren wie im Fall der Berliner Familie bei einer Mini-Kreuzfahrt sind nach Angaben der Reederei ein seltener Extremfall.

DPA

12.000 Euro für ein paar Videos auf dem - eine Mini-Kreuzfahrt ist für eine Berliner Familie zur Mega-Kostenfalle geworden. Wie NDR 1 Welle Nord am Mittwoch berichtet, nutzte der zwölfjährige Sohn der Familie auf der Fähre der Reederei Color Line von Kiel nach Oslo sein Handy, um sich Videos anzuschauen.

Kurz nach dem Urlaub sei dann eine deftige Rechnung des Mobilfunkanbieters angekommen: 12.000 Euro für rund 470 Megabyte genutzte Daten.

Ins falsche Netz eingewählt

Das Handy des Jungen habe sich offenbar in das über Satellit ausgestrahlte Mobilfunknetz "Telenor Maritime" eingewählt, sagt der Geschäftsführer der Reederei, Dirk Hundertmark der Deutschen Presse-Agentur. Wie auch in Flugzeugen fallen bei der Nutzung solcher Netze hohe Roaming-Gebühren an. versuche Passagiere vorab auf ihrer Internetseite über mögliche Kosten zu informieren.

Es sei sehr selten, dass Passagiere sich unbemerkt in das Satellitennetz einwählten. Kunden würden per SMS von ihrem Anbieter über mögliche Kosten informiert.

DPA
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