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So muss Pudding: Pudding plus X

Wenn Pudding für Sie bislang nicht mehr als Quatsch mit Soße war, dann kriegen Sie jetzt ordentlich was auf die Löffel: Überraschende Geschmackskombinationen und ungewöhnliche Zutaten machen aus langweiligen Nachspeisen aufregende Desserts, von denen kleine und große Schlemmer nachts träumen werden.

von Sven Christ



Schokolade-Marshmallow

Zutaten für 4 Personen:
200 g Schokolade
100 ml Milch
200 ml Sahne
50 g Kakao
4 EL Zucker oder
Agavendicksaft
2 EL Stärke
Marshmallows
nach Belieben

Zubereitung: Die Schokolade langsam in der Milch schmelzen, die Sahne mit einem Rührgerät auf höchster Stufe zwei Minuten lang steif schlagen. Den Kakao und den Zucker (oder Agavendicksaft) in die Schokomilch geben und so gut verrühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Die Stärke mit einem Sieb darüberstreuen und so lange weiterrühren, bis der Pudding anzieht. Jetzt die Masse von der Hitze nehmen, die geschlagene Sahne unterheben und die Marshmallows unterrühren. Den Pudding umfüllen und im Kühlschrank fest werden lassen.


Kokos-Karamell Crème-Brulée

Zutaten für 4 Personen:
300 ml Mandelmilch oder Reismilch
400 ml Kokosmilch
1 Vanilleschote
150 g Rohrohrzucker
8 Eigelbe

Zubereitung: Die Reis- oder Mandelmilch und die Kokosmilch langsam zum Kochen bringen, die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark auskratzen. Mark und Schote mit hundert Gramm Zucker zur Milch geben und gut verrühren. Die Milch von der Hitze nehmen und mit einem Pürierstab die Eigelbe untermixen. Dann die Masse durch ein Sieb streichen und in Förmchen füllen. Die Förmchen auf ein Blech stellen und im Ofen bei 90 Grad Umluft eine Stunde stocken lassen. Dazu das Blech etwa fünf Millimeter tief mit Wasser füllen. Danach die Cremes abkühlen lassen.
Zum Servieren die Cremes gleichmäßig mit dem Rohrzucker bestreuen, mit einer Bruléeflamme abflammen. Alternativ bei 200 Grad Oberhitze im Ofen zwei Minuten lang auf der obersten Stufe karamellisieren. Das Karamell sollte beim Anstich schön knacken!


Himbeere-Ananas: Rote Grütze und echte Vanillesoße

Zutaten für 4 Personen:
1 l Ananassaft
100 g Zucker
6–8 Blatt Gelatine
500 g gemischte Beeren (frisch oder TK)
Für die Soße:
500 ml Sahne
50 g Zucker
1 Vanilleschote
5 Eigelbe

Zubereitung: Den Ananassaft mit dem Zucker aufkochen, die Gelatine einweichen und gut in der kochenden Masse verrühren. Von der Hitze nehmen und etwas abkühlen lassen. Dann die Beeren dazugeben und in Schälchen oder eine große Schüssel abfüllen. Für circa zwei Stunden in den Kühlschrank stellen.
Für die Soße die Sahne mit dem Zucker aufkochen. Die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden, das Mark auskratzen, in die Sahne geben. Die Eigelbe mit zwei Löffel Sahne gut verrühren, dann zur restlichen Sahne in den Topf geben und sofort von der Hitze nehmen. Die Soße durch ein Haarsieb streichen und ebenfalls im Kühlschrank abkühlen lassen.
Die Grütze mit einem großzügigen Klecks Soße servieren.


Kiwi-Fassbrause: Wackelpudding

Zutaten für 4 Personen:
100 ml Waldmeistersirup
600 ml helle Fassbrause
12 Blatt Gelatine
3 Kiwis
2 Päckchen Knallbrause

Zubereitung: Den Sirup mit der Fassbrause aufkochen, die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, gut ausdrücken und mit dem Saft verrühren. Den Saft von der Hitze nehmen und etwas abkühlen lassen. Die Kiwis schälen, in Würfel schneiden und in den Förmchen verteilen. Die Flüssigkeit in die Förmchen gießen und diese in den Kühlschrank stellen, mindestens drei Stunden kühlen. Die Förmchen in heißes Wasser tauchen. Dann die Puddinge mit Schwung auf einen Teller stürzen.
Kurz vor dem Servieren mit etwas Knallbrause bestreuen.


Grieß-Lavendel Pudding mit Marillen und Lavendel

Zutaten für 4 Personen:
1 l Milch
100 g Rohrohrzucker
125 g Weichweizengrieß
10 Marillen, entsteint
20 g Butter
1 EL Lavendelblüten

Zubereitung: Die Milch aufkochen und den Zucker und den Grieß dazugeben. Mit einem Kochlöffel ständig rühren, bis der Grieß anzieht, dann den Pudding auf die Seite stellen und abkühlen lassen. Die Marillen entsteinen und mit der Schnittfläche nach unten in eine Pfanne legen. Die Butter und etwas Zucker dazugeben und die Marillen bei mittlerer Hitze karamellisieren. Zum Schluss die Lavendelblüten zu den Karamellmarillen geben und alles auf dem Grießpudding verteilen.


Dieser Text ist in der Ausgabe 09/16 von Nido erschienen. Hier können Einzelhefte nachbestellt werden. Auf Blendle könnt ihr die Artikel außerdem einzeln kaufen.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.