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Elf Monate Arbeit: Autistischer Junge baut die größte "Titanic" aus Lego – mit 56.000 Steinen

Sie ist knapp acht Meter lang und ihr Bau dauerte elf Monate: die größte "Titanic" der Welt aus Lego. Dem autistischen Isländer Brynjar half sein Herzensprojekt aus der Isolierung. Inzwischen hält er Vorträge über seine Erkrankung.

Der isländische Junge steht vor seinem Schiffsmodell und baut mit Legosteinen

Schon mit fünf Jahren hat Brynjar Karl Bigisson leidenschaftlich mit Lego gespielt, dann plante er sein Riesenprojekt: den Nachbau der "Titanic". Maßstabsgetreu und passend für die Lego-Figuren. Dem inzwischen 15-Jährigen half die intensive Arbeit über seine Menschenscheu hinweg.

Als er zehn Jahre alt war, kam Brynjar auf die Idee. Nach einer Reise ans Meer mit seinem Großvater wollte er die "Titanic" aus Lego nachbauen. Der Junge aus der isländischen Hauptstadt Reykjavik ist Autist. Statt seine Vision als unmöglich zu bewältigendes Vorhaben abzutun, fand Brynjar in seiner Familie für das Großprojekt all die Unterstützung, die er brauchte.

Die ging zunächst mit der Rechenleistung seines Großvaters los: Der Ingenieur schaffte es, von den Originalmaßen des 1912 gesunkenen Riesendampfers abzuleiten, wie groß der Nachbau aus Lego sein muss, damit er zu den Figuren des dänischen Klötzchenherstellers passt. Heraus kamen große Zahlen: Knapp acht Meter würde das Modell lang werden, rund 56.000 Steine müssten dazu verbaut werden. Damals war das Jahr 2013.

Brynjar, inzwischen 15 Jahre alt, arbeitete 700 Stunden an dem Meisterwerk. "Wenn dein Kind mit einem verrückten Traum oder Ziel zu dir kommt, braucht es deine Hilfe", erzählte seine Mutter der "Daily Mail". "Du musst gut zuhören und versuchen, es mit allen Mitteln dabei zu unterstützen. Es könnte die beste Investition sein, die du jemals in dein Kind machst." Bei der Finanzierung der vielen Steine unterstützten die Familie auch Freunde mit Spenden.

Lebe deinen Traum – die beste Therapie

Bevor Brynjar mit dem Bau des Schiffes begann, hatte er Schwierigkeiten, mit anderen Menschen zu kommunizieren. Er fühlte sich einsam und unglücklich. Mittlerweile ist der Teenager voller Selbstvertrauen und gibt Interviews zu seiner Leistung. "Als ich mit dem Bau begonnen habe, hatte ich einen Betreuer in der Schule, der mir bei allem geholfen hat. Heute lerne ich ohne jede Unterstützung", erinnert sich der Teenager. "Meine Noten sind besser geworden und meine Klassenkameraden akzeptieren mich als einen von ihnen."

Längst geht das große Schiff auf Reisen, es wurde schon in diversen Ländern ausgestellt und bewundert. Und der Schiffsbauer präsentiet es dort natürlich stolz. Brynjar hat allerdings noch eine weitere Fähigkeit an sich entdeckt: Er hält Vorträge zum Thema Autismus, so war er zum Beispiel 2016 als Redner für "Ted X Kids" im kalifornischen San Diego.

Það eru nokkrir dagar eftir af bláum apríl, hann hefur verið notaður til þess að fræða fólk um einhverfu. Ég býð mig...

Gepostet von Brynjar Karl am Dienstag, 25. April 2017

"Vor Autismus muss man keine Angst haben", erklärt Brynjars Großvater Ogmundsson. "Viele große Wissenschaftler und Staatslenker waren und sind Autisten. Wichtig ist, dass die Betroffenen Verständnis und Unterstützung erhalten, denn jeder, der ihnen zuhört, kann von ihnen lernen."

So nehmen Autisten die Welt wahr
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(