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Grius1969

Benzin oder Diesel ?

Hallo kurz und knapp: Bin dabei mir ein neues Auto anzuschaffen allerdings weiß ich nicht ob es ein benziner oder ein diesel sein soll ? Kennt jemand die gravierenden Vor- und Nachteile ?
Frage Nummer 3000047900

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Antworten (17)
rudixxx
Sollte man eigentlich in der Fahrschule gelernt haben, wenn schon die Allgemeinbildung dies nicht zulässt. Aber mit Diesel lässt sich viel Steuer sparen, wenn man stattdessen Heizöl tankt.
rayer
Wenn man mal die jährliche Kilometerleistung wüsste, wäre es leichter eine Auskunft zu geben.
bh_roth
Ich habe mir gerade einen "neuen" gebrauchten gekauft. Die Überlegung war natürlich auch hier: Diesel oder Benziner. Ich fahre etwa 20.000 km im Jahr mit diesem einen Fahrzeug. Ich fahre zwar mehr, aber das verteilt sich entsprechend.
Ausschlaggebend war das ständige Hin- und Her zwischen drohendem Fahrverbot und kostenintensiver Nachrüstung, wenn dann die blaue Plakette kommen sollte. Deshalb habe ich mich für einen Benziner entschieden. Der verbraucht bei meiner Fahrweise etwa 6 Liter Super E95, mit 1,5 to Leergewicht, Automatik und laufender Climatronik. Da brauche ich nicht nach einem weniger verbrauchenden Diesel schielen. Und mein kleiner Kompressormotor bekommt eine blaue Plakette.
elfigy
Ich habe beides gefahren. Beim Diesel habe ich geschätzt, daß ich nicht alle naselang tanken mußte.
Außerdem bekam ich für ein Fahrzeug mit sehr hoher Kilometerleistung noch einen guten Preis, weil die Fahrzeuge mit vielen km Richtung Russland gingen und begehrt waren, wenn das Modell noch ziemlich neu, ein großer Wagen und ein Diesel war.
Ansonsten ist der Unterschied in den Fahrleistungen gering, wenn man sie mit den neuen 7Gang Automatik Benzinern vergleicht.
Die Spritkosten sind im Moment ca. 20 % niedriger, weil die Dieselbesteuerung niedriger ist. Das kann sich ändern. Dem gegenüber steht der höhere Anschaffungspreis. Je nach Fahrzeug kann man aber auch einen höheren Wiederverkaufserlös erzielen.
Ohne die jährlichen Fahrleistung zu kennen, ist es , wie schon rayer schrieb, nicht möglich, die Kosten zu vergleichen.
Gast
@bh-roth,
gib mal nen Tip welcher kleine Kompressor ....
Sind ja interessante Werte.
netter_fahrer
Ob Benziner oder Diesel hängt in erster Linie vom Fahrprofil ab: Wie viele Jahreskilometer und wie werden diese gefahren?
Es gibt durchaus Diesel, die sich schon deutlich unter 10.000 km/Jahr "rechnen", andere Modelle erst weit darüber.
Eines unbedingt bedenken: Kein Diesel kommt heute ohne Partikelfilter aus, das bedeutet aber auch Regeneration durch Fahren ist zwingend notwendig. Kurzstrecken sind Gift für so einen Motor, denn dann findet die Regeneration kaum statt, Reinigungsfahrten werden nötig - nicht gemacht, verstopft der DPF rasch und muss teuer gereinigt bzw. erneuert werden. Zudem droht dem Motor dabei schädliche Ölverdünnung durch den als Ruß-Abbrennhilfe zusätzlich eingespritzen Diesel.
Ergo: Viel Kurzstrecke -> Benziner; eher lange Strecken und mehr als 10-14.000 km/Jahr -> Diesel möglich.
bh_roth
@Rotstift: Es handelt sich um einen C180 T Kompressor.
bh_roth
@netter_fahrer: Und für eine blaue Plakette kommt für alle gebrauchten Diesel, die älter als 2015 sind, noch die nachzurüstende Harnstoffeinspritzung dazu, die gerüchteweise nicht unter 2000 Euro zu Buche schlägt. Das führt bei allen Gebrauchten Dieseln, die älter als 1 Jahr sind, zu einer Wertminderung als Gebrauchtwagen.
Rentier_BV
@ ing793
Deine Stammtisch Parolen kannst du dir in den A bsatz schieben.
Was glaubst du, wo dein "Drehmomentdiesel" gegen einen Achtzylinder 8,4 Liter Benziner bleibt?
Und das mit der Drehzahl gilt ja wohl nur für "Schnapsglas" Motoren oder ähnliches.
Denk mal darüber nach, was Drehmoment ist und bedeutet, ehe du solchen Schwachsinn absonderst.
Im Übrigen beziehen beide Motorarten ihre Leistung aus Treibstoff -ich habe noch nie erlebt, das da irgendwo Drehzahlen eingefüllt wurden.
Gruß
R.
Graf_Mucki
Rentier ich muß doch sehr bitten. Aus welcher Gosse haben Sie sich erhoben und posten zu einen friedlichen, sachlichen Thread ihre Unterschichtenpamphlete? Ich fühle mich als Mitglied dieser WC und fühle mich deshalb mit beschmutzt. Es ekelt mich an, solche Worte lesen zu müssen. Ganz zu schweigen vom Gehalt. Der ist dumm, das wäre aber verzeihlich.
Ich bitte sie also in Zukunft solche üblen Antworten zu unterlassen. Wir sind hier nicht unter ihresgleichen. Merken sie sich das!
netter_fahrer
Leistung: Drehzahl x Drehmoment.
Sinkt das eine, steigt das andere, um die gleiche Leistung zu erzielen. Ein Diesel kann aufgrund des Zündverzugs (langsamere Verbrennung) nicht so hohe Drehzahlen erreichen wie ein Benziner, hat demzufolge mehr Drehmoment bei niedrigerer Drehzahl und bei gleicher Leistung. Daher auch andere Getriebeabstufung beim Diesel, um in etwa gleiche Fahrleistungen zu erzielen wie der Benziner.
Rentier_BV
Ich wollte eigentlich nichts weiter dazu sagen, weil ich meinte, dass irgend Jemand noch auf die richtige Idee kommt.
Aber ein "netter-Fahrer" hat die Schwafelrunde noch getoppt.
Ich zitiere:
<<Ein Diesel kann aufgrund des Zündverzugs (langsamere Verbrennung) nicht so hohe Drehzahlen erreichen wie ein Benziner, hat demzufolge mehr Drehmoment bei niedrigerer Drehzahl und bei gleicher Leistung.>>
Daraus schließe ich erst einmal saugefährliches Vieertelwissen.
Aber die Formel "hat deswegen mehr Drehmoment bei niedrigerer Drehzahl bei gleicher Leistung" ist ja wohl der Über Schwachsinn.
Merke: Die Verdichtung bei Dieselmotoren ist ca. doppelt so hoch wie bei Benzinern; allein daraus kann man höhere Momente ableiten.
Ein Drehmoment bildet sich aus der Kraft(Druck) und dem Hebelarm(Pleuellänge).
Im Übrigen empfehle ich zu dem Thema die diversen Veröffentlichungen, z.B. Wikipedia. Das Thema ist nämlich so komplex, dass es mit Stammtisch Parolen überhaupt nicht erfassbar ist.
Zusatz:
Unabhängig vom Gesagten ist die Fragestellung schon mißweisend, weil sie ähnlich zielgerichtet ist, wie die Frage "Kaufe ich mir rote oder schwarze Schuhe".
Trotzdem für den Frager:
Eine Suchmaschine fand auf die Anfrage "Verdichtungsdruck Benzinmotor" folgende Seite http://www.chemieunterricht.de/dc2/auto/motorvgl.htm.

Das wars
R.
elfigy
Diese ganzen technischen Deatils wollte Grius gar nicht wissen. Er wollte die Vor- und Nachteile für ihn wissen und nicht WARUM sich ein Diesel so oder so verhält.
Die Antworten waren freundlich und hilfreich, bis sich dieser Rentier so aggressiv mit seinem Wikiwissen einmischte. Nix begreifen, aber hauptsache stänkern. Rentier, du bist in einem Bierzelt echt besser aufgehoben als hier.
netter_fahrer
Rentier, bleib bei deinem Schlitten und lausche andächtig, wenn sich Erwachsene über Themen unterhalten, von denen du nur aus Wikipedia mal was gehört hast.
Was kümmert's die Eiche, wenn ein Heißluftgebläse im Walde tönt? Habe fertig.
Cordelier
Ich hatte nen SEAT Ibiza Cupra TDI mod. 2004, 160 PS und 330 NM Drehm. Kollege hatte das mod 2005 als 180 PS Benziner und um 200NM Drehmoment.
Beim Spurt hab ich ihn abgezogen, aber irgendwann mußte ich Schalten und er hatte noch Drehzahl zur Verfügung, Aber wenn er schalten mußte zog ich mit meinem Diesel. vorbei.
Bis um die 200-210 dann war er fixer
bh_roth
Also: Der SEAT Ibiza Cupra als 180 PS Benziner hat schon mal 245 NM. Aber egal. Beide erreichten ihr max.Drehmoment bei annähernd gleichen 2000 U/Min. Und der Benziner ist 10 km/h schneller in der Spitze. Woher der Unterschied kommt, kann ich mir nicht erklären. Möglicherweise ist das der möglichen höheren Drehzahl geschuldet. Hätte man aber mit längeren Gängen wieder wett machen können, genug Drehmoment hatte der Diesel dafür.
Cordelier
bh, der Benziner hatte auch nur fünf Gänge, ich beim Diesel sechs.