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Güntestar1957

Bis zu welchem Alter würdet ihr noch eine Ausbildung für Erwachsene in Erwägung ziehen?

Frage Nummer 54938

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Antworten (3)
Grius1969
Immer! solange sich meine finanzielle Lage deutlich verbessert.
Cybermama
Ich hab mit 46 meinen FiSI gemacht. Fachinformatikerin Systemintegration.
Lernen kann man immer und sollte man auch.
Nichts spricht dagegen, bis ins hohe Alter zu lernen.

Auch eine Ausbildung jenseits der 50 halte ich für problemlos.
Allerdings muss man entweder wieder anfangen das Lernen zu lernen, oder man hat sich geistig sein Leben lang bewegt. Im letzteren Fall fällt alles natürlich leichter.
SchwabianCanadian
Guten Tag,

Bis ungefähr 60 Jahre.
Mein Nachbar war 5 Jahre arbeitslos, dann hat er mit 62 den Meistertitel bestanden und arbeitet mit 74 Jahren immer noch.
Er war selbständig und hat nur knapp 800 Euro brutto Rente zu erwarten gehabt und er wird auch noch bis 80 arbeiten müssen, bleibt ja nichts anderes übrig.

Meine Brüder 1964 &1966 hatten zusammen ein Hotel. Beide Koch gelernt, dann Abi gemacht und dann Hotelkaufmann in den 80 zigern.
Bis 2016 Hoteldirektoren im eigene Hotel, dann mussten sie aufgeben und verkaufen. Jetzt studieren Sie beide, was sie schon immer machen wollten. Sie waren schon immer Jugendtrainer im Sportverein und studieren jetzt Soziale Arbeit/Diakon ev. Der eine will im Knast arbeiten und der andere mit Obdachlosen.
Meine Halbschwester Pauline 1968 hat 1983 &1985 &1987 drei Kinder bekommen und nach dem Studienabschluss ihrer Kinder sich endlich scheiden lassen und ihre gemeinsame Firma verkauft.
Sie hat schon immer gesagt, dass sie gerne Kinderärztin wie ich geworden wäre. Deshalb hat sie mit 50 eine Ausbildung als Erzieherin angefangen und parallel ein BA Studium Frühe Kindheit und möchte mit einem Masterabschluss im Bereich Kinderpsychologie abschliessen.

Viel Bekannte von mir Schulen zur Zeit auf (Alten) Pflege um.
Meine ehemalige Buchhändlerin (Dr.Germanistik), nachdem Renteneintritt ihres Chefs & der Geschäftausgabe, eine Künstlerin& Autorin, die es satt hatte zu verhungern, ein Offizier aus Syrien, mein Küchen-Bodenverleger (mit kaputten Knien)....
Ehrlich gesagt wird man in den meisten Berufen mit 58 Jahren entgültig aussortiert und alle deren Rente nicht reicht, also viele Selbständige , Lanzeitstudenten (Habilitanten) & mehrfach bekinderte Frauen & Mehrfachgeschiedene müssen bis 75 und Arbeiten und in der Pflege ist das Kein Problem in Teilzeit zu arbeiten.

Mein Vermögenberater (Bankkaufmann &Dr.jur&Dr.oek) ist mit 60&62 in seiner dritten Ehe nochmal Vater geworden und arbeitet jetzt in der Verwaltung seiner Kleinstadt , weil er nichts mehr gefunden hat in seinem Alter.

Die Sekretärin meiner Mutter hat nach der Rente meiner Mutter 2008 noch eine Weiterbildung Fachwirt und zum Technischen Betriebswirtin Aufgenommen & arbeitet im Vertrieb und verdient so gut wie nie.
Sie hat mit 18 das Arbeiten angefangen ohne Ausbildung (weil Kind mit 16) und nach dem Zweiten Kind und 12 Jahren Teilzeitarbeit einen Abschluss als Gastronom gemacht, dann Kasse und Bilanzbuchhalterin und mit 50 Fachwirtin, mit 60 hatte sie dann 2018 fertigstudiert und leitet eine Niederlassung bis vorraussichtlich 70 J.
3 Kinder, 2 Geschiedene Ehen und ein Lebenlang Teilzeit in der schlecht bezahlten Gastronomie ergeben bittere Armut. Jetzt zahlt sie noch wenigstens eine Eigentumswohnung für sich ab, sonst muss sie auf Grundsicherung verhungern.

LG
Was Hänschen nicht gelernt hat, muss Hans bis 60 weiterbilden.
Nennt sich lebenslanges Lernen