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Sgt_Hartman

Darf man das fragen?

Ich weiß damit bin ich wieder unten durch, aber es geht bei meiner Frage nur um die Frage an sich, nicht um das was ihr euch meinerseits zusammenspinnt was nicht wahr ist, also....

Ist Charlotte Knobloch mit dieser Aussage -> "Die frühere Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, hat die AfD zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht scharf angegriffen. "Diese Partei hat bis jetzt nur bewiesen, dass sie die Demokratie strapaziert, dass sie die Meinungsfreiheit strapaziert und dass sie einen richtigen Judenhass in Gang gebracht hat", sagte Knobloch am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin".

..eine Hetzerin die unwahres behauptet?

Quelle T-Online
Frage Nummer 3000108729

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Antworten (27)
Sgt_Hartman
... und bleibt bitte sachlich.
solitude33
Der aufkeimende Antisemitismus wurde überwiegend durch Merkel importiert. Die wenigen indigenen Unbelehrbaren fallen dagegen nicht ins Gewicht.
elfigy
Infografik

guggstu da.
Auch den Text über der Grafik lesen, da steht für 2017 wieviele der Täter aus dem rechten Spektrum kommen.
Mit dem Hinweis auf die AfD hat Frau Knobloch recht. Diese Partei hat dafür gesorgt, dass die braunen Ratten von den Stammtischen sich jetzt offen äußern.
Es gibt auch Antisemitismus bei einigen Gruppen von Asylbewerbern. Der drückt sich selten in Gewalttaten aus, aber auch das Verbrennen von israelischen Flaggen und Hassreden kann nicht geduldet werden.
die Häufigkeit der Straftaten gegen Juden und jüdische Einrichtungen durch rechte Gewalttäter sprechen eine deutliche Sprache welche Haltung man dort hat.
Dorfdepp
@ ing703

Du schriebst "Die AFD hat den Judenhass nicht "in Gang gebracht". Der war schon immer da (und das nicht nur in D). Die AFD hat allerdings dafür gesorgt, dass sich das antisemitische Gesocks ..."

Habe ich in den letzten 40 Jahren etwas verpasst? 2016 haben laut Statista ca. 100000 Juden in Deutschland gelebt, also eine verschwindend geringe Menge. Wo sollte da ein breit angelegter Judenhass herkommen? Die Judenhasser kamen bislang aus dem linken Lager und nannten ihn verharmlosend Antizionismus.

AfD und Pegida richten sich doch wohl eher gegen die Millionen Moslems, die wiederum für den Judenhass hierzulande stehen.
StechusKaktus
@Dorfdepp: Verwechselst du nicht "Judenhass" mit "Kritik am Vorgehen des Staates Israel gegen die Palestinenser"?
Dorfdepp
StechusKaktus

Nein, das ist dieselbe Suppe. Die Sowjetunion hatte es vorgemacht, Israel verteufelt und die Araber unterstützt, Russland macht das heute noch, und unsere Linken hatten das gerne mitgetragen. Schon vergessen oder verdrängt? Ich weiß es noch.
elfigy
Kritik an der Politik des Staates Israel ist nicht Antisemitismus.
Aber es ist Antisemitismus, die Existenzberechtigung des Staates Israel zu verneinen oder in Frage zu stellen.
Letzteres haben die Linken damals nicht getan. Sie haben nur auch auf das Existenzrecht eines Staates der Palästinenser gepocht. Das ist auch heute allgemein gängige Ansicht. Ich erinnere an die stetigen Bemühungen um eine Zweistaatenregelung.
Damals wurde auch von Seiten Israels nie der Vorwurf des Antisemitismus an die Linken erhoben.
Das weiß ich noch sehr genau. Ich trug damals auch ein Palästinensertuch und mir sind alle Religionen und Ethnien egal.
elfigy
Der Judenhass ist bei den Rechtsradikalen tief verwurzelt. Früher habe ich von Altnazis gewisse Reden gehört. Es war an den Stammtischen präsent und die neuen Rechten haben es auch verinnerlicht.
Es ist mir ein Rätsel, wie man zu so einer Denkweise und zu diesem Hass kommt.
Dorfdepp
@ elfigy

Verklärst du da nicht die Wirklichkeit? Meiner Erinnerung ist noch wacher, und da ich nur Wikpedia kann, hier ein Auszug aus dem Thema Antizionismus:

"Der Soziologe und Politikwissenschaftler Armin Pfahl-Traughber definiert Antizionismus folgendermaßen:

„Der Begriff Zionismus steht für die Legitimationsgrundlage Israels. „Antizionismus“ in einem engeren Sinne meint demnach die Forderung nach einer Auflösung des Staates und in einem weiteren Sinne die fundamentale Kritik an dessen Außen- und Innenpolitik."

So habe ich das auch in Erinnerung. Israel hatte ja einmal die Zwei-Staaten-Lösung angeboten, aber die Araber waren damit nicht zufrieden und wollten alles.
Dorfdepp
@ ing 793

Wenn du alle Widersprüche in deinem Post selbst findest, bist du ein Stückchen weiter.
Lempel
effigy, du fantasierst dir mal wieder etwas zusammen mit [Zitat] "Der Judenhass ist bei den Rechtsradikalen tief verwurzelt."

Ich stehe politisch so weit rechts, dass man mich als rechtsradikal bezeichnen kann.
Ich kenne viele Juden. Mein letzte Freundin vor meiner Frau ist jüdisch. Ihre ganze Familie hat mich respektiert, besonders ihre Mutter, sie behandelte mich wie einen Sohn.

Ich hasse keinen Juden, und viele Juden sind selbst rechtsradikal.

Hefe
"Dank" der erzwungenen Ahnenforschung haben einige ihre jüdischen Vorfahren gefunden. Angeblich haben manche Daten gefälscht oder vernichtet. Auch dem Gröfaz wurde unterstellt, jüdische Vorfahren gehabt zu haben. Er hat sich auch massiv von seiner Verwandtschaft distanziert.
Lempel
Hefe, ich darf dir versichern, dass jüdische Familien keine Ahnenforschung betreiben, weil sie es nicht nötig haben. Sie wissen alle ihre Ahnen.

Es ist sehr einfach, und selbst du wirst mir beipflichten, dass bei jedem Kind, das geboren wird, man weiß, wer die Mutter ist. Bei dem Vater kann man nicht so sicher sein.
Sieh dir die Katholiken an, die behaupten, Gott persönlich hätte Maria seinen Samen gespendet für Jesus.

Jüdische Menschen haben diese Frage nicht. Man ist nur jüdisch, wenn man eine jüdische Mutter hat. Punkt. Der Vater zählt in diesem Zusammenhang nicht.

Hitler hat etwas erfunden, das es nicht gibt, den Halbjuden, damit er mehr Menschen umbringen konnte.
Du bist entweder Jude oder nicht. Und nichts dazwischen. Deshalb sind die Juden ja so stark.
elfigy
@Dorfdepp. Den Linken damals ging es definitiv nicht um die Auflösung Israels und sie waren auch keine Antizionisten in dem von dir beschriebenen Sinn. Wenn sich da einige so bezeichneten, dann ging es ausschliesslich um unrechtmäßige Landnahme aufgrund religiöser Vorstellungen.
Es ging nur um die Rechte der Palästinenser. Wenn da nur ein winziges Quentchen Antisemitismus gewesen wäre, hätte ich mich als überzeugte Antifaschistin
niemals mit Palästinensertuch für den Wahlprospekt fotografieren lassen. Übrigens kenne ich Hardcore Christen, die bekennende Judenhasser aufgrund religiöser Vorstellungen sind. Zitat: "die haben unseren Herrn Jesus ans Kreuz genagelt" Und das hat nicht irgend ein bildungsferner Mensch gesagt, sondern ein Promovierter mit zwei Titeln. Dem habe ich dann den Vogel gezeigt, was ich nur selten anstelle einer Debatte mache. Und ich kenne zwei frischgebackene AfD Mitglieder, ein Ehepaar, beide promoviert, die mir ihre Gründe erklärten. Diese
waren antisemitistisch, homophob, antiislamistisch und Glaube an Verschwörungstheorien in Richtung Finanzjudentum und von Juden geplante Umvolkung Deutschlands. Beide Hardcore Katholiken.
Da treten sie jetzt aber aus, weil die kath. Kirche sich so weit von der richtigen Lehre entfernt hätte.
Nur damit du weißt, was sich in dieser Partei so alles tummelt.
Purer Wahnsinn.


Kritik an der Politik Israels darf konkret und sachlich geäußert werden. Sogar in Israel. Ich hatte voriges Jahr am Strand von Tel Aviv ein interessantes Gespräch mit ein paar jungen Israelis. Die fragten mich geradeaus, was ich von Israel halte und ich antwortete auch direkt und deutlich. Sie sahen das genauso wie ich. Sie verurteilten die illegalen Siedlungen und die Blockade am Gazastreifen als Unrecht. Sie wollten, dass die Hardcore Zionisten, die auch die Palästinensergebiete als ihr eigenes, von Gott gegebenes Land ansehen und dort -gedeckt von der Regierung- mit Gewalt siedeln, weniger Einfluß hätten und sich die vernünftigen Kräfte wieder durchsetzen.
Das hat nichts mit Antisemitismus zu tun, es ist Kritik an Fanatismus.

Lempel
Ach Gott, elfigy, da hast du zwei Wochen am Strand von Tel Aviv verbracht, und nun bist Juden-Expertin.

Genau so wie du 2 Wochen in Vietnam verbracht hast, man dich vom Hotel im Touristenbus in ein Dorf gefahren hat, wo Hühner und Schweine auf der Straße umher gelaufen sind, und ihr nicht anhalten konntet, weil es zu »gefährlich« war.
Als die Luft rein war, haben die Leute ihre Tiere wieder eingesammelt, und auf den nächsten Bus gewartet.
Du bist doch so ein Kotz-Tourist.

Glaube mir, Vietnam sieht anders aus, als du es als Tourist gesehen hast. Meine Frau hilft dabei, eine internationale Schule in Vietnam aufzubauen. Ich fliege dann hin, wenn ich benötigt werde.
Da sind keine Schweine und Hühner auf der Straße. Genauso wenig wie in Frankfurt oder Pinneberg.

Und genauso ist es dir in Tel Aviv ergangen. Was weißt du denn schon von den Menschen jüdischen Glaubens, nur weil dir mal ein besoffener junger Mann an deine Titten gefasst hat?
Schickse!
Lempel
Na Sarge, wenn das nicht sachlich ist, was denn?
Dorfdepp
Ich bleibe dabei, dass Antizionismus der Antisemitismus der Linken ist.

Aber hier geht es primär um die Frage, ob die Deutschen antisemitsch sind. In der AfD mag man eine Handvoll finden, die aber nicht für das deutsche Volk repräsentativ sind. Ich glaube eher, dass den meisten dieses Thema herzlich egal ist. Wenn Juden auf der Straße angegriffen werden, geschieht das durch unsere moslemischen Mitbürger. Deren Judenhass ist Teil ihrer Erziehung, und nicht alle, aber viele verinnerlichen das.
elfigy
@Dorfdepp. Ich weiß nicht, aus welcher Blase du deine Informationen holst. Ich halte mich an nachweisbare Fakten.
Wenn du die Infografik, die ich weiter oben gepostet habe angeschaut hättest, hättest du feststellen können, dass von den 1504 im Jahre 2017 begangenen, aktenkundigen antisemitischen Straftaten, 1412 von Tätern aus dem rechten Spektrum begangen wurden. Statista nennt als Quelle das BMI, das sicher nicht linksgrünversifft geleitet war und ist.
Dass Juden bei Befragung bekunden, sie fürchten sich in D vorwiegend vor Islamisten, ist gefühlt und basiert nicht auf Fakten. Dass es zugewanderte Judenhasser in D gibt, ist unbestritten. Das ergibt sich schon daraus, dass es hier Menschen gibt, in deren Herkunftsländern Israel das Feindbild Nr. 1 ist.
elfigy
In der Afd gibt es übrigens überhaupt nichts, was für das deutsche Volk repräsentativ ist.
Repräsentativ ist, dass ca. 85% nichts mit dieser braunen, blau angestrichenen Brut zu tun haben will.
Lempel
elfigy,
dann fliege man schön nach Indien und lasse dich von einem besoffenen Inder an die Titten packen *huch wie erregend*.
Dann kommst du zurück und weißt wieder einmal, wie man die Welt retten könnte.

Bis dahin Schnabel halten, Oma.
elfigy
Jetzt wird’s aber schräg Dorfdepp.
Du setzt jetzt allen Ernstes linksextreme, staatsfeindliche Terroristen mit links orientierten Demokraten gleich?
Sind Dir seriöse Argumente ausgegangen?
Lempel
Und was, elfigy, ist denn repräsentativ für Deutschland?
Ich unterrichte ESL (English as a Second Language) und manchmal frage ich, ob jemand auch Deutsch lernen möchte.
Die Antwort ist: "I know German". Und dann kommt der Hitlergruß.
Hefe
Lempel: Gelegentlich sind Juden Christen geworden, manche auch freiwillig. Darüber habe ich geschrieben. Der Judenhass war immer latent vorhanden, das habe ich selbst vor 20 Jahren erlebt. Rate mal, wie viel Juden damals in Deutschland lebten. In den islamischen Ländern haben Juden und Christen relativ unbehelligt gelebt, weil sie eine Sondersteuer zahlten. Trotzdem waren einige Berufe ihnen trotzdem verboten. Nachdem in einem Bericht erzählt wurde, dass Mohammeds Mutter aus Jahtrib (Medina) stammte und dort eine große jüdische Gemeinde lebte, frage ich mich, ob Mohammed jüdische Vorfahren hatte. Übrigens sind die Juden, nachdem sie nach der Gründungs Israels aus den meisten islamischen Ländern vertrieben worden, oft nach Israel ausgewandert. Ob das den Palästinen bewußt ist?
Lempel
Hefe,
Jesus Christus, der Begründer des Christentums, war ein Jude.
Dorfdepp
@ elfigy

Wenn ich "die Linken" schreibe, umfasst das das gesamte linke Spektrum, von demokratisch bis extrem. Wie so oft ist es nicht ganz einfach, irgendwo eine scharfe Grenze zu ziehen.

Wenn du "die Rechten" schreibst, umfasst das das gesamte rechte Spektrum, von demokratisch bis extrem. Wie so oft es alles nicht ganz einfach, irgendwo eine scharfe Grenze zu ziehen.

Beispiel: Was bedeutet denn "Rock gegen rechts"? Gemeint ist rechtsextrem, gesagt wird aber "rechts". Alles klar?
elfigy
@Dorfdepp. Gut, dass du das ansprichst. Vielleicht hätten wir die jeweilige Besetzung der Wörter eher klären sollen. Ich meine mit Rechts immer Rechtsradikale und Rechtspolulisten, schreibe es aber überwiegend aus. So Leute, wir zb CSUler bezeichne ich als Konservative. Erst wenn sich da einer rechtspopulistisch äußert, nenne ich ihn so. Aber nicht seine übrigen Parteifreunde. Auch wenn ihre politische Haltung rechts von der Mitte ist. Es sind nicht DIE Rechten.
Man kann doch die Leute nicht über einen Kamm scheren. Das gleiche gilt für links.
Ich finde schon, man muss mit einem sprachlichen Unterschied zwischen Extremismus und demokratischen politischen Positionen differenzieren.
Um mal ein krasses Beispiel zu nennen: du wirfst mit dieser Pauschalierung Helmut Schmidt und die RAF in einen Topf. Kommt dir das nicht auch absurd vor?
Auch wenn es ein wenig mehr Sprach- oder Schreinarbeit bedeutet, kann man nicht Extremisten, die unseren Staat ablehnen, mit einem Begriff benennen, und gleichzeitig aufrechte Demokraten mit einer politischen Haltung links von der Mitte mit demselben Begriff quasi beschimpfen und auch verleumden.