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Noch Fragen?

Frage Nummer 49156 hannitanni3

Ich war aus psychischen Gründen 2 Jahre arbeitslos. Wie gehe ich da am besten bei Bewerbungen mit um? Muss die Zeit ja irgendwie erklären.

Antworten (13)
Deho
In der Bewerbung kann man "aus gesunlheitlichen Gründen" oder "krankheitsbedingt" schreiben. Stimmt der Rest der Bewerbung und du wirst zum Vorstellungsgespräch eingeladen, musst du das natürlich sagen und überzeugend darlegen, dass es in Zujkunft keine Probleme mehr geben wird. Eine andere Chance hast du nicht.
rayer
Wie ich aus Ihrem Community Lebenslauf lese, haben Sie kleine Kinder. Den Kindern Erziehungszeit gewidmet klingt besser als krank, es gibt keinerlei Nachfragen und jeder hat Verständnis. Vielleicht sind es ja auch die psychischen Gründe.
ing793
da ist ein Spagat notwendig:
- auf der einen Seite muss man seinen Lebenslauf erläutern können und dem Arbeitgeber relevante Fakten nennen.
- auf der anderen Seite stellt einen mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit kein Arbeitgeber ein, wenn er von der psychischen Vorbelastung erfährt.
Hier wäre einer der seltenen Fälle, wo ich zum Verschweigen raten würde, um überhaupt eingestellt zu werden. Der Hinweis mit den Kindern war schon nicht schlecht.
Hat der potentielle Arbeitgeber schon Wind bekommen, bleibt nur noch, seine Sorgen zu minimieren. Das könnte bedeuten, in der Einarbeitung für eine begrenzte Zeit mit Lohnabschlägen zu arbeiten oder mit relativ kurzen Zeitverträgen einzusteigen.
sunnyboy_1
Schlage vor, sich selbststaendig zu machen. Dann entgeht man Diskriminierungen und Spiessrutenlaeufen. Mit Wahrheit kommt man in DE nicht sehr weit. Mit Luegen auch nicht: Deshalb: Keine Bewerbungen schreiben.
Scoach
Na, ich bin ja prinzipiell gegen Lügen. Dennoch gibt es Fälle, bei denen "Notlügen" gerechtfertigt erscheinen. Und deiner ist wohl ein solcher.
Also: Ich würde mir einen oder mehrere Auslandsaufenthalte ausdenken. Dabei hast du dir dein Leben mit Gelegenheitsjobs finanziert. Denk dir welche aus!
Und informiere dich sehr gut über die Länder und Orte, die du angeblich besucht hast.
Und warum du durch die Welt gestreift bist, auch darüber solltest du dir Gedanken machen.
Aber frage dich auch, ob du den Job, um den du dich bewirbst, auch wirklich schaffen kannst.
Mirffer12
Wenn Sie sich bewerben ist es immer besser die Wahrheit zu sagen. Sie können ja auch ein ärztliches Attest mitnehmen und dort vorzeigen, dass Sie wieder gesund sind. Es ist immer besser gleich mit der Wahrheit zu kommen, als er es später irgendwie erfährt, dass ist dann sicherlich ein Kündigungsgrund.
ing793
@Mirffer: Quatsch!!! siehe oben
M_mitz421
Am besten wäre es wohl, wenn Sie ehrlich damit umgehen und erklären, dass es Ihnen jetzt wieder gut geht und Sie sich den beruflichen Herausforderungen gewachsen fühlen. Sie müssen sich keineswegs für eine psychische Erkrankung schämen. Sie waren krank und mussten behandelt werden, dies sollte jeder Arbeitgeber verstehen. Wenn jemand Krebs hat, muss er auch erst mal wieder gesundheitlich stabil werden, um wieder arbeiten zu können. Denken Sie sich nichts dabei, Sie werden sicherlich mit Ihrer Ehrlichkeit punkten können.
ing793
@M_mitz421: Quatsch!!! siehe oben
Es kommt doch immer wieder ein neuer Depp
bh_roth
ing793: Es ist doch echt lustig, zu sehen, in welche Richtung der Thread gelenkt werden soll. Man soll also ehrlich sein zu seinem zukünftigen Arbeitgeber. Du solltest dir dein "Quatsch. Siehe oben!" in die Zwischenablage legen, denn es kommen bestimmt noch ein paar Zombies, die ins gleiche Horn blasen.
ing793
mir ist nur nicht so ganz klar, was das soll. Die verwendeten Zombies werden selten verwendet, sind also eigentlich ganz passable "Legenden", die Antworten sind in gutem Deutsch ohne Rechtschreibfehler. Mit anderen Worten: da gibt sich jemand Mühe.
Und dann so ein Stuss! Wer eine Herzinfarkt hatte, darf das sagen, denn da kann sich jeder was drunter vorstellen und wenn der Arzt sagt, Du bist gesund, dann hat er das EKG gelesen und Du BIST gesund. Für den potentiellen Arbeitgeber ist das eine abgeschlossene Episode aus der Vergangenheit.
Bei der Psyche sieht das ganz anders aus. Das ist nicht greifbar, das hat keinen klaren Anfang und kein klares Ende. Und wenn es eines hätte, würde man das nicht glauben.
Kein Arbeitgeber, der die Wahl hat, stellt diesen Menschen ein (sagen wir: fast keiner, die Chance ist minimal) Ich bin auch für Ehrlichkeit (schon um hinterher keinen Entlassungsgrund zu liefern) aber hier ist die völlig fehl am Platze.
wally
Hallo, ich kann dir gerne bei deiner Frage behilflich werden. Du kannst die Zeit erklären, indem du sagst, dass du krank warst. Du kannst dem Arbeitgeber erklären, dass du eine Kur und eine Therapie besucht hast und du jetzt wieder in alter Form bist. Nach diesen Begründungen wird man dir eine wahrscheinlich eine faire Chance geben. Ich hoffe, dass ich dir behilflich werden konnte.
ing793
@wally: Quatsch!!! siehe oben
Das war meine letzte Antwort - wenn noch ein Depp kommt, haben die Zombies gewonnen. Aber wer auch immer den Thread dann liest, wird hoffentlich die richtigen Schlüsse daraus ziehen.