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Warum wird der Beamtenstatus für Lehrer immer weiter eingeschränkt? Ich dachte Bildung wäre wichtig!?

Frage Nummer 22144

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Antworten (9)
SchlawinerWitzel
Ja, aber Lehrer ist keine hoheitliche Aufgabe. Warum sollte ein Lehrer verbeamtet werden?
Gast
weil ein angestellter den staat weniger kostet und im bedarfsfall auch gekündigt werden kann. meine private meinung: außerdem brauchen wir motivierte lehrer, die lehren, weil sie engagiert sind und nicht weil sie dick kohle machen wollen und für den rest des berufslebens inthronisiert bleiben wollen.
Konstantinenschlacht38
Mit der Forderung nach mehr Bildung wird dies ja begründet: Viele Eltern und Politiker wollen, dass Lehrer mehr nach Leistung und nicht rein nach Dienstalter bezahlt werden. Einige sitzen so fest im Sattel, die brauchen sich den beruflichen Veränderungen nicht anpassen und bekommen trotzdem mehr Geld als Junglehrer, die wirklich versuchen, innovativ und kindorientiert zu sein.
Helena Vogel
Die Bildung der Schüler leidet ja nicht darunter, dass Lehrer theoretisch kündbar sind. Der Beamtenstatus verpflichtet den Staat und bietet dem Lehrer ein ordentliches Maß an Sicherheit, was so sicher nicht mehr zeitgemäß ist. Wer sich seines Jobs nicht sicher ist, gibt sich auch mehr Mühe.
schillafrida
ich wollte die arbeit der meisten lehrer nicht machen! die schüler werden immer renitenter, die eltern stehen ständig meckernd auf der matte und alle welt meint beurteilen zu können wie schlecht man seine arbeit macht und wie überbezahlt man ist! mit einem vergleichbaren hochschulstudium kann man in der freien wirtschaft ein vielfaches verdienen! - - lehrer werden durchaus heute schon - in grenzen - nach leistung bezahlt. wer nur das tut was er muss hat eben nur sein grundgehalt. übernimmt man zusätzliche aufgaben gibt es zulagen. korrekturintensive fächer bekommen einen stundenbonus. im vergleich zu unseren politikern sind lehrer völlig unterbezahlt! - - lehrer werden zu unrecht schlecht gemacht! ich erlebe bei meinen vier kindern zum überwiegenden teil sehr engagierte und interessierte lehrer. und seien wir mal ehrlich : faule säcke gibt es überall. - - - ICH BIN ÜBRIGENS KEIN LEHRER, nur elternvertreter.
SchlawinerWitzel
Das mag alles sein, liebe Schilla, hat aber alles rein gar nichts damit zu tun, ob Lehrer nun verbeamtet sein sollten odder nicht. Wenn es nur darum geht ob es ein Sch... Job ist, würde ich eher Krankenschwestern verbeamten: Ko... und Sch.. von Schwerkranken wegräumen, Schichtarbeit, Feiertags- und Sonntagsarbeit. Und sich dabei von Kranken und Besuchern anraunzen lassen müssen.
Und mal ganz nüchtern: wenn man in der freien Wirtschaft mit Hochschulstudium doch einen solch tollen Job bekommen kann sollen diejenigen bitte dahingehen und nicht rumjammern.
schillafrida
genau lieber schlawiner, und diese einstellung gepaart mit den immer schlechter werdenden arbeitsbedingungen führt dann dazu, dass die guten leute in die wirtschaft gehen und "der rest" bleibt für die ausbildung unserer kinder. ist es das was wir wollen???
SchlawinerWitzel
Wenn ich gute Leute will, dann muss ich sie entsprechend ihrem Können bezahlen. Nochmals: was hat das mit der wahrnehmung von hoheitlichen Aufgaben zu tun? Wieso sollte ich sie in einen Status stecken, wo automatisch neue Besoldungsgruppen anstehen, ob ich etwas leiste oder nicht? Sie reden immer noch am Problem vorbei, was sie sagen hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Beamtenstatus zu tun. Vielleicht gehen sie mal in der Geschichte etwas zurück und informieren sich, was hoheitliche Aufgaben sind und zu welchem Zweck der Beamtenstatus eingeführt wurde. Vielleicht merken sie dann, das man für den Staat arbeiten kann ohne Beamter zu sein.
Gast
Ebendrum!