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Aachen Panne auf Jahrmarkt – Menschen stecken eine Stunde in Kettenkarussell fest

Kettenkarussell auf einer Kirmes in Aachen
In 25 Metern Höhe blieb das Kettenkarussell plötzlich stehen
© Ralf Roeger / Picture Alliance
Eine Stunde mussten die Fahrgäste des Kettenkarussell in 25 Metern Höhe ausharren. Warum das Fahrgeschäft auf einer Aachener Kirmes plötzlich stehenblieb, ist nicht klar.

25 Meter über dem Boden blieb das Kettenkarussell plötzlich stehen. "Das Fahrgeschäft konnte die Gäste nicht mehr zu Boden transportieren", hieß es von der Feuerwehr. Die Kirmesbesucher – 20 Erwachsene und vier Kinder – hingen eine Stunde in der Luft fest. Die Einsatzkräfte mussten die Besucher in aufwändiger Rettungsaktion aus dem "Sky Gilder" befreien.

Wie auch die Stadt Aachen am Donnerstag mitteilte, war das Karussell, eine Attraktion auf dem Öchener Bend, zum Stehen gekommen und ließ sich nicht mehr bewegen. Der Grund für die Panne an dem Fahrgeschäft blieb unklar. Wie die "Aachener Zeitung" berichtet, erreichten erste Meldungen über den Notfall die Polizei gegen 21 Uhr.

Aufwändige Rettungsaktion in Aachen

Die Feuerwehr ging von einer Vielzahl von möglichen Verletzten aus und rückte deshalb mit einem Großaufgebot an insgesamt 70 Einsatzkräften, inklusive Höhenrettung, an. Die Helfer stiegen auf Hubrettungsbühnen zu den insgesamt zwölf Gondeln des "Sky Glider" auf und befreiten die Besucher. Gegen 22 Uhr sei auch der letzte Fahrgast wieder zu Boden gebracht worden. Ein Feuerwehrmann berichtet im WDR, dass die Gefangenen zwar aufgeregt, aber nicht panisch gewesen seien.

Verletzte gab es nicht. Alle Betroffenen wurden vor Ort untersucht und konnten die Kirmes anschließend verlassen. Während des Einsatzes blieb ein Teil des Jahrmarktes gesperrt, der restliche Betrieb lief weiter. Eine Ansammlung Schaulustiger, die sich um das betroffene Fahrgeschäft versammelt hatten, löste sich nach Ende der Rettungsaktion auf. Einer der Augenzeugen beschrieb die Szenen im als "recht spektakulär".

Der Aachener Schausteller-Chef sei erleichtert, "dass nichts passiert ist", sagte er dem WDR. "Wichtig ist, dass alle Sicherheitsvorkehrungen gegriffen haben." Weitere Ermittlungen über die Ursache des technischen Ausfalls sollen die städtische Bauaufsicht, der technische Überwachungsverein und das Amt für Arbeitsschutz unternehmen.

Quellen: "Aachener Zeitung", AFP, WDR

lhi

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