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Zulassung in den USA Jetzt kommt der Schnaps als Pulver


In den USA haben Bundesbehörden Alkohol in Pulverform genehmigt. Im Sommer soll das Brausepulver mit Schuss in den Handel kommen.

In den USA hat das Schnaps-Pulver Palcohol alle Zulassungshürden der Bundesbehörden genommen und kann nun in den Verkauf gelangen. Vier verschiedene Sorten wurden genehmigt. Medizinische Gründe gegen den Rausch aus dem Pulver gibt es nicht. Palcohol ist letztlich einfacher gefriergetrockneter Alkohol. Das Pulver wird in einem Beutel verpackt und in verschiedenen Geschmacksrichtungen angeboten. Vermischt mit Wasser wird es getrunken, aber man kann es natürlich auch wie Brausepulver direkt auf die Zunge geben.

Geplant sind mehrere Aromen. Es wird ein Wodka- und ein Rumpulver angeboten - beides ohne zusätzliche Geschmacksstoffe. Dazu sind Cocktails mit den Namen Cosmopolitan, Powderita (soll wie Margarita schmecken) und Lemon Drop geplant.

Probleme sehen vor allem Jugendschützer. Das intensiv schmeckende Pulver könne Kinder verlocken, fürchten sie. Außerdem sei es leichter, das kompakte Pulver zu verstecken, als ganze Flaschen. Die teils sehr restriktiven Gesetze zum Alkoholkonsum junger Leute in den USA lassen sich mit dem Pulver leicht umgehen, weil jede harmlose Flüssigkeit aufgepeppt werden kann. Und natürlich wird es mit dem Pulver auch einfacher, harten Alkohol in öffentliche Veranstaltungen einzuschmuggeln.

Die Website von Palcohol weist auf andere Anwendungen hin. Die Firma betont den Nutzen für Wanderer und Outdoorfreunde, die auf langen Touren keine Flaschen mitnehmen wollen, und sich dank des Pülverchens nun einen geselligen Trunk am Lagerfeuer gönnen können. Praktischerweise kann der Drink direkt im Verkaufsbeutel gemixt und auch aus ihm getrunken werden.

Im Sommer soll das Pulver in den Geschäften sein.

Kra

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