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Altweibersommer: Hoch "Kieron" beschert Deutschland sonniges Herbstwetter

Bis zu 22 Grad und Sonne: Pünktlich zum Herbstanfang präsentiert sich das Wetter noch einmal von seiner schönen Seite. Vor allem Besucher des Oktoberfests dürfen sich auf trockenes Feierwetter freuen.

Vor allem Besucher der Wiesn in München dürfen sich auf trockenes Feierwetter mit Temperaturen bis zu 22 Grad freuen

Vor allem Besucher der Wiesn in München dürfen sich auf trockenes Feierwetter mit Temperaturen bis zu 22 Grad freuen

Hoch "Kieron" bringt weiten Teilen Deutschlands in der zweiten Wochenhälfte sonniges Herbstwetter. "Einen Altweibersommer mit Schönheitsflecken" werde es geben, sagte am Mittwoch Meteorologe Helge Tuschy vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach (DWD). Südlich der Mittelgebirge zeigt sich "Kieron" von seiner Schokoladenseite und beschert beispielsweise dem #link;http://www.stern.de/lifestyle/leute/oktoberfest-heino-die-beckers-und-schwarzenegger-auf-der-wiesn-2140321.html;Oktoberfest in München# trockenes Feierwetter mit bis zu 22 Grad.

Wer auf der Wiesn bis in die Nacht hinein feiern will, sollte allerdings eine warme Jacke zu Dirndl und Lederhose nicht vergessen: Bei klarem Himmel sinken die Temperaturen nachts auf fünf bis acht Grad.

Da das Zentrum von "Kieron" über dem Alpenraum liegt, haben Tiefausläufer Platz, um den Sonnenschein im Norden und der Mitte der Republik zu trüben. Am Donnerstag muss bei Höchsttemperaturen zwischen 12 und 19 Grad nördlich der Mittelgebirge noch mit viel Niederschlag gerechnet werden. Am Freitag und Samstag wird es allmählich trockener und wärmer, die Temperaturen klettern auf Werte von 14 bis 22 Grad. "So richtig sonnig und trocken wird es voraussichtlich erst am Sonntag."

mod/DPA / DPA
Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?