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Dramatische Rettungsaktion: Auto rollt mit Kind ins Hafenbecken - Mutter springt hinterher

Horrorszenario in Winsen an der Elbe: Eine Mutter sieht ihr Auto ins Wasser rollen - darin ihr hilfloses Kleinkind. Es folgt eine mutige Rettungsaktion. Die Mutter selbst springt hinterher.

Das Auto wurde später von der Feuerwehr geborgen

Das Auto wurde später von der Feuerwehr geborgen

Aus Verzweiflung hat eine Mutter ihr Kleinkind selbst aus einem ins Wasser gerollten Auto im niedersächsischen Winsen an der Elbe gerettet. Nach Angaben der Polizeiinspektion Harburg vom Mittwochabend wollte die 33-Jährige Altglas entsorgen, vergaß aber, in dem abschüssigen Gelände die Handbremse anzuziehen. Der Wagen mit dem Kleinkind an Bord setzte sich daraufhin in Bewegung und rollte in das Hafenbecken. "Die Mutter sprang hinterher und konnte ihr Kind unverletzt aus dem Fahrzeug befreien", berichtete die Polizei weiter.

Ein Passant sprang ebenfalls ins Wasser, um dem 19 Monate alten Kind zu helfen. Alle drei blieben unverletzt. "Das war richtiges Glück", sagte der Polizeisprecher. Weitere Konsequenzen muss die Mutter nicht befürchten: "Der Fall ist für uns abgeschlossen. Es gibt keinerlei Ermittlungsverfahren in irgendeine Richtung."

Das Auto wurde später aus dem südlich von Hamburg gelegenen Hafenbecken geborgen. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit knapp 35 Helfern im Einsatz.

DPA / DPA
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?