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Beginn des Ramadan: Fasten in der sengenden Hitze

Essen, Trinken, Rauchen, Sex: Auf all das muss von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang verzichtet werden. Der Ramadan hat begonnen. Doch für manche ist es schwer, das Fastengebot einzuhalten.

Ein Afghane bereitet Gebäck zu - allerdings darf er es während der Fastenzeit erst nach Sonnenuntergang genießen

Ein Afghane bereitet Gebäck zu - allerdings darf er es während der Fastenzeit erst nach Sonnenuntergang genießen

Für Muslime in Deutschland und in einigen anderen Ländern hat der islamische Fastenmonat Ramadan begonnen. Unter anderem in der Türkei fasten Gläubige seit Samstag von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. In den meisten islamischen Staaten beginnt der Ramadan allerdings erst an diesem Sonntag, weil der Neumond am Freitag noch nicht gesichtet worden war. Darunter fallen das bevölkerungsreichste muslimische Land Indonesien und arabische Staaten wie Ägypten und Saudi-Arabien. In den meisten muslimischen Ländern richtet sich das Datum des ersten und letzten Fastentages nach dem Neumond. In einigen anderen Ländern werden diese Daten vorab nach astronomischen Berechnungen bestimmt. In Deutschland haben sich muslimische Verbände im Jahr 2008 auf eine einheitliche Berechnungsmethode geeinigt.

Fromme Muslime verzichten im Ramadan von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf Speisen und Getränke. Auch Rauchen und Sex sind in dieser Zeit verboten. Bei Sonnenuntergang versammelt sich meist die ganze Familie zum Mahl des Fastenbrechens (Iftar). Der Beginn des Ramadans verschiebt sich jedes Jahr um etwa zwei Wochen. Fällt er wie dieses Jahr in den Sommer, ist es besonders für Muslime auf der Arabischen Halbinsel und in Afrika schwierig, das

fme/DPA / DPA