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Beginn des Ramadan: Fasten in der sengenden Hitze

Essen, Trinken, Rauchen, Sex: Auf all das muss von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang verzichtet werden. Der Ramadan hat begonnen. Doch für manche ist es schwer, das Fastengebot einzuhalten.

Ein Afghane bereitet Gebäck zu - allerdings darf er es während der Fastenzeit erst nach Sonnenuntergang genießen

Ein Afghane bereitet Gebäck zu - allerdings darf er es während der Fastenzeit erst nach Sonnenuntergang genießen

Für Muslime in Deutschland und in einigen anderen Ländern hat der islamische Fastenmonat Ramadan begonnen. Unter anderem in der Türkei fasten Gläubige seit Samstag von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. In den meisten islamischen Staaten beginnt der Ramadan allerdings erst an diesem Sonntag, weil der Neumond am Freitag noch nicht gesichtet worden war. Darunter fallen das bevölkerungsreichste muslimische Land Indonesien und arabische Staaten wie Ägypten und Saudi-Arabien. In den meisten muslimischen Ländern richtet sich das Datum des ersten und letzten Fastentages nach dem Neumond. In einigen anderen Ländern werden diese Daten vorab nach astronomischen Berechnungen bestimmt. In Deutschland haben sich muslimische Verbände im Jahr 2008 auf eine einheitliche Berechnungsmethode geeinigt.

Fromme Muslime verzichten im Ramadan von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf Speisen und Getränke. Auch Rauchen und Sex sind in dieser Zeit verboten. Bei Sonnenuntergang versammelt sich meist die ganze Familie zum Mahl des Fastenbrechens (Iftar). Der Beginn des Ramadans verschiebt sich jedes Jahr um etwa zwei Wochen. Fällt er wie dieses Jahr in den Sommer, ist es besonders für Muslime auf der Arabischen Halbinsel und in Afrika schwierig, das

fme/DPA / DPA
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?